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Theologische Literaturzeitung - Jahrgang 54-69 (1929-44) und 72-75 (1947-50). Begründet von Emil Schürer und Adolf von Harnack. Herausgegeben von Emanuel Hirsch.
4 (30 x 25 cm). Zeitgenössische Halbleinenbände mit goldgeprägtem Rücken und Leinenecken. [Hardcover / fest gebunden]. "Die Theologische Literaturzeitung ist die älteste und umfangreichste Rezensionszeitschrift für die Wissenschaftsgebiete Theologie und Religionswissenschaft im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1876 in Leipzig gegründet [...] Im Gründungsaufruf für die ThLZ (Juni 1875) hieß es: 'Die Theologische Literaturzeitung soll soviel als möglich allen Kreisen der protestantischen Theologie Deutschlands dienen. Keine Richtung wird principiell von der Mitarbeit ausgeschlossen sein. Die Beurtheilung der literarischen Erscheinungen soll möglichst sachlich sein, nur die wissenschaftliche Tüchtigkeit, nicht den Parteistandpunkt ins Auge fassend. Indem aber so die Redaction sich bestreben wird, Allen gerecht zu werden, hofft sie doch zugleich dem Blatte eine einheitliche, charaktervolle Haltung wahren zu können. Die Besprechungen sollen sich über sämtliche Erzeugnisse der wissenschaftlichen Theologie Deutschlands erstrecken. Die Erbauungsliteratur soll wenigstens in einer Auswahl berücksichtigt werden ebenso in Auswahl die Grenzgebiete der Theologie. Ein besonderes Augenmerk wird die Redaction darauf richten, auch über die wichtigere theologische Literatur des Auslandes möglichst vollständig Bericht erstatten zu können.' Die ThLZ wurde in einer Zeit gegründet, in der theologische Zeitschriften meist auch Organe einer bestimmten theologischen Richtung waren. In der ersten Zeit war sie stark durch Rezensionen aus der Feder Harnacks und seiner theologischen Freunde geprägt und galt daher als Organ der sogenannten 'liberalen Theologie'. Daher stand sie besonders unter dem Konkurrenzdruck des 1880 von Christoph Ernst Luthardt ins Leben gerufenen 'Theologischen Literaturblattes', das streng lutherisch ausgerichtet war, bis es 1943 unter seinem letzten Herausgeber Ernst Sommerlath in die ThLZ einging. Dadurch gelang es, den Anspruch weiter einzulösen, 'nicht den [theologischen] Parteistandpunkt ins Auge' zu fassen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt die Hinrichssche Buchhandlung in der sowjetischen Besatzungszone keine Lizenz mehr. Die ThLZ kam zur 1946 gegründeten Evangelischen Verlagsanstalt, die diese Arbeit weiter gefördert hat. Ihr und den jeweiligen Herausgebern ist es zu verdanken, dass die ThLZ nicht in den Wirren der deutschen Zeitgeschichte unterging. 1947 nach gut zwei Jahren kriegsbedingter Publikationspause nahm sie unter den schwierigeren Verhältnissen der sowjetischen Besatzungszone und der späteren DDR ihre Arbeit wieder auf. Nach der Wiedervereinigung überstand sie die neu aufgekommenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten, so dass 1992 von der in Leipzig neu gegründeten Evangelischen Verlagsanstalt der Vertrieb und 1995 von einem neuen Hauptherausgeber eine funktionierende Rezensionszeitschrift übernommen werden konnte." (Quelle: Wikipedia). *** Einbände leicht berieben und etwas angestaubt. Buchrücken von Band 1 mit 2 Fehlstellen und von allen Bänden fleckig. Schnitte vereinzelt etwas angestaubt und ganz vereinzelt etwas bestoßen. - Texte sauber. - Insgesamt gut erhaltenes Exemplar.
      [Bookseller: Antiquariat-Kretzer]
Last Found On: 2017-08-22           Check availability:      booklooker.de    

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