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Einleitung zum Civil - Proceß. Darinnen Wie sich der Kläger bey Anstellung und Fortsetzung der Klage/ der Beklagte bey seiner rechtmäßigen Verantwortung/ ingleichen der Richter beym decretiren in allen und jeden Arten der vorkommenden Rechtsfertigungen, den gantzen Proceß hindurch zu verhalten habe, von Stück zu Stück, ohne Einmischung theoretischer und zum Proceß nicht gehörigen Fragen, deutlich gezeiget.Nebst einem Anhange, Von der Art die Acten und Registraturen zu verfertigen. Angebunden: Jacob Friedrich LUDOVICI, Einleitung zum Peinlichen Proceß.
In Verlegung des Waysenhauses., Halle, 1711 - Dritte Auflage, so in einigen Stücken verbessert. Halle, In Verlegung des Waysenhauses. 1711. Quart. (1) Titelblatt in Rot-Schwarz-Druck, (28), 384 S.; (2) Ttlbl., (10), 160 S. 2 Teile in einem zeitgenössischen, gut erhaltenen Pergamentband. Erstes umfassendes und systematisches Lehrbuch zum Prozessrecht in deutscher Sprache! Jakob Friedrich LUDOVICI (1671-1723), Thomasiusschüler, wurde im Jahre 1701 zunächst Extraordinarius in Halle. Im Vorwort berichtet Ludovici, dass Halle das Rechtsstudium nicht nur nach der Theorie, sondern auch nach der Praxis ausgerichtet hat. Er nennt es Jurisprudentia Professorum und Jurisprudentia Advocatorum. Dem studio theoretico sind eine Reihe von guten Lehrbüchern, Ludovici erwähnt den Hoppe und den Struve, gewidmet, jedoch fehlt es dem studium practicum an enstprechender Rechtslektüre. Insgesamt sei die Rechtspraxis angefüllt von "Practicos und Rabulisten", denen es an entsprechender Qualität fehlt, um die Rechtstudenten entsprechend auszubilden. So entstanden seine Lehrbücher in deutscher Sprache, denen außergewöhnlicher Verkaufserfolg beschieden war. Im Juli 1707 erschien der Erstdruck, der schnell ausverkauft war und Ludovici legte bereits im August 1709 die zweite Edition vor, die er wenig änderte, um die Praktikabilität des Lehrbuches nicht zu mindern. Bereits zwei Jahre später erschien die frühe dritte Ausgabe. Das Lehrbuch verhalf ihm auch zu einer Beförderung zum Ordinarius. Im gleichen Jahr der dritten Auflage erhielt er den Lehrstuhl. Insgesamt nahm Ludovici den Gedanken von Thomasius auf, den juristischen Unterricht, seine Vorlesungen, in deutscher Sprache abzuhalten. Neuartig waren die zu seinen Vorlesungen verfassten deutschsprachigen Lehrbücher, die zu den erfolgreichsten und auflagenstärksten überhaupt im 18. Jahrhundert wurden. 1721 erlebte Ludovici seinen akademischen Höhepunkt, als er als Professor primarius und Vizekanzler an die hessische Universität in Gießen berufen wurde. Sprache: deutsch 2 Teile in einem zeitgenössischen, gut erhaltenen Pergamentband.
      [Bookseller: Azo-Antiquariat]
Last Found On: 2014-07-29           Check availability:      AbeBooks    

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