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2019-01-31 16:25:32
Loth, Ulrich - (vor 1599 München 1662) - zugeschrieben
Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachen.
Feder in Braun, braun und grau laviert, über schwarzer Kreide, mit brauner Feder umrandet, auf Bütten, aufgezogen. 24,7:19 cm. Provenienz: Sammlung K.E. Hasse, Lugt 860 und 861. Von Ulrich Loth sind zwei Gemälde mit der Darstellung des Hl. Georg bekannt. Das erste, ein Altarbild für die Kapelle St. Anna und Georg im Dom zu Unserer Lieben Frau in München, entstand 1630. Das zweite, ebenfalls ein Altarbild und 1632 entstanden, schuf der Maler für die Bäcker- oder Ligsalzkapelle in demselben Gotteshaus (vgl. Ausst. Katalog: Ulrich Loth. Zwischen Caravaggio und Rubens. München 2008, Nr. 23 und 25, WV G 30und G 31, Farbabb. Ss. 177 und 181). Unsere Zuschreibung stützt sich vor allem auf den Vergleich mit der Fassung von 1630, auch wenn der Heilige und der Drachen seitenverkehrt zu sehen sind und die gesamte Szene viel bewegter inszeniert ist als auf dem Gemälde, gibt es mehrere Übereinstimmungen. Seit 1615 war Loth als Lehrling und Geselle bei dem bayerischen Hofmaler P. Candid in München tätig. 1619 ging er zur Vervollständigung seiner Ausbildung nach Rom. Dort lernte er die Werke Caravaggios und Saracenis kennen. 1623 kehrte er als erster deutscher Caravaggio-Nachfolger nach München zurück und bestimmte die Neuausrichtung der bislang vom Manierismus geprägten Münchner Hofkunst. Bis 1629 war er am Hofe Maximilian I. tätig und danach als freier Maler in München. 1632 wurde sein Sohn Johann Carl Loth geboren. Er erhielt zahlreiche Aufträge für Altargemälde. Anregungen griff er bei Werken von P.P. Rubens, J. Jordaens und den Caraccis auf und war einer der führenden Münchner Maler … [Click Below for Full Description]
Bookseller: Galerie Joseph Fach GmbH [Oberursel im Taunus, Germany]
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