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Eginhartus de vita et gestis Caroli Magni / cum commentario Joh. Friederici Besselii et notis Johannis Bollandi. ; accesserunt Melchioris Hamenveltonis Goldasti animadversiones ineditae cum variis dissertationibus quarum index in praefatione exhibetur Joh. Hermanno Schminkio.
Trajecti ad Rhenum : ex off. G. Vande Water. [Utrecht], 1711. [Titel in rot/schwarz gedruckt mit gestochener Vignette.[41] -248 -[18] S. mit ausfaltbarer Kupfertafel und einer ausfaltbaren Stammtafel. 4° Ganzpergament der Zeit mit handschriftlichem Rückentitel. Graesse II, 465. Sehr wohlerhaltenes und sauberes Exemplar. Einhard (Namensform Eginhard nicht zeitgenössisch), Historiker, Vertrauter Karls des Großen, * um 770, † 14.3.840 Seligenstadt/Main.\"Im Kloster Fulda erzogen, wurde Einhard zu weiterer Ausbildung von Abt Baugulf an den Hof Karls des Großen entsandt, wo er seit dem Weggang Alkuins nach Tours führend an der Hofschule hervortrat. Seine Kenntnis der Baukunst, seine kunsthandwerkliche Begabung, von der ein durch eine späte Zeichnung bekannt gewordener kleiner silberner Ehrenbogen zeugt, und seine literarischen Kenntnisse gewannen ihm das Vertrauen Karls, der ihn zum Aufseher seiner Bauten und der zur Aachener Pfalz gehörigen kunstgewerblichen Werkstätten ernannte; dieses Amt trug ihm im Hofkreise den Beinamen Beseleel ein, nach dem biblischen Werkmeister der Stiftshütte. Auch Karls Sohn Ludwig, der ihn reich mit Abteien beschenkte, bewahrte ihm seine Gunst. Doch hat sich Einhard dem neuen Kaiser (814–40), dessen Schwäche im Laufe der 20er Jahre deutlich hervortrat, immer stärker entfremdet und sich schließlich ganz vom Hofe nach Seligenstadt zurückgezogen, wohin er die 827 aus Rom erworbenen Reliquien der Heiligen Marcellinus und Petrus überführen ließ. Der lebendige Bericht Einhards über diese Translation – wie seine Briefe auch eine wichtige Quelle der Zeitgeschichte – tritt aber an Bedeutung zurück hinter seinem Hauptwerk, der (wohl im Anfang der 30er Jahre entstandenen) Vita Karoli Magni. Hier zeigt sich Einhard auf der Höhe der sogenannten „Karolingischen Renaissance“. Gerade die am klassischen Vorbild geschulte Sprache und ein sehr bewußtes Verhältnis zum Vorbild Sueton sowie die intime Kenntnis seines Helden befähigten ihn, ein monumentales Herrscherbild von einer individuellen Treffsicherheit zu entwerfen, wie sie sonst im Mittelalter kaum zu finden ist. Dabei ließ er im Lob des großen Karl die Kritik an dem schwachen Nachfolger leise, aber unüberhörbar anklingen. Einhard, ein Laie, aber als Laienabt mehrerer Klöster auch theologisch interessiert, verkörpert die im Mittelalter seltene literarische Laienbildung, die gerade im Kreise Karls des Großen vorübergehend aufblühte.\" NDB 4, S. 396. Versand D: 2,00 EUR
      [Bookseller: Antiquariat Michael Solder]
Last Found On: 2016-02-24           Check availability:      buchfreund.de    

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