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Directorium seu Cantus et Responsoria in processionibus ordinariis per annum, et exequiis defunctorum una cum tono missalis, et psalterii. Juxta Rituale, et Missale Romanum. Pro Uniformitate Helveto-Benedictinae Congreationis Anno 1639. Revisum, & approbatum. Nunc primum juxta Originale fideliter Typis excusum, & in duos libros divisum. Opera R. P. Valentini Molitoris monachi S. Galli.
In Monasterio S. Galli, per Adolphum Josephum Ebell, Anno 1692 / St. Gallen, Klosterdruckerei durch (Faktor) Adolph Joseph Ebell. - 2 Teile/Bücher in 1 Band. Quer-8° (12.7 x 19 x 2.8 cm). 4 Bll., 311+1 SS. Schriftsatz der Texte in 8-Punkt Antiqua. Gest. Musiknoten a. 5 Linien in Hufnagelnotation (Mensuralnotation) und Quadratnotation, einige gest. Zierleisten, Vignetten u. Zierinitialen. Ldr. d.Zt. (etwas bestossen u. fleckig, Kapitale mit Fehlstellen) über semi-flexiblen Pappdeckeln a. 3 Bünden. Wohl erste/einzige gedruckte Ausgabe unter diesem Titel. Vord. fl.Bl. mit Ausschnitt, hinteres fehlt, Seiten unterschiedlich stockfleckig (v.a. äusserste Lagen, generell eher marginal), Partie 'Ordo Exequiarum' (pp. 111-124) stärker wachsfleckig. Alters- u. Gebrauchsspuren, Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft grossenteils relativ sauberes, recht ordentliches Exemplar mit beachtenswerter Provenienz. - - VD17 12:119764K - Digitalis. in BVB/BSB - Professbuch IV, p. 323, Nr. 9 (Müller)/Bibliogr., kollationiert 4 Bll., 312 SS., 11 Bll., was sich in dieser Form sonst nicht nachweisen lässt. - Besitzervermerk: P. Conrad Tanner, mit Denkspruch: Orate pro me ad D[ominu]m Deum nostrum - Provenienz: ausgeschiedenes Exemplar der Stiftsbibliothek Einsiedeln - Gliederung des Inhalts : Liber Primus: De Processionibus, et Exequiis (pp. 1-143, mit Appendix ab p. 127: Pro Die Commemorationis omnium fidelium defunctorum); Liber Secundus, Pars Prima: De Tono Missali (pp. 145-171), Pars Secunda: De Divinis Officis (pp. 173-311, ab p. 303 Appendix I: De Tono Lectionis mensae, bzw. Appendix II: De Modo Profeßionis). - Mit Inhaltsverzeichnis/Index. - "Bedeutende Schwierigkeiten bot damals [im 17. Jh.] die Choralfrage namentlich den schweizerischen Benediktineräbten dar, welche sich in den ersten Jahrzehnden jenes Jahrhunderts [1602/1608] zu einer Schweizerkongregation vereinigt, und unter Anderem auch für die Herstellung einer einheitlichen Form in Rücksicht des Kirchengesanges sich bemüht hatten. [.] Bei dieser Sachlage fanden es die versammelten Aebte für das Rathsamste, ein eigenes 'Direktorium Cantus' zu veranstalten, in welchem sowohl die neue römische, als die bisanhin übliche Choralschrift vertreten sein sollte. Nach Ablauf einiger Jahre wurde das beabsichtigte Werk handschriftlich ausgeführt, und am 25. Mai 1639 in einer zu Fischingen von allen schweiz. Aebten gehaltenen Versammlung revidiert und zur Einführung gutgeheißen." (P. A. Schubiger, Die Pflege des Kirchengesanges und der Kirchenmusik in der deutschen katholischen Schweiz. 1873, p. 42). -- P. Valentin Müller (1637-1713 Kloster Weingarten), von Rapperswil. Profess in St. Gallen 1656, Priester 1662. 1665 in St. Johann; "von dort mußte er am 3. Juni 1666 als Organist nach Kempten. Den 27. November 1672 kam er wieder heim und lehrte daheim die Fratres das Orgelspiel. [.] Hier war er 1683 I. Cantor." P. Valentin wurde immer wieder auswärtig eingesetzt (z.B. in St. Johann u. in Murbach) v.a. aufgrund seiner musikalischen Kenntnisse. 1685 wurde er Kapellmeister in St. Gallen, "von wo er [.] 1696 wieder nach St. Johann geschickt wurde, 'dorten etwelche Messen in cantu mixto, hoc est Gregoriano figuratas zu componieren'." Im gleichen Jahr, wohl pausierend wieder in St. Gallen (das PB IV nennt err. nochmals St. Johann), "'in recreationem propter missas choralo-figuratas mihi dicatas', wie Abt Leodegar [Bürgisser] in seinem Tagebuch bemerkt. Dort heisst es auch zum 30. September 1697: 'Hat mir P. Valentinus pro Natali ein musicalisch composition verehrt. Schickt ihn dann nach St. Johann, wo die Orgel repariert wird'." -- P. Konrad Tanner (1752-1825), von Arth ZG, Profess in Einsiedeln 1772, Priester 1777, Wahl zum 48. Abt von Einsiedeln 1808. "Als [Statthalter] machte er sich in den Schreckenstagen von 1798 sehr verdient um die Rettung vieler wertvoller Gegenstände. Er selber wurde beauftragt, später das Gnadenbild, das Haupt des hl. Meinrad und die Pontifikalornate nach dem Tirol zu flüchten. [.] Den 30. Mai 1808 wurde er zum Abte gewählt und starb als solcher, nach einer glücklichen Regierung [.]." (Professbuch Nr. 454, Äbte N [Attributes: Soft Cover]
      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
Last Found On: 2017-10-24           Check availability:      AbeBooks    

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