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Fischer, 1922
- Max Unold, Memmingen 1885 - 1964 München, "Fischer, 1922", Holzschnitt, Rechts unten signiert und datiert, links unten bezeichnet "Handdruck", Darstellungsgröße: 13,5 x 17,8 cm, Rahmengröße: 52 x 41,5 cm, Zustand: guter Zustand, außerhalb der Darstellung 2 kleine Flecken (siehe Fotos), Rahmen wurde nicht geöffnet. Max Unold war das einzige Kind des Schuhmachers Leonhard Unold (1859–1944) und seiner Frau Hermanna geb. Büchele (gest. 1943). Nach der Gymnasialzeit am St.-Anna-Kolleg in Augsburg führte ihn sein Studium 1904 nach München, wo er mit Unterbrechungen bis zu seinem Tod 1964 lebte. Er studierte zunächst an der privaten Kunstschule Moritz Heymann, ab 1908 bei Hugo von Habermann an der Münchner Kunstakademie. In München war Unold bald Teil der Schwabinger Kultur-Schickeria. Zunächst befasste er sich mit der gegenständlichen Darstellungsweise in der Tradition von Wilhelm Leibl und Trübner, ab 1910 auch mit dem Expressionismus. Sein erster Auftritt in der Kunstszene war 1912 die Frühjahrsausstellung der Münchner Sezession. In den Jahren 1911, 1912 und 1913 reiste er nach Südfrankreich und lernt dort Künstler wie insbesondere Paul Cézanne und andere kennen; ihr Werk und die Landschaft der Provence üben großen Einfluss auf sein Schaffen aus. Danach wandte er sich der „Neuen Sachlichkeit“ zu. Max Unold gilt heute, neben Alexander Kanoldt, Heinrich Maria Davringhausen, Carlo Mense, Franz Radziwill, Georg Schrimpf und anderen, als einer ihrer Hauptvertreter in Deutschland. Seine Motive fand er vor allem im Groß- und Vorstadtleben, wie beispielsweise Arbeiter, Menschen im Café, am Strand, beim Flanieren und anderen Freizeitbeschäftigungen. Er war 1913 einer der Gründer der Künstlergruppe „Münchener Neue Secession“ (auch „Neue Gruppe“), als deren letzter Präsident erlebte er 1936 auch ihre zwangsweise Selbstauflösung in der Zeit des Nationalsozialismus. 1927 erlangte er an der Kunstakademie eine Professur. Max Unold war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes; 1929 bereits im erweiterten Vorstand des DKB (Jury und Hängekommission). Ab 1946 war er Präsident des Berufsverbandes bildender Künstler (BBK) München. Als Mitglied der Neuen Gruppestellte er im Haus der Kunst aus.] Darüber hinaus war er Professor an der "von Parish-Kunstschule" in München. Sein grafisches Werk umfasst zunächst zahlreiche Folgen von – altdeutsch beeinflussten – Holzschnitten, später auch Lithografien und Radierungen. Viele dieser grafischen Arbeiten fanden Verwendung als Buchillustrationen, einige auch für Plakate. Unold erhielt für seine Gemälde und Grafiken zahlreiche öffentliche Aufträge. Er schuf auch Bühnenbildentwürfe für die Münchener Kammerspiele und das Prinzregententheater. Von 1947 bis 1957 war Unold Mitglied des Bayerischen Senats.
      [Bookseller: Michael Draheim]
Last Found On: 2017-12-21           Check availability:      ZVAB    

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