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1. Spindler, Georg, Ein sehr nötiger bericht von dreyen artickeln: Von Wunderwercken. Von der Providentia. Von der Praedestination.
Herborn, (Christoph Rab), 1590. - 8°, circa 17 x 11,5 cm. 12 Bll., 514 (recte 516) SS., 2 w. Bll. Blindgeprägtes Schweinsleder d. Zt. auf Holzdeckeln mit Schließen (eine fehlt), mit Rollen- und Plattenstempeln, sign. und dat. ?GVA 1589? "VD 16 S 8341 (gibt die beiden weißen Blätter am Schluss nicht an, die jedoch zur Lage gehören). Erste Ausgabe, Neubearbeitung der erstmals 1578 erschienenen ?Postilla?, nun in reformiertem Geist vollständig umgearbeitet. ?Ueber den Lebensumständen Spindler's in seinen jungen Jahren schwebt undurchdringliches Dunkel. Einige Jahre irrte S., fern von seiner Familie, unter mancherlei Gefahren zu Wasser und zu Lande, umher. In dieser Zeit sah er sich vornehmlich in dem Kirchenwesen fremder Länder um. Am meisten imponirte ihm die einheitliche Ordnung der reformirten Fremdengemeinden Londons. Glücklich kehrte er zu den Seinen zurück und fand unter der vormundschaftlichen Regierung des Pfalzgrafen Johann Casimir zu Obernberngau in der Oberpfalz um 1584 "ein Nestlein, wo er die Wahrheit frei und öffentlich predigen durfte". Einige Jahre später finden wir ihn als einen Diener des Wortes Gottes zu Eschenbach. In seinen letzten Lebensjahren wurde er in den wohlverdienten Ruhestand versetzt und nahm seinen Wohnsitz zu Neumarkt, wo er sich bis an sein Ende mit der Herausgabe guter Schriften zum Heile der Kirche beschäftigte. Spindler hat eine stattliche Reihe vortrefflicher Bücher dogmatischen und homiletischen Charakters geschrieben, in denen eine edle, männliche Sprache waltet, die, einige veraltete Redensarten abgerechnet, sich heute noch mit Genuß lesen läßt. Selten findet man ähnliche Schriften, in welchen in solcher präcisen und allgemein verständlichen Weise einzelne Dogmen, wie die vom h. Abendmahle, von Christi Person, von der Prädestination, oder einzelne wichtige dogmatische Begriffe, wie Rechtfertigung u. a. dargelegt und entwickelt werden als Spindler dieses thut? (ADB). - 2. Schlichting, Siegmund von, Das Christi Leib unnd Blut im Abendmal . warhafftig und wesentlich zugegen sey. Frankfurt/Oder, Hartman, 1590. 140 Bll., mit kleinem Textholzschnitt. VD 16 S 3008; BUWr XVI, 1671; nicht bei Estreicher. Erste Ausgabe. Über die Lebensumstände des Autors ist offenbar nichts bekannt. - Auf dem Vorderdeckel Wappen mit Unterschrift: ?GEBHART . VON ALVEN / SCHLEVE . VALTINS . SOHN? (nicht bei Haebler). Gebhart von Alvensleben war einer der fünf Söhne des Valentin von Alvensleben (1529-1594), des Burgherrn in Gardelegen und Erxleben. Das Epitaph für Valentin von Alvensleben und seine Familie steht in der Marienkirche in Gardelegen und ist ein viel gelobtes und ausführlich beschriebenes Kunstwerk von großer Bedeutung. Auf dem Rückdeckel Kreuzigung mit Unterschrift: ?SO WAR ICH LEB SPRICHT / VNSER GOTT WILL ICH NI? Die Platte ist im Schemel ligiert signiert ?RC? (andere Lesungen möglich; in keiner Form bei Haebler). " "- Gut erhalten, kaum gebräunt, wenig berieben, einige alte Anmerkungen, eine Schliesse entfernt, sonst schöner, sauberer und sehr dekorativer Band. [Attributes: First Edition; Signed Copy]
      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
Last Found On: 2016-10-06           Check availability:      AbeBooks    

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