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Beiträge zur Kenntnis der Nervenfasern. (Diss.).
- Abh. k. bay. Akad. Wiss., 15/2. - München, Verlag der K. Akademie, 1885, 4°, 74 pp., (2 pp.), 2 farblith. Tafeln mit 22 von Boveri gezeichneten Abbildungen, feiner Halbleinenband der Zeit mot goldgeprägtem Rückentitel. Selten - Erstdruck! - Theodor Boveri's (1862-1915) Dissertation "Beiträge zur Kenntnis der Nervenfasern" (Contributions to the Study of Nerve Fibers). Seine Untersuchen erstreckten sich auf die peripheren markhaltigen Nervenfasern. aus auch die spezifischen Fasern des sympathischen Systems und jene des Olfactorius. - Am Anatomischen Institut entstand, unter der Leitung von Carl von Kupffer (1829-1902), seine Dissertation "Beiträge zur Kenntnis der Nervenfasern". Sie wurde dann, 1885 zur Erwerbung der philosophischen Doktorwürde der Münchner Philosophisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vorgelegt. Für Carl von Kupffer, "Seinem väterlichen Berater und Freund", hat er zeitlebens eine große Verehrung bewahrt und ihm 1899 zum sechzigsten Geburtstag eine seiner schönsten Ascaris-Arbeiten gewidmet. - August Pauly (1850-1914) war sofort, wohl als erster unter den Fachgenossen von der Begabung seines jüngeren Freundes bezaubert und hat über ihn eine Art Tagebuch geführt. Seine Notizen und zahlreiche Briefe Boveris geben uns ein sehr lebendiges und persönliches Bild dieser für Boveri entscheidende Jahre. Boveri habe ihm, schreibt Pauly am 24.2.1885, das Manuskript seiner Dissertation zu lesen gegeben. "Ich erwartete eine trockene, histologische Arbeit mit minutiösen Details und fand etwas ganz Vortreffliches. Die Schrift ist in jedem Wort und in allen Stücken merkwürdig durchdacht, durchaus gescheit und reif. Und dies alles aus Talent, ohne Anstrengung, mühelos. Man wird selten von einem jungen Menschen eine so gute Schrift lesen. Sie zeigt ein ungewöhnlich scharfes mikroskopisches Sehen und ein ebenso gutes Auge für Sachliche." -cf. Fritz Baltzer, Theodor Boveri, pp.12-16 - Sein größter wissenschaftlicher Verdienst ist der Nachweis der Chromosomenindividualität 1887 und schließlich die Formulierung der Chromosomentheorie der Vererbung 1902-1904, in der er zytologische Befunde mit Gregor Mendels gerade wiederentdeckten Vererbungsregeln zu einer synthetischen Einheit zusammenfügte. - siehe - DSB II, pp. 361-365 [Attributes: Hard Cover]
      [Bookseller: Medicusbooks]
Last Found On: 2014-11-29           Check availability:      AbeBooks    

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