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Eigenh. Brief mit U.
Berlin, 2. XI. 1813.. 2 SS. 4to.. An den Leipziger Musikverlag Bureau de Musique, betreffend den Tod des Inhabers Ambrosius Kühnel (am 19. August), Abrechnungsfragen und Bestellungen: "Ihr mir sonst werthes Schreiben hat den vermutheten Tod meines Freundes leider zu meinem Schmerz bestätigt. Um Ihnen womöglich recht bald zu antworten, hab ich mich Ihrem Auftrag sogleich unterzogen, und es zwar ein wenig eilig, aber wie ich hoffe, doch ziemlich richtig gemacht. Der Betrag des gegenwärtigen Waarenlagers besteht in 328 Rth. 10 gr. Ladenpreiß, wobei ein einzelnes Heft von Bergt ohne Preiß ist. Verkauft ist für 217 Rth. Ladenpreiß, welches Geld Hr. A. Kühnel, laut seinen Briefen von mir mit einer Specification beigelegt, wie diesem Brief auch beiliegt zu Ostern und Michaeli jedes Jahr von mir pünktlich erhalten, und welches sich so wohl durch meine Briefe, als seine Bücher leicht darthun wird. Sehr gerne hätte beikommenden Wechsel zu rechter Zeit geschickt, und hab verschiedentlich nach einer Gelegenheit gespürt, aber in diesen Kriegsunruhen war es ganz unmöglich. Von Musicalien bitte ich mir mit Ausschluß von Singsachen folgendes zu senden: Ich sage mit Ausschluß von Singsachen, weil der beinah größte Theil des jezigen Verlags darin besteht, und ich den Verstorbenen öfters erinnert mir nicht so viel Singsachen zu schicken, weil ich nur sehr selten welche loß werden kann, indem ich keine Musickhandlung habe, sondern nur gerne meine Schüler mit dem Kuhnelischen Verlag in Clavier Sachen versorge. Auch bitte ich um keine großen Concerte, es liegen da Exemplare von Frd. Schneider und Ferd. Ries etc. etc. - Also: Ries, Romance, que veut il die, e la Reponse en Rondeau. - dito 8 var. sur un theme de l'opera Joseph [...]". Schon im folgenden Jahr sollte der Verlag von Carl Friedrich Peters übernommen werden, dem das Haus bis heute seinen Namen verdankt. - Lauska studierte bei Albrechtsberger in Wien und wirkte später als Hofmusiker des Kurfürsten von Pfalz-Bayern in München, wo er auch seine ersten Kompositionen veröffentlichte. Er kannte Beethoven, für den er auch als Korrekturleser tätig war. "Durch sein Wirken in Hamburg [...] wurde er in Deutschland bekannt. Zwischen 1795 und 1798 konzertierte er erfolgreich in Kopenhagen. Seit 1798 lebte er ständig in Berlin als Klaviervirtuose und Pädagoge [...] 1799 trat er in die Liedertafel ein [...] Seine Schüler stammten meist aus den hohen Kreisen der Gesellschaft; der berühmteste unter ihnen war Meyerbeer" (MGG VIII, 343f.). - Spuren zeitgenöss. Faltung; kl. Einrisse (teils alt hinterlegt). Am Briefkopf Ablagenotizen des Empfängers. Sehr selten.
      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
Last Found On: 2015-02-15           Check availability:      ZVAB    

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