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Concordia alter unnd newer, guter, auch böser Glaubens strittiger lehren verglichne beschreibung mit fridgiriger bitt und vermanung mann wölle forthin die fromen Ludgerischen und dergleichen Christimenschen unverdambt lassen Ir schonen auch irer Evangelischen Lehr leben löblich nachfolgend dem glauben zufaln und nur in Concordieren.
Mchn., Berg 1583.. 8°. 10 nn. Bll., 257 num. Bll., 1 Bl. Mit 6 (dav. 4 wdh.) gr. Holzschnitten. Mod. HLdr. über alte Holzdeckel. Mit 2 intakten Schließen. 2 Bll. aus der Vorrede verbunden. 4 Bll. (93-96) fehlen, letztes Bl. durch Kopie ersetzt. Tit. u. Holzschn. (verso), erste u. letzte Bll. wurmstichig m. unterl. Rissen, 1 Bl. einger. Bautz XIV, 1299ff.; VD16 N118 - Erste Ausgabe der gegen Nigrinus gerichteten Streitschrift, "welche, wie kaum ein anderes seiner Werke, die ungemeine Belesenheit des Verfassers bekundet, aber in einem milderen u. versöhnlicheren Tone geschrieben ist" (ADB XXIII, 260). - Johannes Nas [Nasi] (Bamberg 1534-1590 Brixen), Franziskaner, Weihbischof in Brixen, zunächst Schneider. In seiner Jugend begeisterte er sich für Martin Luther. Nachdem er jedoch die "Nachfolge Christi" studiert hatte, konvertierte er, wurde katholisch (1552) und trat in das Franziskanerkloster in München ein. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1557 übersiedelte er 1559 in das Kloster in Ingolstadt. In Rom war er als Prediger vom Papst und von den Kardinälen sehr geschätzt. Der Papst schenkte ihm den Titel: "Sedis apostolicae concinator". Ferdinand II berief ihn nach Innsbruck, wo er die Nachfolge des Petrus Canisius Hofprediger wurde. Als solcher geriet "der wortgewaltige und streitsüchtige Franziskaner" (J. Gelmi) schnell mit den Jesuiten in Streit. Trotz allem erwarb sich N. für die Errichtung der Tiroler Franziskanerprovinz große Verdienste. Bald darauf wurde er (1580) Weihbischof in Brixen. Auch da gab es Streit um ihn: 1583 brach ein offener Konflikt aus mit dem Brixner Generalvikar Adam von Arz. Nach kurzem Aufenthalt in Lambach in Oberösterreich kam N. 1586 wieder nach Brixen. Lapidar umreisst Gelmi die Persönlichkeit des N.: "N. war begabt, aber exzentrisch und an vielen Konflikten durch seine grobe Art selbst schuld. Er erwarb sich um die Erneuerung der Tiroler Kirche große Verdienste." (S. 494). Sein Grab findet sich in der Hofkirche zu Innsbruck. - Die Holzschnitte zeigen Kämpfe der Truppen von den Türmen Babylons und des himmlischen Jerusalems gegen apokalyptische Drachen und Ungeheuer.
      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
Last Found On: 2017-06-22           Check availability:      IOBABooks    

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