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AUREUM VELLUS, Oder Güldin Schatz und Kunstkammer: Darinnen der aller fürnembsten, fürtreffenlichsten / ausserlesenesten / herrlichsten und bewehrtesten Auctorum Schrifften Bücher / aus dem gar uhralten Schatz und ubergebliebnen / verborgenen / hinerhaltenen Reliquien und Monumenten der AEgyptorum, Arabum / Chaldaeorum & Assyrorum Königen und Weysen. Von dem edlen / Hocherleuchten / fürtreflichen / bewehrten Philosopho Salomone Trisamosine (so des grossen Philosophi und Medici Theophrasti Paracelsi Praeceptor gewesen) in sonderbare unterschiedliche Tractetlein disponirt / und in das Deutsch gebracht. Zampt anderer Philosophischen / alter unnd newer Scribenten sonderbaren Tractetlein / alles zuvor niemalen / weder erhört noch gesehen / wie d
I: Erstlich Gedruckt zu Rorschach am Bodensee. II: Erstlich gedruckt im Gotteshaus S. Gallen Reichshoff / Rorschach am Bodensee. (G. Straub) . (i.e. ) 1599 - 1.-2. Teil (von 5) in einem Band. 8°. 7 n.n. Bl., 214 S., 1 Bl., Titel, 165 S. Mit einem Holzschnittporträt von Paracelsus und 7 Holzschnitten im Text. Lederband um 1820 mit schwarzem goldgeprägtem Rückenschild und wenig Rückenvergoldung. Brüning 737. - Ferguson II, 469 (incplt.). - Sudhoff 244. - Zweite Ausgabe nach 1598 (dort in Quart). Der fehlende 3. Teil erschien ebenfalls in Rorschach 1600, ein 4. und 5. Teil erschien in Basel 1604 in Quart. - Enthält die Schriften des Salomon Trismosin, -angeblicher Lehrer von Paracelsus, der aber ebensowenig existierte wie Basilius Valentinus, sowie Schriften von Paracelsus und von Korndorff. Offenbar wollte der Herausgeber des Werkes die Bedeutung der Schriften Paracelsus hervorstreichen in dem er ihm einen Lehrer unterschob der in allen Bereichen der alchemistischen Künsten beschlagen war. Trismosin konnte Metalle transmutieren, kannte den Jungbrunnen und die Essenz zum Erfolg bei Frauen. Die Schriften im 2. (und im fehlenden 3. Teil) wurden zum Teil Paracelsus untergeschoben, sind zum Teil aber auch aus den früher erschienenen Druckausgaben übernommen. Der Titel bezieht sich auf die griechische Sage vom goldenen Vlies. Das Holzschnittporträt ist eine verkleinerte Wiedergabe des Holzschnittes aus der Paracelsus Ausgabe von Huser. Die anderen Holzschnitte zeigen Laborgeräte. - Ueber den Druckort streiten sich die Experten. Straub hat seine Offizin offenbar während der Arbeit von Rorschach nach St. Gallen verlegt. - Die vorliegende Ausgabe in Oktav ist im Handel und in den Bibliotheken wesentlich seltener nachweisbar als die 1598 gedruckte Ausgabe in Quart. - Durchgehend stark gebräunt, stellenweise wasserrandig. Haupttitel später neu eingehängt und im Innenfalz hinterlegt. Dadurch das Porträt auf Titel verso mit kleinem Bildverlust. Letztes Blatt mit kleinem Eckabriss (ohne Textverlust).
      [Bookseller: Daniel Thierstein]
Last Found On: 2017-02-23           Check availability:      ZVAB    

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