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Beiträge zur Kenntnis der menschlichen Herztätigkeit. (1. Teil) (1906: pp.297-354, 20 Fig., 3 Taf.). + 2. Teil (1907: pp.1-24, 1 Abb., 1 Taf.). + 3.Teil: (1907: pp.53-86, 4 Fig., 3 Taf.). (all publ.)
Arch. Anat. Phys., 1906-1908 P + 1907-1908 P-Suppl. - Leipzig, Veit u. Comp., 1906-1908, 8,VI, 560 (12) VI, 554, (6), 78, (14) VI, 544, (6), 240, (16) pp. mit zahlr. abb. im Text und 46 gefalt. Tafeln, 3 Leinenbände der Zeit. Erstdruck der Erstbeschreibung des Wenckebach-Bündel - Aus dem Vorbesitz von Dr. Augustus Désiré Waller!"Ein weiteres wichtiges Arbeitsgebiet Karel Frederik Wenckebachs (1864-1940) waren die Fragen nach dem Ursprung und dem Weg der kardialen Erregung - eines der wichtigsten Themen der medizinischen Wissenschaft der Jahrhundertwende. Eine Reihe von Beiträgen ging diesen Fragen nach (s. ob.) und führte zur Beschreibung des mittleren Internodalbündels (Wenckebach-Bündel), das vom hinteren Rand des Sinusknotens hinter der oberen Hohlvene entlang des Vorhofseptums bis zum oberen Rand des AV-Knotens verläuft: "Über einen Suppenteller gebeugt, mit Schere und Pinzette das Menschliche Herz um die Ausmündung der Venen analysierend habe ich (...) eine merkwürdige Muskulatur an der Vena cava superior gefunden" (Wenckebach 1907). Dies war neben der Arbeit von Tawara die entscheidende Anregung für die experimentellen Arbeiten von Keith und Flack (1907), die zur Erstbeschreibung des Sinusknoten führten: "Der Anatom vom London Hospital, A. Keith hat auf meine Bitte die anatomische Durchforschung des betreffenden Gebietes unternommen (...)" (Wenckebach 1907)." "WENCKEBACH machte bereits in den Veröffentlichungen von 1906 und 1907 auf die Existenz einer internodalen Muskelverbindung aufmerksam, in der er eine Struktur vermutete, der eine wichtige Bedeutung bei der Genese von Herzrhythmusstörungen zugeschrieben werden konnte. Sein Beitrag bezog sich dabei auf Hinweise aus den Veröffentlichungen von His (1899), der das Atrioventrikularbündel beschrieben hatte, und KEITH (1902, 1904), der über schlingenförmige Muskelbündel an der Vena cava superior berichtet hatte. WENCKEBACH lieferte damit einen weiteren Hinweis auf die möglichen Wege der kardialen Erregungsausbreitung - damit auch mögliche Herzrhythmusstörungen - und beschrieb den anatomischen Ort seiner Beobachtungen." "Das WENCKEBACH-Bündel ist eines der drei Internodalbündel - das mittlere -, deren Existenz und physiologische Bedeutung jedoch keineswegs gesichert scheinen (HEINECKER 1986). Das mittlere Internodalbündel entspringt vom hinteren Anteil des Sinusknotens, verläuft nach rechts hinten um die Vena cava superior und den rechten Vorhof herum und zieht entlang des Vorhofseptums vor der Fossa ovalis zum oberen Teil des AV-Knotens. Das Bündel gibt kleine Seitenäste an den linken Vorhof ab. Teilweise vermischen sich die Fasern des anterioren und mittleren Internodalbündels vor ihrem Eintritt in den AV-Knoten. Die Erregungsleitungsgeschwindigkeit in den Internodalen Leitungsbahnen ist schneller als die Geschwindigkeit der Erregungen im Arbeitsmyokard und langsamer als im His-Bündelstamm. Für die Erregungsleitung im Vorhof sind darüber hinaus auch das anteriore Bündel (JAMES-Bündel) und das posteriore Bündel (THOREL-Bündel) von Bedeutung." Eberhard J. Wormer, Syndrome der Kardiologie und ihre Schöpfer (1989), pp.241-250Die Beiträge zur Kenntnis der menschlichen Herztätigkeit, gliedern sich in drei Teile mit insgesamt 14 Kapiteln: Venenpuls Über Störung der Reizleitung zwischen Venen und Vorkammer Über Ausfall von V, und von AS + Vs infolge der Reizbarkeit Über doppelte und mehrfache Herztätigkeit Über Dissoziation der Tätigkeit beider Vorkammern: Die Muskulatur an der Vena cava superior Über an den Venen ausgelösten Extrasystolen Über Dissoziation der Tätigkeit der Venenmuskulatur Über die "Stanniussche Ligatur" beim Menschen Über Dissoziation der Ventrikeltätigkeit Über einfache Störungen der Reizleitung mit emanzipierter Kammertätigkeit Vorhofsextrasystole infolge von Dissoziation durch Leistungsstörung Über am menschlichen Herzen beobachtete Lucianische Perioden Über den pseudo-positiven Venenpuls bei Tachykardie. Ferner enthält dieser Band noch weitere interessante Arbeit zur Physiologie des Herzens von F. Klemperer, A. Samojloff, Eugen Rehfisch, Valentina Algina, E. Weber, G.F. Nicolai und D. Pletnew.Wenckebach is credited for describing the median bundle of the heart's conductive system that leads to the atrioventricular node. This bundle was named Wenckebach's bundle, and is one of four internodal pathways, the others being the posterior internodal tract (Thorel's pathway), and the two branches of the anterior internodal tract (Bachmann's bundle plus a descending branch).
      [Bookseller: MedicusBooks.Com]
Last Found On: 2017-09-20           Check availability:      booklooker.de    

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