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Original Manuskripte / Aufzeichnungen von Wilhelm Steinkopf
Kunststoffmappe leichte Gebrauchsspuren,Inhalt: Im Sonnenlande Dalmatien (Geschrieben in Dresden, Jan. 1930) / Besuch bei Reinhold Braun (Dresden, Okt. / Nov. 1930) / In der Werkstatt Gottes / Christentum der Tat / Ewigkeit / Irdischer und göttlicher Beruf / Der Sinn des Lebens / Wo ist dein Bruder Abel? / Hab' Sonne im Herzen! / Auszüge v. "Stille Tage": "Funkelnd liegt der Morgentau auf Blüten und Blättern meines Gärtleins. Feierlich ragen die Berge zum lichtblauen Himmel empor, die Wiesen glänzen wie Demanten in der jungen Sonne, und der Bach singt ein Lied, das so wundersam traulich klingt, daß ich meine, die Worte dazu müsste Matthias Claudius, der Mann mit dem ewigjungen Kinderherzen, in einer seiner gesegnetsten Stunden geschrieben haben. Allmählich wacht das Leben auf rings um mich her. Hummeln mit ihren schillernden Flügeln, Falter mit der fröhlichen Harmonie ihrer Farben schwirren von Blüte zu Blüte, ihr Frühstück zu holen. Und ein Rotschwänzchen fliegt dicht zu mir her, wippt mit dem Schwanz und blinzelt mich an, als wollt' es sagen: 'Ei, Guten Morgen! Bist du auch wieder hier?' (...) "Mein Häuslein hier oben ist schlicht und klein. Es birgt nur das Nötigste, dessen der Mensch bedarf. All das, was man im lauten Leben der Stadt glaubt nicht entbehren zu können, fehlt. Aber drei Fenster hat mein Zimmerlein, nach Osten, nach Süden und nach Westen so fängt es die Sonne zu jeder Stunde des Tages auf. Auch mein Gärtlein ist klein. Doch es blüht darin alles bunt durcheinander. Und im Herbst, wenn die Goldraute ihre Dolden entfaltet, ist es wie ein lachendes, goldenes Märchen. Und in all dieser Schlichtheit und Einfachheit fühl' ich mich so unendlich reich, und oft denk' ich, wie wenig braucht doch der Mensch, um glücklich zu sein. Es ist gut, wenn man irgendwo ein stilles Fleckchen weiß, dahin man sich zuweilen flüchten darf aus dem Lärm und der Unrast der Welt. In dem rasenden Tempo des Lebens unserer Zeit fehlt eins: die besinnliche Stunde, in der wir in uns hineinschauen und uns Rechenschaft geben von unserem Denken und Tun. Die Stunde, in der wir, losgelöst vom Jetzt, fester und inniger verbunden sind mit dem Ewigen, um daraus Kraft zu schöpfen für den kommenden Tag. Denn, je stärker der Mensch wirken will in der Zeit, umso fester muss er wurzeln in der Ewigkeit, wenn sein Wirken zum Segen werden soll für ihn und die anderen."Peter Anreiner (29 Seiten) / Meine erste Bergfahrt (11 Seiten) / Der Herr Ratschreiber / Am Mummelsee / Wendelin Gstrein / Menschen am Großglockner / Begegnung mit Carl Maria von Weber (Buch enthält an dieser Stelle die Kopie einer seltenen Zeichnung von Walter Flemming mit dem Vermerk des Künstlers "Zur Erinnerung an... Prof. Wilhelm Steinkopf von Walter Flemming Dresden August 1940" Dieser und der darauffolgende Text "Feierabend" enthalten die Original Unterschrift von Wilhelm Steinkopf / Dietlinger Märchen (Meinen Enkelkindern Michael und Monika zum Christfest 1941) / Als es Pfingsten ward (1944) / Die Ahn (1944) und Waldbruder Dominik (1944)Die mit Schreibmaschine erstellten Geschichten wurden sauber in eine stabile Kunststoffmappe eingeklemmt. Der Text wurde vom Autor mit Füllfederhalter korregiert. Die Seitenränder weisen vereinzelt winzige Einrisse auf.
      [Bookseller: Bücheroase Jens Neumann]
Last Found On: 2016-12-20           Check availability:      booklooker.de    

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