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Descriptionis universae naturae ex Aristotele pars . Per J. Carpentarium. Pars prior (et pars posterior).
Parisii [Paris], G. Buon 1562-64. - 2 Teile in 1 Band. 24 x 17 cm. [4], 98, [8] Bl. (d. l. weiß); [4], 62 Bl. Mit 2 Holzschnitt-Druckermarken (wdh.); [3] Bl., 280 S., [5] Bl. Mit Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titel. Zeitgenössisches blindgeprägtes Schweinsleder über Holzdeckeln mit zwei intakten Messingschliessen. Deckel fleckig, hinterer mit kl. Fehlstelle im Bezug. Vorderer fliegender Vorsatz mit Namenseintrag des 16./18. Jhs., im Falz und am Rand mit Japan verstärkt, hinterer fehlt. Durchgehender Feuchtigkeitsfleck. Blaustift-Kritzelei und verwischter Stempel des 20 Jhs. im zweiten Teil des Aristoteles (s.u.). BM STC, French Books 30. Index Aurel. 135.729 und 731. Nicht bei Adams und Mortimer. Seltene, von Jacques Charpentier kommentierte Ausgabe einer Auswahl der naturphilosophischen Werke des Aristoteles.Mit schöner Druckermarke. Angebunden: Dio Cassius, Rerum Romanarum epitome. J. Xiphilino authore, & G. Blanco interprete. Paris, [Stephanus] 1551. Adams D 516. Mortimer 171. Renouard 80, 9. Erste Ausgabe der lateinischen Übersetzung von Guillaume Leblanc. Mit der Druckermarke des Estiennes de Ölbaum (Silvestre 163), der in einem zweiten Druck durch das Wappen des Kardinals G. Armangnac ersetzte wurde, dem das Werk gewidmet ist. Das vorliegende Exemplar wurde 1992 in Hamburg bei Hauswedell & Nolte versteigert. Der ältere handschriftliche Eintrag auf dem Vorsatz lautet "sum Johannes Froschij". Aufgrund des Druckdatums kann es sich dabei aber nicht um den berühmten Reformator Johannes Frosch handeln, der bereits 1533 gestorben war. Bemerkenswert ist vor allem der jüngere Provenienzbeleg, der unscheinbare verwischte vierzeilige Stempel. Die Zeilen drei und vier sind recht deutlich als "München // Franz-Joseph-Str. 13 G.[arten] H.[aus]" zu lesen, auch der Nachname "Holdt". Unter Mithilfe des Münchner Adreßbuches von 1930 ist der Vorbesitzer als der "Photograph Johann Holdt" zu ermitteln. Die Adresse ist insofern interessant, als dort seit dem Juni 1942 bis zu Ihrer Verhaftung die Geschwister Sophie und Hans Scholl wohnten. Ein trauriger Zeitzeuge also.
      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
Last Found On: 2018-02-19           Check availability:      ZVAB    

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