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Die chronischen Krankheiten, ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung. Teile 1-4 in 3 Bänden.
Dresden und Leipzig, Arnold, 1828-30. - 8°. VI, 241 SS.; 1 Bl., 362 SS., 1 Bl.; 312 SS.; 2 Bll., 407 SS., 1 Bl. Unif. Hldr.d.Zt. mit Rvg. und goldgepr. Rückenschildern (stärker beschabt, Kapitale und Ecken bestoßen). Schmidt 13. Tischner 350, Nr.18.- Erste Ausgabe, komplett in vier Teilen (ein fünfter Teil erschien erst zur 2. Ausgabe).- Hahnemann (1755 Meißen - 1843 Paris) "begann 1775 das Studium der Medizin, ging 1777 nach Wien, war sodann für einige Zeit in Siebenbürgen als Hausarzt und Bibliothekar tätig und wurde im Sommer 1779 in Erlangen zum Dr. med. promoviert. Es folgten etliche Jahre eines unsteten Lebens auf der Suche nach einer auskömmlichen Praxis. 1793 wurde H. in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt. 1805 ließ er sich als Arzt in Torgau nieder, 1811 in Leipzig. Wichtigstes Antriebsmoment für sein wissenschaftliches Leben war die kritische Auseinandersetzung mit der traditionellen Medizin, der er mit dem Organon der rationellen Heilkunde, das zu seinen Lebzeiten noch vier weitere Auflagen erfuhr, 1810 sein neues System der Homöopathie entgegensetzte. Am Anfang stand 1790 sein berühmter Selbstversuch mit Chinin, zu dem er sich durch die Übersetzung und Bearbeitung der Materia medica von William Cullen veranlaßt sah. Sein daraus abgeleiteter Grundsatz "Similia similibus" wurde erstmals 1796 in Christoph Wilhelm Hufelands Journal veröffentlicht. Die neue Lehre besagte, daß Krankheiten nicht, wie bisher, durch "allopathische" Mittel (contraria contrariis) zu behandeln seien, sondern durch Medikamente, die am Gesunden Symptome erzeugen, die der zu behandelnden Krankheit ähnlich sind. Die Arzneien, die am Gesunden zu prüfen sind, wirken H. zufolge nicht materiell, sondern dynamisch auf die ebenfalls dynamische Lebenskraft ein; ihre Wirkkraft wird durch schrittweises Verdünnen (sogenanntes Potenzieren) erhöht. 1812 habilitierte sich H. in Leipzig und gewann seine ersten Anhänger, die sich schon bald in die heute noch bestehenden Fraktionen der "klassischen" und "naturwissenschaftlich-kritischen" Homöopathen spalteten. Die Vertreter der Universitätsmedizin lehnten H.s neue Heilmethode durchweg radikal ab. Konflikte mit den Leipziger Apothekern wegen unerlaubter Arzneidispensation ließen H. 1821 nach Köthen übersiedeln, wo er unter dem Schutz des Herzogs Ferdinand von Anhalt-Köthen eine weitverzweigte homöopathische Praxis betrieb. Hier veröffentlichte er 1828 die ersten drei Teile seines Werkes 'Die chronischen Krankheiten, ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung', in dem er die Lehre von den sogenannten psorischen Krankheiten entwickelte. Während der Choleraepidemie, die 1831/32 weite Teile Europas heimsuchte, gewannen seine Empfehlungen zur Prophylaxe und Therapie große Popularität" (Saur, DBE).- Nur vereinzelt etwas stockfleckig, sonst ein gutes Exemplar. Homöopathie, Naturheilkunde [Attributes: First Edition; Soft Cover]
      [Bookseller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG]
Last Found On: 2015-11-18           Check availability:      ZVAB    

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