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Systema Mundi Tychonicum,
1720 - Secundum celeberrimorum Astronomorum Tychonis de Brahe et Io. Baptistae Riccioli S. I. Hypotheses concinnatumà Ioh. Gabr. Doppelmajero Math. Prif. Pub. Opera Ioh. Bapt. Homanni, Norimbergae 54x62 cm Planeten. "Systema mundi Tychonicum". Darstellung des Universums nach Brahe u. Riccioli im Rund, mit reicher Staffage: Sternzeichen, astronom. Diagramme u. Figuren, darunter auch die beiden Astronomen. Altkol. (Sternbilder nur in Gelb) Kupferstich. von J. G. Doppelmaier bei J. B. Homann, um 1720. Ecken/Kanten bestossen, leicht randlädiert, leicht fleckig, einmal geknickt u. unten 1 hinterlegter Randeinriß bis ins Bild (ca 5 cm), Bug verstärkt Johann Baptist Homann (20. März. 1664, Oberkammerlachheute -1. Juli 1724, Nürnberg) war ein deutscher Kartograph, Verleger und Kupferstecher. Homann wurde zunächst in einer Jesuitenschule erzogen, trat aber dann zum Protestantismus über und wurde 1687 Notar in Nürnberg. Bald jedoch wandte er sich dem Kupfer- und Landkartenstich zu. Im Jahr 1702 gründete er einen Handel und einen Verlag für Kartographie in Nürnberg, der zahlreiche Globen und Karten publizierte. Homann lieferte etwa 200 Karten, darunter den Großen Atlas über die ganze Welt in 126 Blättern (1716) und den Atlas methodicus (1719) in 18 Blättern. Bekannt wurde seine Phantasiekarte accurata tabulae utopiae vom Schlaraffenland nach der fiktiven Reisebeschreibung Johann Andreas Schnebelin. Daneben fertigte er auch Armillarsphären und andere mechanische Kunstwerke. Homann unterbot die Preise der holländischen und französischen Verleger und wurde im Deutschland des 18. Jahrhunderts der bedeutendste Herausgeber von Landkarten und Atlanten. Seine Karten waren mit reichem künstlerischem Beiwerk sowie historischen und ethnographischen Abbildungen ausgestattet. Im Jahr 1715 wurde Homann zum Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin gewählt und auch zum kaiserlichen Geographen am Hof KAlr VI. ernannt. Er arbeitete sehr eng mit dem schon damals bekannten Nürnberger Kupferstecher Christoph Weigel (1654-1725) zusammen. Sein Kleiner Atlas scholasticus von 18 Charten von 1710 war accomodirt durch den Leipziger Schulbuchautor Johann Hübner (1668-1731) und der 1719 herausgebrachte Atlas methodicus war nach Hübnerischer Lehrart eingerichtet. Johann Baptist Homann starb am 1. Juli 1724. Sein Unternehmen ging auf seinen Sohn Johann Christoph Homann (1703-1730) über. Er setzte seine beiden Geschäftsführer, Johann Georg Ebersberger (oder Ebersperger) und Johann Michael Franz zu Erben der Handlung ein. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen unter dem Namen „Homannsche Erben" (franz. Heritiers de Homann, lat Homannianos Heredes) fortgeführt und erlosch erst 1848 mit dem Tod des letzten Besitzers Christoph Franz Fembo. Tycho Brahe (1546-1601) Tycho Brahe war zunächst Astronom am dänischen Hof. Er wurde vom dänischen König sehr gefördert, verdiente astronomische Summen und bekam für seine Forschungen die Insel Hvan in der Ostsee als Lehen, wo die Sternwarte Uranienborg aufbaute. Tycho nutzte seinen Reichtum, um die besten astronomischen Instrumente zu kaufen bzw. bauen zu lassen. Mit seinem berühmten Mauerquadranten steigerte er die Messgenauigkeit für die Sternpositionen auf 2 Bogenminuten, was für eine Beobachtung ohne Fernrohr (dies wurde erst durch Galilei eingeführt) sensationell war. Das von Tycho Brahe entworfene Weltsystem war ein Kompromiss zwischen dem ptolemaiischen und dem kopernikanischen System. Die Erde war noch im Zentrum. Um die Erde kreisen Mond und Sonne. Die Planenten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn kreisen aber um die Sonne. Dieses System konnte sich nicht sehr lange halten und wurde sehr bald von dem keplerschen System abgelöst. Die große Bedeutung Tychos liegt in seinen sehr genauen Beobachtungen, "denen man mehr trauen muss, als den aristotelischen Dogmen". Die genaue Beobachtung einer Sternentstehung (nova) und eines Kometen zeigten i Nach seiner Zeit in Dänemark wurde Tycho Hofastronom bei Kaiser Rudolf de
      [Bookseller: Liber Antiqua]
Last Found On: 2014-10-02           Check availability:      AbeBooks    

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