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Die Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein höchst- nöthiger Unterricht von schweren und unrechtstehenden Gebuhrten, .
- Leipzig, Friedr. Braun, 1715, 4°, (34), 348, (12) pp., mit schön gestochenem Frontispiz, 42 Kupfertafeln (2 in Faksimile), 1 gefaltete Foliokupfertafel, Ledereinband der Zeit; Rücken erneuert; feines Exemplar. KLASSIKER DER GEBURTSHILFE: "Die Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter das ist: ein höchst-nöthiger Unterricht, von schweren und unrechtstehenden Geburten : in einem Gespräch vorgestellet, wie nehmlich, durch göttlichen Beystand eine wohl-unterrichtete und geübte Wehe-Mutter, mit Verstand und geschickter Hand, dergleichen verhüten, oder wanns Noth ist, das Kind wenden könne : durch vieler Jahre Übung, selbst erfahren und wahr befunden, nun aber Gott zu Ehren und dem Nächsten zu Nutz, auch auf gnädigst- und inständiges Verlagen Durchläuchtigst- und vieler hohen Standes-Personen : nebst Vorrede, Kupffer-Bildern und nöhigem Register zum Druck befördert.; Von Justinen Siegemundin, gebohrner Dittrichin, Von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen Fürstenthum gelegen." - - Fast unveränderter Nachdruck der Erstausgabe (1690). - - "Nachdem sie ein von ihr verfasstes , ganz aus ihren eigenen vieljährigen Erfahrung und den Notizen, die sie sich über jeden schweren Geburtsfall gemacht hatte, geschöpfte Werk der med. Facultät in Frankfurt an der Oder, zur Censur vorgelegt hatte und deren Billigung 1689 erhalten hatte, erschien es unter dem Titel "Die Chur-Brandenburgische Hoff-Wehe-Mutter, das ist: ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrecht stehenden Geburten, in einem Gespräch vorgestellt" (Coelln a.d. Spree 1690, 4°, 1692; 1708, (Leipzig) 1715; spätere Auflagen unter dem Titel: "Die Königl. Preuss. und Chur-Brandenb. Hoff-Wehe-Mutter u.s.w.", Berlin 1723, 4°, 1741, 1756; Leipzig 1713, 1724; holländische Uebersetzung von Cornelius Solingen, Amsterdam 1691, 4°." G. in Hirsch-H. V, pp.263-264 - - Eines der einflußreichsten Hebammenbücher überhaupt. Bedeutendste geburtshilfliche Schrift, die im 17. Jahrhundert ihren Ursprung hat. Es ist ein in Text und Abbildungen ganz originales Werk, das nicht auf Vorbildern wie Roesslin und Rueff fußt. Das Lehrbuch der Siegemundin blieb für ein Jahrhundert Hauptquelle und maßgeblicher Berater, aus der Hebammen und Ärzte schöpften. Das Werk ist in Gesprächsform zwischen zwei "friedliebenden Wehemüttern" abgefaßt. Die großformatigen, klaren Abbildungen zeigen diverse Fehllagen, zu deren Behebung die Siegemundin verdienstvolle Neuerungen einführte. Der "doppelte Handgriff der Siegemundin" erinnert noch heute an die Autorin. Die Justine Siegemundin (1636-1705) erfand auch das Stäbchen zum Einführen von Wendeschlingen und wußte, daß Gesichts- und Beckenlagen oft ohne Kunsthilfe gut enden können. Die Autorin hat nur ihre Erfahrungen zu Rate gezogen und die Natur zur Lehrmeisterin gemacht. -- Unser Band enthält das schön gestochene Frontispiz, das in späteren Auflagen nicht mehr erscheint. In einer Kartusche, von Putten umringt, die eine Blumengirlande halten, steht der Sinnspruch "An Gottes hilff und Seegen, Geschickten hand bewegen, Ist all mein Tuhn gelegen". - - Minimal restauriertes schönes Exemplar! - - cf. Garrison & Morton 6149 (1st. Ed. 1690); Thomas, Classical Contribution to Obstetrics and Gynecology, 54-59; Hirsch-H. V, 394-395 [Attributes: Hard Cover]
      [Bookseller: Medicusbooks]
Last Found On: 2014-10-29           Check availability:      AbeBooks    

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