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Allgemeine theoretisch=praktische Vorschule der Musik, oder: Inbegriff alles dessen, was dem angehenden Musiker zum Verstehen der Tonschrift und zum Vortrage eines Tonstücks zu wissen unentbehrlich ist.
Marco Berra, Prag 1828 - Oktav. Mit lithographiertem Frontispiz und 27 mehrfach gefalteten gestochenen Notentafeln. 4 ungez. Bl., IV S., 2 ungez. Bl., 1 unpag. S., S.4 - 143, 1 unpag. S., 1 ungez. Bl. Privater Halblederband d.Zt. mit goldgeprägtem Rückentitel und Monogramm 'H.M.' sowie etwas Rückenvergoldung. Seltenes, für den Unterricht am Prager Konservatorium der Musik verfasstes Lehrbuch. - Eitner X, 192; MGG XIV, 328 f. - Friedrich Dionys Weber (1766 - 1842) studierte Philosophie und Jura bevor er sich für eine musikalische Laufbahn entschloß. "Theoretische Studien und Kompositionen machten ihn bald zu einem gesuchten Lehrer" (Eitner a.a.O.). Nach der Gründung des Prager Konservatoriums für Musik wurde er um das Jahr 1810 zu dessen ersten Direktor ernannt. "Dem neuen Institut gab Weber feste organisatorische Grundlagen, versammelte um sich ausgesuchte Lehrkräfte und bildete ein wichtiges Musikzentrum, wozu er auch als Autor musiktheoretischer Schriften beitrug. Sein Dirigenten-Ruhm galt vor allem der authentischen Mozart-Interpretation. 1832 besuchte ihn der junge R[ichard] Wagner, in dessen Anwesenheit er dessen Ouvertüre C und Symphonie C uraufführte" (MGG a.a.O.) - Gewidmet ist das vorliegende Werk den acht böhmischen Edelleuten, die im Jahre 1808 den "Verein zur Beförderung der Tonkunst in Böhmen" zusammen mit dem Konservatorium gründeten. Sie sind namentlich aufgeführt. - Der Verleger Berra hebt besonders hervor, daß das Lehrbuch sich zum Selbststudium eignet. Er bezeichnet die "Vorschule" in seiner Vorrede als den "ersten Theil" einer "gesammten Theorie der Musik, in dem Umfange, nach denselben Grundsätzen und in derselben progressiven Ordnung, wie er sie im Conservatorium vorträgt, herausgegeben." - Auf dem freien Vorsatzblatt findet sich die handschriftliche Signatur des Konzertvirtuosen und Komponisten Louis Lacombe (1831 - 1902). - Das Frontispiz zeigt Weber. - Aus der Bibliothek Henry Marteaus.- Etwas berieben (vor allem an den Kapitalen) und leicht bestoßen. Durchgehend am Kopfsteg stärker stockfleckig und wasserrandig (handschriftliche Signatur von Lacombe auf dem freien Vorsatzblatt leicht verwischt) sowie vereinzelt mit kleineren Einrissen bzw. Fehlstellen; Frontispiz und Titelblatt stärker fleckig und am Fußsteg unbeschnitten; stellenweise stärker gebräunt. [Attributes: Hard Cover]
      [Bookseller: terrahe.oswald]
Last Found On: 2017-08-22           Check availability:      AbeBooks    

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