viaLibri Requires Cookies CLICK HERE TO HIDE THIS NOTICE

Recently found by viaLibri....

Operationslehre für Geburtshelfer, In zwei Theilen: 1.: Die operative Geburtshilfe. 2.: Die rein-chirurgischen Operationen des Geburtshelfers.
Zweite, durchweg vermehrte und umgearbeitete Auflage. - Bonn, bei Eduard Weber, 1849, 8, VIII, 860 pp. 1853, 8, VIII, 359, (1) pp., Halbledereinband d.Zt Rüchen erneuert etwas fleckig. Kilian gebührt das Verdienst, die Operationslehre mit dem jetzigen Zustande der Geburtshilfe übereinstimmend in geläuterter Form bearbeitet, und so von manchem aus der alten Zeit noch herstammenden Schlacken gereinigt zu haben. - cf. Siebold II, p.699Hermann Friedrich Kilian (1800-1863), "in Bonn, am 5. Februar 1800 in Leipzig als Sohn von Konrad Joseph Kilian (1771-1811) geboren, besuchte von 1810-16 die deutsche Hauptschule in Petersburg und studirte von 1816-17 in Wilna, wo damals JOSEPH FRANK lehrte. Das Schuljahr 1817-18 brachte Kilian in Leipzig, das nächste in Würzburg zu, vom Januar bis März 1820 verweilte er in Göttingen. Hierauf ging er über Holland nach London und Edinburg, wo er sich mit seiner Inaug.-Diss.: "De nervi glossopharyngei origine" 1820 die Doctorwürde erwarb. Von England begab er sich nach Paris und im nächstfolgenden Jahre hielt er sich behufs seiner weiteren Ausbildung noch in Strassburg, München und Wien auf. Ende 1821 kehrte er nach St. Petersburg zurück, wo er an der medicinischen Akademie als Professor, Adjunct der Chemie, später der Physiologie und Pathologie, sowie als Arzt am Artillerie-Hospital wirkte. 1828 begab er sich neuerdings nach Deutschland und lebte, mit literarischen Arbeiten beschäftigt, kurze Zeit in Mannheim, Heidelberg und Berlin. In demselben Jahre erhielt er einen Ruf als Extraordinarius nach Bonn, den er annahm 1834 wurde er zum Ordinarius für Geburtshilfe ernannt. In dieser seiner Stellung erreichte ihn auch der Tod im Bade Liebenstein am 7. August 1863. Einen im Jahre 1842 an ihn ergangenen Ruf, in St. Petersburg die Direction des unter dem Protectorate der Grossfürstin Helene stehenden Hebeammen-Institutes zu übernehmen, lehnte Kilian ab. In seiner Stellung als klinischer Lehrer bemühte sich Kilian vergeblich, die Errichtung einer gynäkologischen Klinik, die er ganz richtig für dringend hielt, durchzusetzen. Er war ein sehr eifriger und tüchtiger Lehrer, der literarisch ungemein thätig war. Seine wichtigsten Productionen sind folgende: "Die regelwidrigen Geburten und. ihre Behandlung, von Dr. Samuel Meriman, aus dem Englischen etc." (Mannheim 1826) - "Ueber den Kreislauf des Blutes im Kinde, welches noch nicht geathmet hat" (Karlsruhe 1826, 4., m. lithogr. Taf.) - "Beiträge zu einer genaueren Kenntniss der allgemeinen Knochenerweichung der Frauen und ihres Einflusses auf das Becken" (Bonn 1829, 4., m. lithogr. Taf.) - "Die Geburt des Kindeskopfes in derjenigen Scheitelstellung, die man Hinterhauptslage zu nennen pflegt etc." (Ebenda 1830, 4.)- "Operationslehre für Geburtshelfer" (Ebenda 1834 1835 2. Aufl. 1849-56) "Die Geburtslehre von Seiten der Wissenschaft und Kunst dargestellt" (3 Thle., Frankfurt a. M. 1839-42) - "Das halisteretische Becken etc." (Bonn 1857) - "Geburtshilflicher Atlas" (Düsseldorf 1835-49) - "Armamentarium Lucinae novum" (Bonn 1856). Kilian war auch Mitredacteur der von 1847-51 in Bonn erscheinenden Zeitschrift: "Rheinische Monatsschrift für praktische Aerzte", in der er eine Reihe seiner kleineren Arbeiten veröffentlichte." Kleinwächter, Hirsch-H. III, p.523 siehe - v. Siebold, Geschichte der Geburtshilfe. II, p. 699ff v. Hecker in ADB XV, p. 739.
      [Bookseller: MedicusBooks.Com]
Last Found On: 2017-08-22           Check availability:      booklooker.de    

LINK TO THIS PAGE: www.vialibri.net/years/items/16892797/1849-kilian-hermann-friedrich-operationslehre-fur-geburtshelfer-in-zwei-theilen

Browse more rare books from the year 1849


      Home     Wants Manager     Library Search     561 Years   Links     Contact      Search Help      Terms of Service     


Copyright © 2017 viaLibri™ Limited. All rights reserved.