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Heimatherinnerungen an Franz Dingelstedt und Friedrich Oetker.
Berlin, Gebrüder Paetel. 1882 - 8°. 236 Seiten. Sehr dekorativer Originalleinenband mit reicher Rücken- und Vorderdeckelvergoldung. Sehr guter Zustand mit nur geringen Gebrauchsspuren. Von grosser Seltenheit ! Das Werk ist zugleich eine hessische Orts- und Landeskunde, geht es doch auf den Studienort Dingelstedts und Oetkers (Marburg) ein, erwähnt Homberg und weitere andere hessische Orte und Begebenheiten. Oetker studierte in Marburg Jura und Dingelstedt Theologie. Dingelstedt wurde Mitglied der Burschenschaft Schaumburgia "gerieth in eine Corpshatz und bekam bei der Gelegenheit eine so tüchtige Quart, daß er die Narbe davon sein Lebtag behielt. Aber nach Meinung der Aerzte, wie Vogel mittheilt, befreite dieser "Schmiß" den bis dahin Leidenden von dem letzten rest eines kranken Lungenflügels, wenn auch noch nicht ganz von der Sentimentalität." etc. etc. etc. Julius Rodenberg, eigentlich Julius Levy (* 26. Juni 1831 in Rodenberg, Niedersachsen; † 11. Juli 1914 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Rodenberg wurde als ältestes von sechs Kindern des jüdischen Kaufmanns Simon Gumbert Levy und dessen Ehefrau Amalia geb. Coppel geboren. Nach dem ersten Unterricht am privaten Lehrinstitut Schröder wurde er von 1841 an von Hauslehrern erzogen. 1845 besuchte Rodenberg die Höhere Bürgerschule in Hannover und wechselte im darauffolgenden Jahr an das Gymnasium Ernestinum in Rinteln. Dort befreundete er sich mit Franz von Dingelstedt und Friedrich Oetker. Mit 20 Jahren legte er sein Abitur ab und studierte anschließend Rechtswissenschaften in Heidelberg. In Marburg und in Berlin setzte er seine Studien fort. 1854 kehrte Rodenberg an die Universität Marburg zurück. Im selben Jahr riet Karl August Varnhagen von Ense zu einer Namensänderung und zur Konversion zum Christentum. Ein Jahr darauf wurde ein diesbezüglicher Antrag Rodenbergs durch seinen Landesherrn, den Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. von Hessen-Kassel gestattet. Trotz einer Anima Christiana konnte sich Rodenberg aber nie zum Konvertieren durchringen. 1856 schloss Rodenberg sein Studium mit einer Promotion über die Regredienterbschaft ab. Danach unternahm er eine Reise nach Großbritannien und lernte dort u. a. die Komponistin Johanna Kinkel und deren Ehemann Gottfried Kinkel kennen, deren Maikäferbund immer noch unvergessen war. Nach seiner Rückkehr ließ er sich 1859 in Berlin nieder und schrieb als freier Mitarbeiter u.a. für die National-Zeitung, die Neue Preußische Zeitung und die Breslauer Zeitung. In den Jahren 1861 bis 1863 fungierte Rodenberg als Herausgeber des Deutsche Magazins. 1863 heiratete er die Katholikin Justina Schiff, mit der er eine Tochter, Alice, hatte. 1865 zeichnete Rodenberg für zwei Jahre für die literarische Beilage der Zeitung Der Bazar verantwortlich. Anschließend publizierte er in den Jahren 1867 bis 1871 gemeinsam mit dem Journalisten Ernst Dohm die Zeitschrift Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft. Als sich Dohm 1871 zurückzog, war Rodenberg bis 1874 allein verantwortlich. 1874 gründete Rodenberg in Leipzig die Deutsche Rundschau. Dabei wurde er von Gustav Heinrich von und zu Putlitz und Berthold Auerbach tatkräftig gefördert und unterstützt. 1879 engagierte sich Rodenberg in Weimar für ein Goethe-Nationalmuseum und für eine Schiller-Stiftung. 1885 wurde er dann auch einer der Mitbegründer der Goethe-Gesellschaft. Julius Rodenberg starb am 14. Juli 1914 im Alter von 83 Jahren in Berlin. Sein Grab befand sich auf dem Gemeindefriedhof in Friedrichsfelde und war mit einer Sandstein-Stele geschmückt. Diesen Stein hatte der Bildhauer Hugo Lederer geschaffen. Franz von Dingelstedt (* 30. Juni 1814 zu Wohratal-Halsdorf in Oberhessen; † 15. Mai 1881 in Wien) war ein deutscher Dichter und Theaterintendant. Er besuchte das Gymnasium in Rinteln, studierte 1831-35 Theologie und Philologie an der Universität Marburg, war dann auf kurze Zeit als Lehrer der deutschen Sprache an der Erziehungsanstalt für junge Engländer zu Ricklingen bei Hannover angestellt, aber schon
      [Bookseller: Woodpecker Books]
Last Found On: 2018-02-01           Check availability:      AbeBooks    

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