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Zwei Arbeiten: Zwei figuren, mischtechnik auf festem karton, 2. arbeit: Zeichnung männerkopf tusche monogrammiert
- 1. blatt: Zwei figuren, mischtechnik auf festem karton, bildgröße 32 x 24 cm, unsigniert, auf der rückseite farbstiftprobe, 2. Blatt: Zeichnung männerkopf tusche monogrammiert unten rechts, blazzgröße 31,5 mal 24 cm, Ernst Krantz, Maler, Metallbildhauer und Ausstellungsgestalter , Maler der 3. Generation der Künstlerkolonie Ahrenshoopwurde 1889 in Bartenstein/ Ostpreussen geboren, starb 1954 in Berlin. Ernst Krantz studierte Architektur an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, brach allerdings sein Studium ab, um sich an Lovis Corinths privater Malschule anzumelden, schliesslich wurde er sein Meisterschüler. Als Leutnant einer Maschinengewehrkompanie machte er den den Ersten Weltkrieg im Osten wie im Westen mit.Nach Kriegsende kam er nach Berlin zurück und wurde Mitglied der Novembergruppe. 1932 übernahm er eine Asistentenstelle am Lehrstuhl für freies Zeichnen an der Technischen Hochschule Berlin. 1941 wurde er, immerhin schon 50 Jahre alt, zum Leutnant der Reserve einberufen. Krantz ließ sich von max klinger und den impressionisten anregen. Viele arbeiten sind von apokalyptischen Landschaften im Stile Ludwig Meidners und religiösen themen wie kreuzigungen und Leidensszenen geprägt. Krantz studierte auch in paris und setzte sich auch mit dem kubismus auseinander, arbeitete später auch konstruktiv und abstrakt. Krantz war mitgründer der novembergruppe und stellte mit ihr aus. Krantz war in der gruppe aber eher (auch politisch) ein Außenseiter, gehörte er doch zu sogenannten opposition der novembergruppe, die mit der KPD sympathisierte. Er gehört wie viele weitere Künstler der Kriegs- und Nachkriegsgeneration zur verschollenen generation, die von der nationalsozialistischen Kulturpolitik ausgeschaltet wurden und an die Trends der bildenden Kunst in den 50er- und 60er-jahren keinen Anschluß mehr fand. Hans Pels-Leusden, dessen Galerie die Villa Grisebach fortführt, hatte sein Werk im ersten Nachkriegsjahrzehnt vertreten und zusammen mit Johannes Niemeyer postum ausgestellt. Werke des künstlers u.a. in der berlinischen galerie berlin. Die galerie pels-leusden veranstaltete 1973 eine ausstellung mit 50 werke (vor allem zeichnungen und aquarelle). Die Galerie Pommersfelde in Berlin führte 1985 eine nachlassausstellung durch. Im vorwort zum ausstellungskatalog schreibt Eberhard Roters: "Die hohe bildnerische Intelligenz des Künstlers und seine extreme Aufgeschlossenheit ließ ihn seinen experimentellen Impulsen folgen, sich mit den Stilrichtungen der Zeit intensiv auseinanderzusetzen. Durch manche jener Stile ist er mit seinem Werk hindurchgegangen, den Impressioinsmus, den Expressionismus, den Kubismus und die Abstraktion. Das ist der Grund dafür, daß die innere Einheit, die sein Werk zusammenhält, nicht sogleich auf den ersten Blick zu erkennen ist. Beim genaueren Hinsehen zeigt sie sich aber sofort; sie springt einem geradezu ins Auge." "Jede Form, die Krantz gestaltet, ist entschieden in sich bewegt, jede ist aus der Bewegung entwickelt, die Bewegung erfasst das ganze Bild. (.)Keines seiner Motive ist irgendwo zum Stillstand gekommen, sondern die starken Bewegungszüge, aus denen ein Motiv hervorwächst, sind meist offen gelassen und fordern den Betrachter geradezu heraus, sich aktiv mitzubeteiligen und das Linien- und Fleckgeschehen vor seinen Augen in seiner Vorstellung zu Ende zu führen, bzw.ist ein eminent tänzerischer Rhythmus. Es ist der geistige Wesensausdruck des Malers Ernst Krantz, ihm genuin, seine persönliche Eigenheit; er schlägt sich im Bild mittels der Bewegungen aus dem Handgelenk beim Malen und Zeichnen, verbunden mit der Feinbewegung der den Stift führenden Finger nieder" (Eberhard Roters in: Ernst Krantz. Zeichnungen und Aquarelle in der Galerie Pommersfelde, Berlin 1985. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband Bildender Künstler Berlins und der Berlinischen Galerie. Mit einem einführenden Essay von Eberhard Roters, und eine Erinnerung an Krantz von Hannes Schwenger). Infos: Internet und Hannes Schwen [Attributes: First Edition]
      [Bookseller: mip]
Last Found On: 2014-10-02           Check availability:      AbeBooks    

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