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Alexis, Willibald
- Willibald Alexis (1798Ð1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. April 1859, 3 Seiten auf Doppelblatt. 8¡. Mit e. Adresse (Faltbrief). Ð An den Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799Ð1860): ãHeut, lieber Vetter, trittst Du, wie ich seit 9 Monaten es vorgethan, in die ehrwŸrdigen Sechsziger [!] Jahre. Mšchtest Du es leicht, oder vielmehr noch besser als ich es tragen, es nicht wie ein Thor [!] mit schweren Eisenriegeln ansehen, wo man nur durch die Gitter [.] alte wehmŸthige Ausblicke zurŸck werfen darf. Mich hatte das [.] gar nicht besonders affici[e]rt, u. es ist seitdem auch nicht anders geworden. Bereit mŸssen wir beide sein, und sind es wohl, da§ der Tod uns plštzlich ŸberfŠllt [.] u. kšnnen Gott danken, wenn die Abreihung [jetzt] erst geschieht. Aber im Uebrigen sind wir geistig rŸstig genug, da§ wir eben nicht erst schon an die KrŸcken denken, wenn wir spazi[e]ren gehen oder gar fliegen wollen [.]Ò. Ð Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurŸckgekehrt und betŠtigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. ãDidoÒ, Musik von Bernhard Klein, UrauffŸhrung 1823), †bersetzer und Kritiker und zŠhlte als erster stŠndiger Musik- und Opernreferent der ãVossischen ZeitungÒ von 1826 bis 48 zu den einflu§reichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurŸck geht die Namensgebung ãMondscheinsonateÒ fŸr Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa ãLeise flehen meine LiederÒ). Ð Mit alten, unbed. Montagespuren. Willibald Alexis (1798Ð1871), Schriftsteller. E. Brief mit U., Arnstadt, 14. April 1859, 3 Seiten auf Doppelblatt. 8¡. Mit e. Adresse (Faltbrief). Ð An den Musikkritiker und Schriftsteller Ludwig Rellstab (1799Ð1860): ãHeut, lieber Vetter, trittst Du, wie ich seit 9 Monaten es vorgethan, in die ehrwŸrdigen Sechsziger [!] Jahre. Mšchtest Du es leicht, oder vielmehr noch besser als ich es tragen, es nicht wie ein Thor [!] mit schweren Eisenriegeln ansehen, wo man nur durch die Gitter [.] alte wehmŸthige Ausblicke zurŸck werfen darf. Mich hatte das [.] gar nicht besonders affici[e]rt, u. es ist seitdem auch nicht anders geworden. Bereit mŸssen wir beide sein, und sind es wohl, da§ der Tod uns plštzlich ŸberfŠllt [.] u. kšnnen Gott danken, wenn die Abreihung [jetzt] erst geschieht. Aber im Uebrigen sind wir geistig rŸstig genug, da§ wir eben nicht erst schon an die KrŸcken denken, wenn wir spazi[e]ren gehen oder gar fliegen wollen [.]Ò. Ð Ludwig Rellstab hatte auf ausgedehnten Studienreisen Goethe, Jean Paul, August Wilhelm Schlegel, E. M. Arndt, J. P. Hebel und Beethoven aufgesucht, war 1825 nach Berlin zurŸckgekehrt und betŠtigte sich als Schriftsteller, Librettist (u. a. ãDidoÒ, Musik von Bernhard Klein, UrauffŸhrung 1823), †bersetzer und Kritiker und zŠhlte als erster stŠndiger Musik- und Opernreferent der ãVossischen ZeitungÒ von 1826 bis 48 zu den einflu§reichsten Kritikern Berlins. Auf ihn zurŸck geht die Namensgebung ãMondscheinsonateÒ fŸr Beethovens Klaviersonate op. 27; einige seiner Gedichte wurden von Franz Schubert vertont (darunter etwa ãLeise flehen meine LiederÒ). Ð Mit alten, unbed. Montagespuren.
      [Bookseller: Kotte Autographs GmbH]
Last Found On: 2013-07-26           Check availability:      AbeBooks    

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