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Souvenirs de Captivite Commune 1871 (Rückentitel). Französische Handschrift auf Papier. Niedergeschrieben von P. R. Bazin nach den Briefen von Yves Bazin.
Ohne Ortsangabe, ev. um 1880-1890.. 227 beschriebene Seiten und einige weiße unbeschriebene Seiten. Gr. 8°, Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rücken.. Enthält den Text von 26 Briefen aus dem Gefängnis Mazas vom 11. April bis 29. Mai 1871, sowie als Anhang "Une visite a la maison Eugenie Napoleon le 28 Mai 1879" und "Rapport de Marechal de Mac-Mahon". Papierbedingt gebräunt. Der Einband am Rücken, den Kanten und etwas auch auf den Deckeln beschabt. Recht dekorativ gebunden! - In Französisch. - Contient le texte de 26 lettres de prison, Mazas, 11 Au 29 avril Mai 1871, ainsi que l'annexe "Une visite a la maison Eugenie Napoleon le 28 mai 1879" et "Rapport de marechal de Mac-Mahon." - En raison de papier dore. La couverture sur le dos, les bords et gratte quelque chose sur les couvercles. Decoratif borne droite! - En francais. - Der Schreiber Yves Bazin wird am 16.4.1871 am Gare du Nord, von wo aus er zu einer Hochzeit in die Bretagne fahren will, von den Kommunarden in Haft genommen, von Kommissar Le Moussu (oder Lemoussu) auf dem Kommissariat von Montmartre verhört und als Bazin eingestehen muß, daß er Priester ist in das Gefängnis von Mazas transportiert. Dort trifft er auf weitere Geistliche. Es stellt sich heraus, daß Bazin in einer der wichtigsten Momente der Pariser Kommune Zeitzeuge der berüchtigten Geiselnahme wird! Die Kommunarden hatten als Vergeltung für die Ermordung von mehreren Kommunarden durch Thiers mit der Geiselnahme von zahlreichen Geistlichen, Stadtangestellten und Richtern geantwortet und Thiers gedroht diese in dreifacher Zahl hinzurichten. Die wichtigste Person war damals der Erzbischof von Paris Georges Darboy, ein strenger Anti-Jesuit der wegen seiner Haltung vom Vatikan nicht zum Kardinal berufen worden war und sogar versuchte hatte die aggressive Politik Thiers zu verhindern. Bazin beschreibt neben vielen Rückblendungen auf die Kommunezeit, die er als Priester natürlich eher negativ darstellt, die bewegende Situation in Paris. Darüber hinaus gibt er aber auch einen tiefen Einblick in die Zeit der Geiselnahme und dann am Ende seiner Inhaftierung den schrecklichen Gang in das berüchtigte Gefängnis von La Roquette wo die Kommunarden ihre Feinde hinrichten ließen. Am 24.5.1871 wird er "Ohren"-Zeuge der Erschießung Darboys! Neben dem Kommissar Le Moussu erwähnt Bazin auch den Polizeichef Paul Rigault der ebenfalls am 24.5. erschossen wurde (allerdings von den Truppen aus Versailles) und weitere Geistliche (z. B. Caubert, De Bengy, Olivaint) und Kommunarden. Die Niederschrift stammt eventuell von einem Verwandten der auf dem Rücken des Buches mit R.P. Bazin S.J. angegeben wird. Yves Bazin, der 1871 im übrigen schon 68 Jahre alt war, überlebte seine Geiselnahme und beschreibt im Jahre 1878 einen Besuch im Haus der ehemaligen Kaiserin Eugenie Napoleon III.
      [Bookseller: Versandantiquariat Riepenhausen]
Last Found On: 2014-05-02           Check availability:      ZVAB    

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