The viaLibri website requires cookies to work properly. You can find more information in our Terms of Service and Privacy Policy.

Recently found by viaLibri....

Die Burgruine Schadeck, das so genannte "Schwalbennest"
. Bleistift auf Papier, 33,1 x 45,6 cm. Provenienz: Nachlass Eugen Bracht. Professionell unter säurefreiem Museumspassepartout montiert.. Viele Sagen ranken sich um die mittelalterliche Burg Schadeck, die heute noch wie ein riesiges, auf einem Felsen gebautes Schwalben-nest wirkt. Viele Schriftsteller und Maler waren von der Ruine fasziniert, darunter Victor Hugo und der Maler August Becker. Die künstlerische Karriere Beckers begann in seiner Heimatstadt Darmstadt. In deren Umgebung unternahm er die ersten Studien-reisen, bevor er 1841 nach Düsseldorf reiste. Der hervorragende Ruf der Düsseldorfer Kunstakademie zog damals zahlreiche deutsche und internationale Künstler an, die sich dort neben der erstklassigen Kunstausbildung auch einen regen Markt für ihre Kunst ver-sprachen. Zwar studierte Becker nicht an der Akademie, doch dank seiner zahlreichen Kontakte zu dem Düsseldorfer Malerkreis um Johann Wilhelm Schirmer, Carl Friedrich Lessing und Andreas Achenbach, zählt er heute zu den Vertretern der Düsseldorfer Maler-schule. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit lag in der Landschaftsmalerei, allen voran befasste er sich mit der Berg-landschaft. Von seinen Zeitgenossen wurde er für seine ausgezeichneten Bilder der Gebirgsnatur und überzeugendste Wahrheit 1 gelobt. Die Faszination für die Berge führte ihn 1847 bis nach Norwegen. Es ist anzunehmen, dass die Burgruine Schadeck Ende der 1830er Jahre während einer seiner Studienwanderungen entstand. Sie ist ein Zeugnis seiner genauen Naturbeobachtung. Dem Betrachter wird ein erhöhter Standpunkt auf dem Fels zugewiesen, so dass er einen ungestörten Blick auf die imposante Burgruine genießen kann. Die Tiefenwirkung wird durch die drei vertikal verlaufenden Flächen erzeugt: dem schräg nach rechts gerichteten Flusslauf, dem mittleren Fels mit der Burgruine als seine Krönung sowie der Felswand im Vordergrund, die die Komposition auf der rechten Seite abschließt. Dank der Differenzierung der Stärke von Bleistiftlinien wird dem Bildraum zusätzlich eine enorme perspektivische Wirkung verliehen. Es sind keine locker gesetzten Striche, rasch auf Papier geworfen zwecks späterer Überarbeitung. Vielmehr zeigt die Zeichnung Beckers Liebe zum Detail, der er immer treu bleiben wird.
      [Bookseller: H. W. Fichter Kunsthandel e.K.]
Last Found On: 2014-03-24           Check availability:      ZVAB    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/548465/1841-becker-august-1822-darmstadt-dusseldorf-1887-die-burgruine-schadeck-das-so-genannte

Browse more rare books from the year 1841


      Home     Wants Manager     Library Search     562 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service      Privacy     


Copyright © 2018 viaLibri™ Limited. All rights reserved.