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Die Kunstkammer / Illustrierte Monatszeitschrift mit amtlichen Mitteilungen * 1.Jahrgang 1935, Hefte 1-12 (vollständig)
Vollständige Ausgabe in solidem Handeinband der Zeit: Halbleinen / Leinen / OHLn / HLn im Format 24,5 x 32,5 cm mit goldgeprägtem Rückentitel, Deckelbezug mit Buntpapier und Gewebeecken. Die 12 Hefte (Januar bis Dezember 1935) sind vollständig eingebunden, d.h. mit den fotoillustrierten Original-Umschlägen je Heft 24 Seiten, Schrift: Fraktur, mit sehr vielen, teilweise halbseitigen Fotoabbildungen. Hauptschriftleiter: Dr. Stefan Hirzel. - Aus dem Vorwort des Präsidenten (Architekt Prof. Eugen Hönig): "Es handelt sich bei der Zeitschrift der Kunstkammer um keine neue Kunstzeitschrift der üblichen Art, sondern vielmehr um die Schaffung eines brauchbaren Werkzeuges ist für den Aufbau und die Auswirkungen der Reichskammer der bildenden Künste. Die Zeitschrift richtet sich einerseits an die Mitglieder der Kammer, macht alle mit den Maßnahmen auf dem Schaffensgebiet der bildenden Kunst bekannt und vermittelt die Füllungnahme der Künstler unter sich. Sie soll den Mitgliedern der Kammer die Möglichkeit geben, sich mit Bild und Wort zu äußern, und den Berufenen, zu allen schwebenden Kunstfragen Stellung zu nehmen. Andererseits richtet sich die Zeitschrift an das gesamte Volk . . . Ihr Zweck ist, das gesamte Volk künstlerisch zu informieren und aufzuklären. Dadurch, daß auf allen Schaffensgebiete reife und typische Leistungen herausgestellt werden, soll dem Volke der Begriff der künstlerischen Wertarbeit näher gebracht werden und dadurch, daß das Schaffen der Gegenwart immer in Vergleich gesetzt wird mit den Werken der Vergangenheit, soll immer aufs neue neben der Verbundenheit mit unserer großen künstlerischen Vergangenheit die Notwendigkeit aufgezeigt und unterstrichen werden, dem großen Ziel unserer kulturellen Erneuerung bewusst zuzustreben. Als Mitarbeiter in Bild und Wort sind alle Berufenen willkommen. Es geht nicht darum, eine Kunstrichtung zu propagieren, sondern aufzuzeigen, was die Gegenwart an guten Leistungen hervorbringt. Es handelt sich nicht darum, eine Menge hochgeistiger Federn in Bewegung zu setzen, die den Versuch machen, künstlerisches Können auf die Bahn spekulativer Theorien zu leiten, sondern vielmehr, die Bahn freizumachen für eine gesunde Verständigung zwischen Kunst, Künstler und Volk. Die Zeitschrift erscheint unter der Verantwortung des Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste und ihre Devise muß lauten: Es gibt nur Kunst oder Nichtkunst. Andere Unterscheidungen nach oberflächlichen Merkmalen scheiden aus. Es muß gelingen, mit sparsamen Worten und wertvoller Fülle des Bildmaterials diesen Zweck zu erreichen". Abgebildet und besprochen sind Werke u.a. folgender zeitgenössischer Künstler: Phillip Harth, Richard Scheibe, Fritz von Graevenitz, Josef Thorak, Georg Schrimpf, F.Burmann, Werner Peiner, Franz Lenk, Rudolf Koch (Selbstbildnis in Uniform 1916, mit Krätzchen), Hermann Kaspar, Toni Stadler, Oswald Poetzelberger, Dorothea Freise, Georg Kolbe, Wolf Röhricht, Lois Gruber, Bernhard Bleeker, Joachim Utech, Konstantin Frick, Josef Walz, Theo Champion, August Kranz, Arno Breker, Willy Jäckel, Paul Plontke, Fritz Erler, Willy Geiger, Leo von König, Goldschmiedemeister Kurt Baer, W.E.Schade, Richard Kuöhl, Hans Schmidt, Otto Georg Hitzberger jun., Frida Schoy, Paul Bürck, Gerhard Marcks, Alfred Lörcher, Alfred Partikel, Eduard Bischoff, Fritz Burmann, Hasso von Hugo, Alexander Kanoldt, August Babberger, Heinrich Moshage, Otto Schließler, Albert Otto Benkert, Georg Lang / Oberammergau, Karl bauer / München, Roderich Fick, Alfred Kamp, Kurt Schmid-Ehmen, Wilhelm Wagenfeld, Josef Pembaur, E.Schaumann / Königsberg i.Pr., Georg Ehmig, O.Waldschmidt, Hans Vilz, Fritz Koelle, Hans Wissel, L.Siekmeyer, Anita Blum, Hermann Geibel, Anton Grauel, Ernst Fritsch, Th.A.Winde / Dresden, Josef Daniel Sommer, Hans Frohne und Karl Heinz Dallinger. - Die Reichskunstkammer - eigentlich Reichskammer der bildenden Künste - hatte im 3.Dritten Reich die Aufgabe, deutsche arteigene Kunst nach den Vorstellungen der neuen Machthaber zu fördern und anderweitige Richtungen zu unterdrücken. Damit trug sie zur Gleichschaltung von Kunst und Gesellschaft im Nationalsozialismus bei. Gegründet im November 1933 als eine von sieben Abteilungen der Reichskulturkammer sollte sie "durch Zusammenwirken der Angehörigen aller von ihr umfaßten Tätigkeitszweige unter der Führung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda die deutsche Kultur in Verantwortung für Volk und Reich fördern, die wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten der Kulturberufe regeln und zwischen allen Bestrebungen der ihr angehörenden Gruppen einen Ausgleich bewirken". Als reichsweiter NS-Dachverband sie ferner die Aufgabe, deutschblütige Künstler zu fördern, die im Sinne der nationalsozialistischen Richtung und Weltanschaunung wirkten. Um zu Ausstellungen im Reichgebiet zugelassen zu werden, war eine Mitgliedschaft in der Reichskunstkammer unerlässlich. Zu den Präsidialräten der Reichskammer der bildenden Künste gehörten Albert Speer, Hans Herbert Schweitzer, Hans Weidemann, Otto von Kursell und Richard Klein. Erster Präsident der RKdBK war der Architekt Prof. Eugen Hönig von 1933 bis 1936 Adolf Ziegler, schon seit 1925 mit Hitler gut bekannt und langjähriger Sachbearbeiter für bildende Kunst in der NSDAP, war der Präsident von 1936 bis 1943, danach Wilhelm Kreis von 1943 bis 1945. 1941 wurde Arno Breker zum Vizepräsidenten ernannt (nach Wikipedia). - Vergleichsweise seltene Kunstzeitschrift, von der nur insgesamt 16 Nummern erschienen sind: 12 Hefte in 1935 und 4 Hefte in 1936. - Erstausgabe, in sehr guter Erhaltung weitere Fotos s.Nr.17926! Versand an Institutionen auch gegen Rechnung
      [Bookseller: Galerie für gegenständliche Kunst]
Last Found On: 2018-02-26           Check availability:      booklooker.de    

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