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Die geuerlichkeiten und eins teils der geschichten des löblichen streitbaren und hochberümten held und Ritters Tewerdannckhs. 1. öffentliche Ausgabe (zuerst 1517).
Augsburg, H. Schönsperger d. Ä., 1519. - 112 (von 290) nn. Bl. Mit 75 (von 118) Holzschnitten von L. Beck, H. Schäufelen, H. Burgkmair, Jörg Breu, W. Traut u. a. in späterem Kolorit (19. Jhdt). 2° (327 x 215 mm). Grüner Maroquinband (um 1870) auf Holzdeckeln mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung, 2 großen punzierten Mittelbeschlägen, 8 vergoldeten Messingbuckeln, 3 vergoldeten punzierten Messingschließen und dreiseitigem Goldschnitt. Nur wenige Exemplare der ersten Auflage des Werks (40 Exemplare auf Pergament) wurde von Kaiser Maximilian I verschenkt, erst 1526 verschenkte sein Enkel, Erzherzog Ferdinand, den Rest. Erst diese 2. Ausgabe war ausschließlich zum Verkauf bestimmt. Erzählt wird in der Handlung einer Brautfahrt (Werbung um Maria von Burgund) die Lebensgeschichte des Kaisers, der diese Autobiographie entweder "selbst diktierte oder doch nach genauen Anweisungen schreiben ließ" (5 Jahrhunderte Buchillustration 70). Die Ausführung übernahmen der Silberkämmerer Sigismund von Dietrichstein, der Geheimsekretär Marx Treitzsaurwein und schließlich Melchior Pfintzing (Probst von St. Sebald in Nürnberg); den Satz führte der kaiserliche Schreiber Vinzenz Rockner in einer eigens entwickelten Type aus, einer aus der Kanzleischrift stammenden Vorform der Fraktur mit verzierenden Ober- und Unterschleifen. Gering berieben; Rücken etwas verblaßt; es fehlen 178 Bl. verschiedener Lagen mit insges. 43 Holzschnitten; Titelei auf altem Papier mit roter Tinte kalligraphisch faksimiliert; zahlr. Bl. teils zur Hälfte fehlend, dabei Abbildungen und Text professionell handschriftlich ergänzt; zahlr. Ein- und Ausrisse mit Papier hinterklebt; mehrere Seiten mit Tintenkritzeleien; durchgehend wasser-, stock- und braunfleckig; einige Finger- und Sporflecken; Block neu beschnitten (am Kopf etwas knapp). Die Holzschnitte meist sehr genau und kräftig (teils auch nachlässig) im Stil des 16. Jahrhunderts koloriert. Eines der aufwendigsten und prächtigsten Holzschnittbücher des 16. Jahrhunderts sowie ein druck- und typologiegeschichtlich bedeutsames Zeugnis in einem leider unvollständigem Exemplar, gleichzeitig ein Beleg für die Restaurationskunst des 19. Jahrhunderts und seines Verhältnisses zur Vergangenheit. BM STC 11501 (nicht komplett). DE
      [Bookseller: Antiquariat am Moritzberg]
Last Found On: 2017-10-24           Check availability:      ZVAB    

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