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Auffs newe obersehen / mit Summarijs und newen Additionen / so aus den gemeinen Keyserrechten / und vieler vornemer dieser Lande Doctorn bericht und Rahtschlegen / Auch der Hoffgericht und Schöppenstul üblichen Rechtsprüchen zusammen bracht / und an den Glossen und Allegaten vielseitig gebessert / wie solches stückweis und ordentlich hernach wird angezeiget. Durch den hochgelarten Herrn Christoff ZOBEL / der Rechten Doctorn seligen / in der löblichen hohen Schul zu Leipzig / mit besonderm fleiß zugericht / sampt einem richtigen und vollstendigen Repertorie. Mit Röm. Keyserlicher Mayestat Privilegio.
in verlegung Valentini Vögelini,, Leipzig, 1595 - 5. Zobelsche Ausgabe! Leipzig, in verlegung Valentini Vögelini, 1595. Fol. Titelblatt in Rot-Schwarz-Druck mit Titelplakette, 6 unnum. Bll., DXLIIII (= 544) num. Bll., 43 nnum. Bll. (Repertorium). auf 5 Bünden geheftet. Schöne und seltene (5. Zobelsche) Ausgabe des Sachsenspiegels, des bedeutendsten und auch eines der ältesten deutschen Rechtsbücher. - Der Sachsenspiegel war auch eines der ältesten größeren Prosawerke in deutscher Sprache. Er war ein Rechtsbuch, also eine juristische Privatarbeit über ein größeres Rechtsgebiet mit dem Ziel, möglichst umfassend die Rechtssituation wiederzugeben, mit anderen Worten zu "spiegeln". Wie andere Rechtsbücher erlangte auch der Sachsenspiegel bald Gesetzesgeltung. In manchen Teilen Deutschlands wie etwa Thüringen behielt der Sachsenspiegel Gesetzeskraft bis zur Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) am 1. Januar 1900. In der Dauer seiner Geltung ist der Sachsenspiegel im Europa nur von den Corpora iuris civilis et canonici übertroffen. - Der Verfasser des Sachsenpiegels war Eike von Repgow (um 1180/90 - nach 1232), der aus Reppichau in Sachsen stammte und Lehnmann des Grafen Hoyer von Falkenstein, des Stiftsvogts zu Quedlinburg, war. Eike verfaßte zwischen 1120 und 1224 den Sachsenspiegel zunächst in lateinischer Sprache, der wenig später ins Deutsche übertragen wurde. Der Sachsenspiegel behandelt das Privat-, Straf-, Verfahrens- und Staatsrecht. Unter gewisser Berücksichtigung des kanonischen Rechts und der Reichs- und Landfriedensgesetze spiegelt der Sachsenspiegel die ungeschriebenen Rechtsgewohnheiten der Gerichtspraxis und des täglichen Rechtsverkehrs wider. Der Sachsenspiegel beeinflußte maßgebend andere Rechtsbücher, den Deutschen- und Schwabenspiegel, und wurde erstmals 1474 in Basel gedruckt. - Der gebürtige Würzburger Christoph Zobel (1499-1560) studierte und promovierte in Leipzig, war dann Zeit seines Lebens fürstlicher Rat und Professor der Rechte an der Universität Leipzig. [Attributes: Soft Cover]
      [Bookseller: Antiquariat + Verlag Klaus Breinlich]
Last Found On: 2014-03-24           Check availability:      AbeBooks    

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