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Meldungsbuch des Studierenden ... - Inskribiert in der juridischen Fakultät der Universität zu Wien den 11. Oktober 1923
Porträt des Inhabers, ordnungsgemäß gestempelt usw, beiliegend die Promotions-Anzeige von 1930 zum Doktor der Staatswissenschaften. - Vor allem aber 18 Seiten Auflistung zu den besuchten Vorlesungen, damals war mit Originalunterschrift vom Dozenten der Besuch der Vorlesungen zu bestätigen (Der Dozent bestätigt eigenhändig:) - Daher Originalunterschriften von Moritz Schlick (Friedrich Albert Moritz Schlick, geb. 14. April 1882 in Berlin gest. 22. Juni 1936 in Wien, Physiker und Philosoph. Begründer und einer der führenden Köpfe des Wiener Kreises im Logischen Empirismus. Seine Beiträge im Rahmen einer wissenschaftlichen Philosophie reichen von der Naturphilosophie und Erkenntnislehre bis zur Ethik und Ästhetik. - 1922 übernahm er als Nachfolger Ernst Machs den Lehrstuhl für Naturphilosophie an der Universität Wien. Der dort 1924 von ihm gegründete interdisziplinäre Diskussionszirkel ist als der Wiener Kreis in die Philosophiegeschichte eingegangen. Daneben engagierte sich Moritz Schlick in der Volksbildung, u.a. in der Ethischen Gesellschaft und im Verein Ernst Mach. Ab 1926 stand Schlick in Kontakt mit Ludwig Wittgenstein, der ihn maßgeblich beeinflusste, - von 1929 bis 1932 diskutierte Schlick regelmäßig mit ihm. 1929 lehnte Schlick eine Berufung nach Bonn ab und wirkte in den folgenden Jahren auch als Gastprofessor (in Stanford und Berkeley, California). Seit 1929 gab er außerdem die Reihe Schriften zur wissenschaftlichen Weltauffassung heraus. Nach der Machtergreifung des Austrofaschismus in Österreich 1934 blieb Moritz Schlick an der Universität Wien. - Am 22. Juni 1936 wurde Schlick auf der sogenannten Philosophenstiege im Gebäude der Wiener Universität von seinem ehemaligen Studenten Hans Nelböck, der 1931 bei ihm promoviert hatte, erschossen. Dieser hatte bereits zuvor begonnen, seinen Doktorvater zu terrorisieren, und Schlick zweimal gedroht, ihn zu ermorden. Schlick hatte sich jeweils mit einer polizeilichen Anzeige gewehrt. Nelböck war infolgedessen in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert, jedoch nach einiger Zeit als ungefährlich wieder entlassen worden usw.) - 2 Unterschirften nebeneinander (Inskription + Frequenz), desweiteren Unterschriften von Othmar Spann, Alfons Dopsch, Proseminar bei Karl Moritz Menzel, Karl Bühler (Ehemann von Charlotte Bühler), Josef Hupka (Rechtswissenschafter, 1944 in Theresienstadt ermordet), Hans Voltelini, Rudolf Köstler, Moriz Wlassak, Emil Goldmann usw usw. Detailfotos gerne per Mail. - Format des Meldungsbüchleins 18 x 10,5 cm. -- Bankverbindungen in Österreich und Deutschland. - Zwei gepresste Edelweiß liegen vom Vorbesitzer auch noch bei.
      [Bookseller: Antiquariat Birgit Gerl]
Last Found On: 2018-02-22           Check availability:      booklooker.de    

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