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"Die große, soziale Revolution in den Jahren 1525 u. 1526 im Erzstift Salzburg". Eigenh. Manuskript m. Namenszug am Titel.
Wien, 1903.. 4°. (1) VIII S., 1 Bl., 182 S., geheftet.. Das umfangreiche Manuskript zum Salzburger Bauernkrieg von 1525-26 beginnt mit 8 Seiten Literatur- und Quellenverzeichnis, gefolgt von einem Inhaltsverzeichnis, einem Vorwort und den 10 Kapiteln "I. Vorgeschichte des Salzburger Bauernkrieges", "II. Die Anfänge der Reformation im Erzstift Salzburg u. deren Einwirkung auf die Bauernerhebung", "III. Ursachen und Anfang der großen Erhebung im Jahre 1525", "IV. Der erste Aufstand", "V. Politik u. Diplomatik der Nachbarfürsten im ersten Aufstand!", "VI. Ende des ersten Aufstandes", "VII. Ursachen und Beginn der zweiten Erhebung", "VIII. Der zweite Aufstand (1526)", "IX. Der Kampf um Radstadt u. das Ende des zweiten Aufstandes" u. "X. Ende u. Folgen der großen Revolutions Bewegung". - Lt. Inhaltsverzeichnis fehlt am Ende ein "Anhang (Urkunden) Seite IX-XXV". - 1907 erschien in den "Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde" ein Aufsatz Köchls zu diesem Thema ("Die Bauernkriege im Erzstifte Salzburg"). - Karl Köchl wurde am 4. Februar 1879 in Salzburg geboren, wo er das Staatsgymnasium besuchte. Im Anschluß studierte er Philosophie an der Universität Wien, wo er im Juni 1903 zum Dr. phil. promoviert wurde. 1904 legte er die Lehramtsprüfung für Geschichte und Geographie ab und unterrichte danach an verschiedenen Schulen in Wien, Hohenstadt (Mähren) und Graz. Von 1914 bis 1916 im Kriegsdienst, wurde er nach seiner Enthebung Direktor der Landes-Lehrerinnen Bildungsanstalt und Stadtschulinspektor in Marburg a. d. Drau. 1919 wurde Köchl schließlich zum Landesschulinspektor für Steiermark ernannt. Weiters wurde Köchl 1921 der Titel eines Hofrates verliehen, 1929 das "Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich" und 1937 das "Offizierskreuz des österreichischen Verdienstordens". 1938 wurde Köchl von der nationalsozialistischen Regierung als "nicht tragbar" von seinem Amt als Landesschulinspektor enthoben, woraufhin er "um Schädigungen hintanzuhalten" Mitglied der NSDAP wurde. Nach dem Krieg wurde Köchl "entregistriert" und supplierte am Pädagogischen Seminar der Universität Graz. 1948 wurde er schließlich in den Ruhestand versetzt. - Köchl war Verfasser zahlreicher pädagogischer u. geschichtlicher Schriften und gab auch, zusammen mit Franz Brauner, die von Norbertine Bresslern-Roth illustrierten "Lesebücher für deutsche [ostmärkische bzw. österreichische] Alpenländer" heraus. - Heftung gelockert. Einige Bll. mit Randläsuren bzw. -einrissen (ohne Textverlust). -
      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
Last Found On: 2014-02-27           Check availability:      ZVAB    

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