The viaLibri website requires cookies to work properly. You can find more information in our Terms of Service and Privacy Policy.

Recently found by viaLibri....

Vom Reichsbanner zum Hakenkreuz. Wie es kommen musste. Ein Bekenntnis von Henning Duderstadt
Stuttgart / Berlin / Leipzig, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1933. (noch zu Nr. 26492) - \"Ein jüdischer Anwalt, an der Front ausgezeichnet und schon vor der Erhebung von 1933 gegen jüdische Überheblichkkeit, ist verzweifelt. Ein jüdischer Kriegsteilnehmer, Sportler, im Knopfloch das schwarz-weiße Band, spricht unter Tränen von seiner Ächtung. Außerdem habe er keinen Pfennig Verdienst. Und so fort . . . Da ist dieser oder jener Fall gewiss menschlich beklagenswert. Aber zum Donnerwetter: was ist den eigentlich in Deutschland los? Weil die Juden Stampfer, Hilferding, Löwenstein, Schiff, Steiner und wie sie alle heißen, nur an sich dachten, feige flohen und die deutschstämmigen Arbeiter und Angestellten, die ihnen vertrauten, ohne einen auch nur vier Wochen ausreichenden Pfennig Geld auf die Straße setzen, - deshalb darben heute Tausende von deutschen Menschen oder lungern bei der Wohlfahrt herum! Wer spricht von den seelischen Höllenqualen dieser d e u t s c h e n Menschen, die an ihre SPD-Führer glaubten und bei ihnen in echter soldatisch-deutscher Gefolgmannstreue aushielten, bis sie durch schmähliches Versagen und feige Flucht bis auf den Grund ihres Vertrauens enttäuscht wurden - aus Verzweiflung über so viel Verrat gerade ihrer jüdischen Führer. Wir anderen, wir deutschen Sozialdemokraten zehn und mehr Jahre hindurch, kämpfen auch . . . Aber wir sagen auf jüdische Bitten um Hilfe und Schutz: ihr kommt zu uns mit Briefen, ihr sucht uns persönlich auf. Aber keiner teilt uns mit, was ihr persönlich gegen die Einstein und Feuchtwanger, die Salomon und Grossmann, die Hilferding und Stampfer getan habt, die durch eine niederträchtige, gemeine, verlogene Hetze aus dem feigen Hinterhalt des sicheren Auslandes jeden, aber buchstäblich jeden Deutschen zu bespeien versuchen\" / \"Den Unterschied zwischen Nationalsozialismus und Sozialdemokratie spürte ich einmal recht deutlich. Es war vor der Machtergreifung durch Hitler in einer Chauffeurkneipe im Berliner Norden. Ein SA.-Mann im einfachen braunen Hemd trat ein, und ein wohl nicht sehr nazifreundlicher Gast meinte: \"Na, hasts wohl auch noch nicht weit gebracht bei der SA?\" Der antwortete schlagfertig: \"Oh, sogar sehr weit! Mein Führer trägt nämlich genau so´n Hemd wie ich!\" / \"Es gehörte zum unveräußerlichen Sprachschatz der international-marxistischen deutschen Führer, auf jeden besorgten Einwand hin nach Möglichkeit zu erklären: Die Zeit arbeitet für uns! Billigste, faulste, widerlichste und - unwiderlegbarste Redensart . . .\" - Aus dem Vorwort: \"Der Verfasser dieser Schrift hat dem Staat von Weimar von seiner Begründung bis über das bittere Ende hinaus kämpfend gedient. Er hat Ämter und Würden weder erstrebt noch bekleidet. Seit 8 Jahren war als politischer Außenberichterstatter am \"Vorwärts\" tätig und hat in der Sozialdemokratie ausgehalten bis zum 25. April 1933. Als er den letzten Versuch machte, die Unehrlichen zu beseitigen und die zu Unrecht Gescholtenen wieder ehrlich zu machen, als er beim Parteivorstand beantragte, die feige ins Ausland geflohenen Führer mit Schimpf und Schande auszuschließen, da erfolgte keine Antwort. Dies gab ihm den letzten Stoß, und er ging. Verwundeter Frontkämpfer des Weltkrieges, zählt der Verfasser heute 37 Jahre, aber er war für die Sozialdemokratische Partei zu jung, um in verantwortlicher Stellung zu kommen. Er musste zusehen, wie vergeudet und vertan wurde, woran das Herz von Millionen hing; es gab keine Möglichkeit, den schwerfälligen, verbonzten Apparat aus den Angeln zu heben. Sein Gewissen zwingt ihn zu sprechen . . .\" / \"Der eigentliche Führer, aber auch der böse Geist und Totengräber der Sozialdemokratischen Partei war Friedrich Stampfer, Chefredakteur des \"Vorwärts\", Mitglied des Reichstags und des Parteivorstandes\" - Weimarer Republik, Reichsbanner, Eiserne Front, Erfüllungspolitiker, System von Weimar, Frontsoldatengeist, Landesverräter Otto Wels, Sozialdemokratie, verbonzte SPD, jüdische Politiker vor 1933, jüdische Hetze gegen das neue Deutschland Versand D: 5,90 EUR Weimarer Republik, Reichsbanner, Eiserne Front, Erfüllungspolitiker, System von Weimar, Frontsoldatengeist, Sozialdemokratie, verbonzte SPD, jüdische Politiker vor 1933, jüdische Hetze gegen das neue Deutschland, NS.-Schrifttum, Nationalsozialismus, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut
      [Bookseller: Galerie für gegenständliche Kunst]
Last Found On: 2018-01-09           Check availability:      buchfreund.de    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/32240250/1933-henning-duderstadt-vom-reichsbanner-zum-hakenkreuz-wie-es

Browse more rare books from the year 1933


      Home     Wants Manager     Library Search     562 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service      Privacy     


Copyright © 2018 viaLibri™ Limited. All rights reserved.