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Dédé von Achille Essebac und Georg Herbert
Ein "Schauer von Schönheit und Traurigkeit" weht durch diesen Roman, die wehmütige Schilderung einer keuschen Liebe unter Internatsschülern. Der inzwischen erwachsene Marcel erinnert sich an seine Freundschaft und Liebe zu dem schönen Italiener Andrea (Dédé), der schon mit 15 Jahren sterben musste. "Zartheit und Feinheit der Empfindung", so ein zeitgenössischer Rezensent, sind in diesem Roman mit "poetischem Schwung" in Worte gefasst. In seinem Nachwort zu dieser Neuausgabe zeichnet Jean-Claude Féray erstmals die Biographie des Autors Achille Essebac (Anagramm von Achille Becasse, 1868-1936) und würdigt den Roman als Prototyp einer Reihe von Beschreibungen "heimlicher Freundschaften". Die Zeichnungen von Georges Bigot stammen aus einer illustrierten Ausgabe von 1903.Über den Autor:Achille Essebac trat um 1900 mit drei Romanen hervorDédé, Luc und L'Élu. Schon 1902 auf Deutsch erschienen, hat Dédé in Deutschland eine ganz besondere Wirkung erzieltJeder ältere Gymnasiast habe seinen Dédé gehabt, erinnerte sich Hans Blüher mancher dankte mit einem Gedicht dem "Sänger des Dédé" ("Nimm unseren Dank, o Sänger, für Dein Lied / Vom schönen Knaben "). Auch eine Berliner "Nachtbar des Herrn" schmückte sich mit diesem Namen.
      [Bookseller: Buchservice Lars Lutzer]
Last Found On: 2017-06-22           Check availability:      booklooker.de    

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