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        5 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 16 1/2 S., Kl.-8 u. 8. Umfang- und inhaltsreiche Briefe an den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - [...] The object of my writing to you now is this - I (with Mr. Dale) am making experiments of many liquids [...] (15. VII. 1862). - Gladstone studierte am University College London und an der Universität Gießen. 1850 wurde er Dozent für Chemie am St Thomas' Hospital und 1853 bereits im Alter von 26 Jahren zum Fellow of the Royal Society ernannt. 1858 begann er mit Thomas Pelham Dale, nach dem Vorgang von Marcelin Berthelot [...], die Arbeiten über das Brechungsvermögen flüssiger Substanzen. Sie ersetzen den Ausdruck von Newton (aus 1666) durch die einfachere Formel (n - l)/d, die von der Temperatur wenig beeinflusst wird, jedoch bei Änderung des Aggregatzustandes der Substanz versagt. Er war von 1874 bis 1877 Fullerian Professor of Chemistry an der Royal Institution und von 1874 bis 1876 Präsident der Physical Society. Von 1877 bis 1879 war er Präsident der Chemical Society. 1897 wurde er mit der Davy-Medaille ausgezeichnet (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 5 S., Kl.-8 u. 4. An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - Andrews besuchte die Belfast Academy und das Academical Institution. 1828 studierte er an der Universität Glasgow unter Professor Thomas Thomson Chemie. 1830 studierte er mit Pasteur bei Jean-Baptiste Dumas in Paris und 1831 zog er auf das Trinity College in Dublin und erwarb dort eine Auszeichnung in den klassischen Wissenschaften sowie in den klassischen Altertumswissenschaften. Er promovierte 1835 an der Universität Edinburgh als Doktor der Medizin und schloss eine medizinische Praxis erfolgreich ab. Er wurde praktischer Arzt in Belfast sowie Professor für Chemie an der neugegründeten Hochschule für Medizin der Academical Institution in Belfast. Seit 1839 war er Mitglied der Royal Irish Academy. 1845 war Andrews Vizepräsident sowie Professor für Chemie am Queens' College in Belfast. Er lieferte bedeutende Arbeiten zur Wärmeentwicklung bei chemischen Prozessen, zum Verbrennungsprozess und über das Ozon. Er leistete Arbeiten zur Gasverflüssigung (besonders Kohlendioxid), zur elektrischen Leitfähigkeit heißer Gase und auf dem Gebiet der Galvanisierung. 1861 entdeckte Andrews, dass sich Gase oberhalb einer bestimmten Temperatur nicht mehr durch Druck in flüssige Form überführen lassen. 1863 schloss er erstmals auf die Existenz einer kritischen Temperatur und bestimmte Oxidations- und Neutralisationswärmen. Er interpretierte Ozon als Modifikation des Sauerstoffs. Nach ihm ist das Andrews-Diagramm zur Darstellung der thermischen Zustandsgleichung von Gasen benannt (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Einige Knickspuren. -

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        Eigenh. Brief m. Unterschrift (Plücker).

      4 S., 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - [...] Gemeinsam mit Heinrich Geißler schuf Plücker die Voraussetzung zur modernen Vakuumtechnik. Seine Grundlagenforschungen sind später für die Atomforschung wichtig geworden. In der Mathematik erfand er die Liniengeometrie, in der ein Punkt durch die durch ihn hindurchgehenden Geraden charakterisiert wird, und arbeitete über algebraische Kurven sowie deren Singularitäten. Nach ihm benannt sind die Plücker-Matrix und Plücker-Koordinaten zur eindeutigen Repräsentation von Geraden sowie die Plückerschen Formeln, die eine einfache Relation zwischen den Anzahlen spezieller Punkte einer Kurve herstellen. In der Kombinatorik lieferte er eine der frühesten Beschreibungen von Blockplänen (er konstruierte S (2,3,9) in seinem Buch System der analytischen Geometrie von 1835). Er führte Regelflächen ein und eine spezielle Regelfläche (Plücker Konoid) ist nach ihm benannt. In der Physik beschäftigte er sich unter anderem mit dem Magnetismus der Kristalle sowie mit elektrischen Entladungen im Vakuum. 1858 entdeckte er die Kathodenstrahlen. Seit 1855 gehörte er als auswärtiges Mitglied der Royal Society an, mit deren Copley Medal er 1866 ausgezeichnet wurde [...] (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 5 S., 8 u. Gr.-8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Haidinger setzte sich für die Gründung der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien ein, deren Mitglied er bereits im Gründungsjahr 1847 wurde. Als größter Erfolg gelang ihm jedoch die Gründung der k. k. Geologischen Reichsanstalt am 15. November 1849, deren Direktor er 1849-1866 war. 1855 rief er mit Freunden geographischer Forschung die Geographische Gesellschaft in Wien ins Leben (erster Präsident derselben). Haidinger war nicht nur am Zustandekommen der ersten geologischen Übersichtskarte Österreichs maßgeblich beteiligt, sondern wandte sich auch der Sammlung von Meteoriten zu. Haidinger ist auch Erfinder einer nach ihm benannten Lupe. Zahlreiche in- und ausländische Auszeichnungen, Benennung eines Gebirgszugs der australischen Alpen östlich von Melbourne (Haidinger-Kette"). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 5 S., 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Hofmann ist der Wegbereiter für die Erforschung der Anilinfarbstoffe in England und Deutschland gewesen. Er hat eine Vielzahl wichtiger Umwandlungsmethoden in der organischen Chemie entwickelt und die Deutsche Chemische Gesellschaft gegründet. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Einige Knickspuren. -

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        Eigenh. Brief m. Unterschrift.

      3 1/2 S., 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - [...] 1855 wurde er Berater des neuen Marinekommandanten Erzherzog Ferdinand Max. Ab 1854 war er Linienschiffskapitän und Kommandant der Fregatte Venus. Bald darauf konnte er seinen fortschrittsbegeisterten Herrn für den Plan einer Weltumseglung gewinnen, mit deren Planung er 1856 betraut wurde. Als Commodore der Fregatte Novara befehligte er persönlich die Expedition, die vom 30. April 1857 bis 26. August 1859 dauerte. Zahlreiche Forschungsergebnisse, reiche Sammlungen für entstehende Wiener Museen und hohes Ansehen für die kaiserliche Marine waren die wichtigsten Ergebnisse dieser Weltumseglung (der zweiten unter österreichischer Flagge). Er konnte aufgrund seiner wissenschaftlichen Kenntnisse alle ozeanographischen, hydrographischen und meteorologischen Beobachtungen selbst vornehmen. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er u.a. 1863 als Ehrenmitglied in die Kgl. Bayerische Akademie der Wissenschaften aufgenommen (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Gefaltet. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 4 S., Gr.-8. An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - [...] An der Universität Edinburgh, wo er Medizin studierte, wurde seine spätere Karriere entscheidend durch Robert Jameson und dessen Vorlesungen über Geologie und Mineralogie beeinflusst [..]. Nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums als Mediziner 1817 zog es ihn für einige Jahre nach Paris. [...] Aufgrund seiner häufigen Studienreisen durch Deutschland, Österreich, Frankreich sowie zahlreicher Länder Südeuropas [...] wurde er einer der Pioniere der geologischen (und geognostischen) Forschung [...]. 1830 gehörte er zu den Gründern der Société géologique de France und wirkte bis 1835 als deren Präsident. Auch in London und Wien wirkte er als Mitglied der dortigen Geographischen Gesellschaften [...]. Im Jahr 1835 zog er nach Wien, wo er 1841 die österreichische Staatsbürgerschaft annahm. Im Jahr 1864 wurde Boué zum Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina gewählt. Das Lebenswerk von Boué besteht aus 275 wissenschaftlichen Schriften [...]. 1847 erhielt Boué als einer der ersten Preisträger die Wollaston-Medaille der Geological Society of London (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Einige Faltspuren bzw. kl. Randläsuren. -

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        Eigenh. Brief m. Unterschrift.

      4 S., 4. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Umfang- und inhaltsreicher Brief. - [...] Stephan von Österreich gehörte zu den berühmtesten Mineralsammlern des österreich-ungarischen Reiches, dessen Interesse an den Mineralen bereits mit fünf Jahren erwachte. Nach seiner politischen Ausbildung am Königshof von Wien unternahm er ausgedehnte Erkundungstouren durch das Reich und nutzte während dieser Zeit jede Gelegenheit, berühmte Mineralmuseen und bekannte Mineralfundorte zu besuchen, um seine Sammlung durch eigene Funde oder Käufe zu erweitern. 1845 ehrte der bekannte Mineraloge Wilhelm Ritter von Haidinger seine Bemühungen um die Mineralogie mit der Benennung eines wichtigen Silberminerals und -erzes nach ihm als Stephanit. Die mineralogische Sammlung Stephans von Österreich enthielt bei seinem Tod 1867 rund 20.000 Proben und wurde auf den für damalige Verhältnisse enormen Wert von 300.000 Mark geschätzt. Nach Stephans Tod ging die Mineralsammlung auf das Haus Oldenburg über und wurde bis zu deren Verkauf 1888 an den Unternehmer Carl Rumpff weiter ausgebaut. Nach dessen Tod 1889 wurde die Sammlung schließlich an das Museum für Naturkunde in Berlin übergeben (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 4 1/2 S., Kl.-8. u. 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Nach Professuren in Zürich und Wien ging er 1865 an die Universität Leipzig und baute dort die heute nach ihm benannte Physiologische Anstalt (Carl-Ludwig-Institut für Physiologie der Universität Leipzig) auf, wo er zu Themen wie Blutdruck, Harnabsonderung und Narkose forschte. Einige seiner Schüler waren Otto Frank und Wilhelm Ellenberger. Neben seinen Aktivitäten in der Physiologie betätigte er sich auch in der Physikalischen Chemie. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        Voyage de Siam des Peres Jesuites, envoyés par le Roy, aux Indes à la Chine. Avec leurs observations astronomiques, & leurs remarques de physique, de géographie, d'hydrographie, & d'histoire. Enrichi de figures. Amsterdam, Pieter Mortier, 1688. 12mo. With a woodcut illustration of a printing office as publisher's device on the title-page, engraved frontispiece and 30 engraved plates (17 double page). Also with 1 decorative woodcut initial, 1 factotum (plus repeats), 1 headpiece and 1 tailpiece. Contemporary vellum.

      Cordier, Indosinica, col. 947; cf. De Backer & Sommervogel VII, cols. 1802-1803 (other eds.); Nissen, ZBI 4066 (other eds.); Walravens, China Illustrata 66-67 (later eds.); for Tachard: NBG XLIV, cols. 762-763. Detailed description of the geography, flora and fauna, and the customs of both the indigenous population and of the Portuguese and Dutch colonists of Siam, Java and Sumatra. Tachard was a French Jesuit priest who was sent to China in 1685 along with several fellow Jesuits by Louis XIV in order to study the area and its population and report on it on return. Once arrived the company was taken captive by the Chinese emperor, who sent his ambassador to France with Tachard as an interpreter to demand that ten Jesuit mathematicians be send to the Siamese court in exchange for the release of the party held captive. His book was first published in Paris in 1686.A good copy. Interesting account of the geography, the flora and fauna, and the customs of Siam, Java, and Sumatra.

      [Bookseller: ASHER Rare Books (Since 1830)]
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        Von dem Anbau und Nutzen der syrischen Asklepie, Schwalbenwurz, oder Seidenpflanze. ...Frankfurt, Behrens, 1802. 8vo. With two hand-coloured folding engraved plates. Contemporary marbled boards.

      WorldCat (7 copies); not in Stafleu & Cowan. Second, corrected edition of a work on the Syrian silk plant by a Linnaean botanist. After an introduction on the plant itself, it's natural habitat and it's place in the Linnaean classification, Müller points out it's aptness for industrial use and provides a guideline for it's cultivation and processing. The plates show the plant with its seeds and flowers, beautifully coloured by a contemporary hand. The last three pages include a publisher's advertisment. With the stamp of the "Naturf. Verein zu Riga" on the title page. Slightly foxed, otherwise in good condition.

      [Bookseller: Antiquariaat FORUM BV]
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        2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 7 S., 8 u. 4. An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - Magnus entdeckte ein Platinsalz (Magnus-Salz), stellte die Magnus-Formel auf und lieferte die physikalische Erklärung eines Phänomens, das seitdem ebenfalls mit seinem Namen verbunden ist (Magnus-Effekt). Mit den von Magnus organisierten Kolloquien und sonstigen Lehrveranstaltungen in seinem Haus am Kupfergraben (Magnus-Haus), beginnt die große physikalische Tradition der Humboldt-Universität. Er gilt als Begründer einer der wichtigsten Physikerschulen des 19. Jahrhunderts. Zu seinen Schülern zählen u.a. August Kundt, Emil Warburg und Hermann von Helmholtz (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 6 S., 8 bis 4. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - [...] 1831 ging er als Chef des Generalstabs mit der österreichischen Armee nach Bologna. 1833 war er an der Vermittlung eines Friedens zwischen dem Vizekönig Muhammad Ali Pascha von Ägypten und dem Sultan Mahmud II. in Kairo beteiligt, dabei wurde er von Ludwig von Kudriaffsky begleitet. 1834 bis 1849 war er Gesandter in Athen wo er sich auch als Präsident des Kirchen-Administrationsrathes der Katholiken engagierte, 1849 bis 1852 Gesandter in Berlin. 1845 wurde er in den österreichischen Freiherrenstand erhoben. 1853 und 1854 war Prokesch dann Bundespräsidialgesandter in Frankfurt. Während des Krimkriegs isolierte er Österreich im Deutschen Bund, durch die Forderung der Mobilmachung des Bundesheeres gegen Russland, was Bismarck gekonnt zu verhindern wusste. Nach dieser Niederlage verlor er seinen Posten und wurde 1855 zum Internuntius, 1867 zum Botschafter in Konstantinopel ernannt. 1863 wurde er bereits zum Feldzeugmeister befördert. Bei seinem Abschied 1871 wurde er in den Grafenstand erhoben. Er war Mitglied der Berliner und Wiener Akademie der Wissenschaften und besaß eine ausgezeichnete Münzensammlung [...] (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Tlw. leichte Knickspuren. Ein Brief m. kl. Randeinriß. -

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        2 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 12 S., 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Ausserordentlich bedeutende, umfang- und inhaltsreiche Briefe von der Novara-Expedition. - [...] 1857 nahm er im Auftrag der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften an der Weltumseglungsexpedition der österreichischen Fregatte Novara teil (Novara-Expedition). In Neuseeland blieb er zurück, um das Land geologisch zu erforschen und zu kartieren. Somit stammen von Hochstetter die ersten geologischen Karten Neuseelands, die Region um Nelson hatte er gemeinsam mit Julius Haast aufgenommen. Bei seinen Felduntersuchungen am Dun Mountain bei Nelson entdeckte er eine damals noch nicht klassifizierte Gesteinsart und nannte sie nach ihrer Typlokalität Dunit. Dessen wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte durch ihn im Jahre 1864. Zurück in Österreich wurde er 1860 zum Professor für Geologie und Mineralogie an die Wiener Technische Hochschule berufen und leitete ab 1876 als Direktor das Naturhistorische Hofmuseum. Als einer der Ersten trat Hochstetter bereits 1860 öffentlich für den Darwinismus ein. Umso bemerkenswerter ist, dass gerade er vom Kaiserhaus zum Lehrer des Kronprinzen Rudolf bestimmt wurde. Er unternahm wiederholt ausgedehnte Reisen in wissenschaftlichem Interesse. Er bereiste 1863 die Schweiz und Italien, 1869 die europäische Türkei, 1872 Russland und den Ural. Von ihm stammt die erste geologische Übersichtskarte des Balkangebietes, das damals noch zum Türkischen Reich gehörte. Im Jahr 1868 veröffentlichte Hochstetter in Wien den ersten Erklärungsversuch für die von Erdbeben verursachten Flutwellen in den Meeren [...] (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Ein Brief mit kl. Einriß. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 25 S., 8 u. Gr.-8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - Ausserordentlich bedeutende, umfang- und inhaltsreiche Briefe von der Novara-Expedition. - [...] Er hatte Bekanntschaft mit dem Bruder des Kaisers, Erzherzog Ferdinand Maximilian, gemacht, der seine Arbeit schätzte und auch förderte. Dieser Verbindung verdankte er seine Teilnahme an der maßgeblich vom Erzherzog vorangetriebenen Novara-Expedition, einer wissenschaftlichen Weltumsegelung. Unter der Leitung von Kommodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair nahm Selleny an der Novara-Expedition teil, die von 30. April 1857 bis 26. August 1859 dauerte sie begann und endete in Triest. Sellenys Arbeit trug dabei ganz wesentlich zum großen Erfolg dieses Unternehmens bei: Er malte etwa 2000 Aquarelle, Skizzen, Studien und Entwürfe über die Eindrücke in den einzelnen Stationen und Ländern, die von der Fregatte SMS Novara besucht wurden, und ersetzte gleichsam den Fotografen. Seine eindrucksvollen und lebendigen Bilder bildeten später die Vorlagen für zahlreiche Lithografien für die Illustrationen der Werke zu dieser Reise und wurden in Zeitungen und Magazinen abgebildet. Seine authentischen Bilder wurden über die außerordentlich erfolgreichen Publikationen zur Novara-Reise einer großen Öffentlichkeit zugänglich. Auch der weitaus größte Teil der 224 Abbildungen im besonders erfolgreichen Buch von Karl von Scherzer basiert auf den Zeichnungen von Selleny. Nach der deutschen Ausgabe erschien in London kurz darauf eine englische Übersetzung (1862), eine weitere dann in italienischer Sprache. Besonders erfolgreich war eine später in zwei Bänden erschienene Ausgabe (Volksausgabe) dieses frühen Bestsellers, der die Interessen des aufstrebenden Bildungsbürgertums der damaligen Zeit genau traf. Das Buch erreichte insgesamt eine Auflage von 30.000 Stück. Laut der österreichischen Historikerin Renate Basch-Ritter war das Buch das zweiterfolgreichste Werk dieser Art im 19. Jahrhundert, nicht nur in Österreich, sondern im gesamten deutschen Sprachraum (nur Humboldts vielbändiges Werk Kosmos - Entwurf einer physischen Weltbeschreibung war noch erfolgreicher). Nach der Novara-Expedition begleitete Selleny Erzherzog Ferdinand Maximilian auf dessen Reisen nach und durch Nordafrika, auf die Kapverdischen und Kanarischen Inseln sowie nach Brasilien [...] (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. - Tlw. kl. Knickspuren u. Randläsuren. -

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        Eigenh. Brief m. Unterschrift.

      3 S., 8. [An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875)]. - [...] In Betreff des Spectralapparats war ich mit Kirchhoff vor zwei Monaten in München, um mit [Carl August von] Steinheil über die beste Einrichtung zu conferiren, und einen Apparat für mich zu bestellen, dessen Preis er zu 150 Gulden Rheinisch veranschlagt hat. Er wird uns den Apparat noch ehe er ganz fertig ist hierher senden, damit wir erst die nöthigen Prüfungen und Abänderungen mit demselben [?] vornehmen können. Ich möchte Ihnen doch rathen, es abzuwarten, bis der Apparat seine vollendetste Form erhalten hat und erst dann [?] bei Steinheil zu bestellen. Der Apparat wird so eingerichtet, daß man die Flamme [...] [folgen weitere Erklärungen]. - Bedeutender Brief Bunsens über die Verbesserung und Produktion des nach ihm benannten Bunsenbrenners. - [...] Nach sieben Jahren brach Bunsen 1859 die Zusammenarbeit mit Roscoe ab und arbeitete zusammen mit Kirchhoff an der Spektralanalyse chemischer Elemente. Mit Hilfe der Spektroskopie konnten bei der Erhitzung chemischer Substanzen in Flammen die charakteristischen Spektrallinien untersucht werden. Zu diesem Zweck perfektionierte Bunsen einen besonderen Gasbrenner, der zuvor durch Michael Faraday erfunden worden war und später den Namen Bunsens erhalten sollte [...] (Wikipedia). --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

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        3 eigenh. Briefe m. Unterschrift.

      Zus. 9 S., Gr.-8 u. 4. An den österr. Chemiker u. Mineralogen Anton Schrötter von Kristelli (1802-1875). - Martius bereiste 1817-1820 gemeinsam mit dem Zoologen Johann Baptist Spix im Auftrag von König Maximilian I. Joseph von Bayern Brasilien und war 1840 Begründer und erster Herausgeber der Flora brasiliensis. Anschließend lehrte Martius seit 1826 als Professor der Botanik an der Universität München und war seit 1832 Direktor des Botanischen Gartens. --- Der in Olmütz geborene Anton Schrötter, Sohn eines Apothekers, studierte ab 1822 zunächst auf Wunsch seines Vaters in Wien Medizin, wechselte dann aber unter dem Einfluss von Friedrich Mohs zu den naturwissenschaftlichen Fächern, speziell der Mineralogie. 1827 erhielt er eine Assistentenstelle für Physik und Mathematik an der Universität Wien. 1830 wurde er Professor für Physik und Chemie am Technischen Institut Joanneum in Graz. Während eines halbjährigen Urlaubs im Jahre 1838 besuchte er chemische Institute in Göttingen, Heidelberg, Frankfurt und Paris. In Gießen machte er sich bei Justus von Liebig mit der organischen Elementaranalyse vertraut. Ab 1843 arbeitete er als Professor für technische Chemie am Polytechnischen Institut der Universität Wien und übernahm dort 1845 die Professur für allgemeine Chemie. Schrötter war neben Baumgartner, Ettingshausen und Haidinger einer der Begründer der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien und wurde 1850 ihr Generalsekretär. Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina wählte Schrötter 1856 zu ihrem Mitglied. Ab 1868 leitete er das österreichische Hauptmünzamt und wurde gleichzeitig zum Ministerialrat ernannt. Er wurde 1874 in den Ruhestand versetzt und eröffnete in seiner Wohnung ein Privatlaboratorium, in dem er Studien über Edelmetalle betrieb. 1875 starb er in Wien. Schrötter hat in seinem Leben ca. 60 wissenschaftliche Publikationen verfasst. Ab 1845 beschäftigte Schrötter sich intensiv mit Phosphor. 1848 gelang ihm der Nachweis der schon von Berzelius geäußerten Vermutung, dass roter Phosphor eine allotrope Modifikation des weißen Phosphors, nicht aber eine Phosphorverbindung ist. Schrötter wandelte weißen Phosphor durch Erhitzen in roten um, den man zeitweise Schrötterschen Phosphor nannte. Sein Verfahren zur Darstellung desselben revolutionierte die Streichholzindustrie, wo roter Phosphor schon bald als Bestandteil der Reibflächen genutzt wurde. Er war ein Organisator in Industrie und Wissenschaft sowie Berater bei den Vorbereitungen zur Novara-Expedition und zur Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition. -

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        ELEMENS D'HISTOIRE NATURELLE, Ouvrage Couronne par le Jury des Livres Elementaires... pour les Ecoles Nationales. Troisieme Edition, Revue et Corrigee... Depuis la Premiere Publication de l'Ouvrage, et Considerablement Augmentee; Enrichie de 22 Planches Contenant Plus de 600 Figures.

      Paris: Leger. 1802. n Third edition. Thick 8vo. xl,680,(2)pp. Index. With 22 large copper engraved folding plates (between the end of the text and the index), containing over 600 figures. Cont. tree calf, gilt spine. An attractive copy, signed by the publisher on the verso of the title page to ward against counterfeit copies.

      [Bookseller: Kenneth Karmiole, Bookseller, Inc.]
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        An Introduction to the Knowledge of Rare and Valuable Editions of the Greek and Roman Classics: Being, in Part, A Tabulated Arrangement from Dr. Harwood's View, &c. With Notes from Maittaire, De Bure, Dictionnaire Bibliographique and References to Ancient and Modern Catalogues

      Glocester: Printed by H. Ruff, for Payne, Faulder, Egerton, Evans, Robinsons, Mawman, et al., 1802. First edition. 63, [1, errata] pp. 1 vols. 8vo. In original boards uncut, some loss to head of spine, front joint cracked but holding. In quarter brown morocco drop box. First edition. 63, [1, errata] pp. 1 vols. 8vo. Abbey Copy, Uncut in Boards. The first edition was sold out within 6 weeks according to Lowndes. This work was one of his more financially successful publications and helped establish his bibliographic reputation. Later editions were greatly expanded. Jackson 3; Neuburg 1; Windle and Pippin A3a. Provenace: J.R. Abbey (bookplate)

      [Bookseller: James Cummins Bookseller]
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        Heinrich von Ofterdingen. Ein nachgelassener Roman (I. Teil)

      Berlin, In der Buchhandlung der Realschule 1802 - 1 Blatt, 338 S. Halblederband um 1880 mit goldener Rückenprägung und ornamentaler Rückenvergoldung. - Erste Ausgabe. - Der erste Teil erschien einzeln im Juni 1802. Der zweite Teil wurde erst Ende des gleichen Jahres in den von Schlegel und Tieck herausgegebenen "Schriften" von Novalis veröffentlicht. Der Verleger brachte zu diesem Zeitpunkt nochmals eine Ausgabe mit beiden Teilen heraus. Bei der zweiteiligen Ausgabe handelt es sich sozusagen um eine Titelauflage. Die richtige erste Ausgabe enthielt nur den I. Teil. Novalis selbst wollte das Buch bei Unger in der Gestalt des "Wilhelm Meister" gedruckt sehen. Es wurde dann aber nicht im typographischen Pendant gedruckt und kam bei Reimer im Verlag der Realschule heraus. Der Herausgeber der maßgeblichen Novalis Ausgabe schreibt dazu: "Doch weder kam es zu der nach Tieck von N. gewünschten Fortsetzung noch zur Publikation des Romans als typographisches Pendant zu 'Wilhelm Meisters Lehrjahren' und erst im Juni 1802 erschien unter dem leicht irreführenden Titel bei Georg Andreas Reimer: 'Heinrich von Ofterdingen. Ein nachgelassener Roman von Novalis. Zwei Theile'. Den 2. Teil enthielt aber erst der II. Band der von Tieck edierten Schriften, der gegen Ende des gleichen Jahres herauskam." (=Novalis: Werke, Tagebücher und Briefe III. Hrsg. von Hans Jürgen Balmes. München 1978) - Titelblatt mit einer zeitgenössischen Widmung wahrscheinlich aus dem Umkreis von Novalis: "Zum Andenken der freundlichen Zeit in den Waldenburger Steinkohlenwerken, den Felsen in Adersbach - der gastfreundlichen Aufnahme im Kloster Grissau - der Freuden in Freiberg und Blankenburg von deinem Freund D. Herdan." Lesung des Namens des Verfassers der Widmung ist unsicher. Die Widmung ist wohl unmittelbar nach Erscheinen des Romans zu datieren und erklärt deswegen warum es sich nur um den I. Teil handelt. Vier der erwähnten Orte sind, wenn man die Felsenstadt Adersbach hinzurechnet, Bergwerksorte. Novalis hat an der Bergwerkakademie in Freiberg studiert. Möglicherweise studierte der Verfasser der Widmung ebenfalls in Freiberg. - Hübscher Halblederband um 1880. Titelblatt etwas fleckig und obere rechte Ecke alt restauriert. Hinterer Vorsatz mit entfernter alter Anzeige. Innendeckel mit Exlibris. - Interessantes Exemplar der wirklichen Erstausgabe. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Merz-Buchhandlung]
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        The Divina Commedia of Dante Alighieri, Consisting of the Inferno - Purgatorio - and Paradiso

      London: A. Strahan for T. Cadell, 1802. First English language edition. A lovely set of the first complete translation into English of Dante's "Divine Comedy." Full contemporary polished calf by "J. Bohn" (not later than 1809). Boards ruled in gilt with a blindstamped mosaic border, raised bands with decorative gilt and titling on the spine, all edges marbled, with marbled end-papers. Spines a little faded and trivial flaking along the outer hinges, but a fantastic set in an unrestored and strictly contemporary binding. Three 8vo volumes (pages 228 x 140 mm), taller than many copies, collating: vi, [2], 408; [ii], 56, [ii (divisional title)], 57-62, 65-384 (complete); [ii], 420pp., engraved frontispiece portrait plate of Dante by Thomas Stothard in vol.1, bound without the half-titles in volumes 2 and 3, otherwise complete (despite the funky numbering sequence in volume 2). A few pages very slightly foxed, but on the whole a Fine set internally and with only trivial wear on the original bindings. One of the world's great masterpieces and a foundational text of Italian literature. The Comedy took over a decade for Dante to write, he worked on it in exile, having been sent out of his native Florence in 1302, when his political faction fell out of favor. The work's genius was quickly recognized -- Boccaccio himself was so obsessed with it that he was responsible for adding the prefix "Divine." Over the years, it has influenced countless writers, among them Ezra Pound, T. S. Eliot, and James Joyce. Borges claimed it was "the best book literature has achieved." Boyd (1748/49 - 1832), a member of the Irish clergy, was responsible for the first English translation of the Inferno in 1785 as well as the complete work in this 1802 edition. His translation would help bring Dante back into literary circles after he had fallen by the critical wayside in the aftermath of the Renaissance and Enlightenment. The "Divine Comedy" soon regained its popularity; before the 19th century was up Longfellow would also try his hand at a translation and William Blake would make drawings of some of its more famous passages.

      [Bookseller: Whitmore Rare Books]
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        Specimens of British Minerals, Selected from the Cabinet of... with general descriptions of each article

      London: W. Bulmer and Co., 1802. First edition, 2 volumes, 4to. 54 fine hand coloured aquatint plates in splendid condition. Uncut in contemporary marbled boards with plain paper spines and manuscript volume numbers, recently restored using the original materials. A handsome set. M.P. for Fowey for nearly 40 years, Rashleigh's collection "...remains unrivalled for its content of Cornish specimens. The upper zones of the rich Cornwall deposits were being exploited when Rashleigh formed the collection and he obtained a tremendous variety of unusual and rare minerals, many of them known only from this region and several only from his specimens. [This work] achieved his ambition to provide accurate coloured illustrations of minerals-the first successful attempt in Britain" (ODNB).

      [Bookseller: Bow Windows Bookshop]
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        Chur-Bayern im Jahre 1802. - Herausgegeben, und Seiner Churfürstlichen Durchlaucht zu Pfalz Bayern Unterthänigst gewidmet von I.L.C. Rheinwald. - Zusammen getragen udn gezeichnet von J.C.F. Herdegen, Chur Pfalz Bayrischer Hauptman der Artillerie, München den 15. Jenner 1802. - Gestochen von B.F. Leizelt in Augsburg.':.

      - Altkolorierter Kupferstich v. Balthasar F. Leizel in Augsburg n. Friedrich Herdegen b. Johann Ludwig Christian Rheinwald in München, dat. 1802, 42 x 44,5 Nicht bei Cartographia Bavariae, Bayern im Bild der Karte; Tooley's Dic. of Mapm. Rev. Ed. E - J, S. 316. - Zeigt das Kurfürstentum Bayern. - Unten links Titelkartusche. - Oben rechts große Erklärungskartusche. - Oben links Meilenzeiger. - Sehr seltene Karte!

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        Museum d'Histoire Naturelle: Annales volumes 1-21 (AND) Nouvelles Annales volumes 1-4 (AND) Mémoires volumes 1-20 (AND) Archives volumes 1-10 (AND) Nouvelles Archives Series I volumes 1-10; Series II volumes 1-10; Series III volumes 1-9.

      - Paris, Muséum d'Histoire Naturelle, 1802-1897. 84 volumes in100 parts. Large 4to (slightly differing dimensions per series, the largest being the last series, at 32.0 x 25.0 cm). 2,048 copper engravings and lithographed plates of which many double-sized or larger, and/or hand-coloured or in chromolithography, and seven portraits. Contemporary uniform marbled boards with morocco labels on the spines in different colours for the different series; original printed wrappers of several issues bound in (Annales, Mémoires, Nouvelle Annales), and near contemporary uniform cloth bindings with red morocco labels (Archives and Nouvelles Archives, first series), and original printed wrappers (last two series of the Nouvelles Archives). l Very rare set, seldom seen complete, of the most important scientific natural history journal published in France during the 19th century. There are in total 84 volumes in 4to with more than 2,000 engraved and lithographed plates, of which over 250 are hand-coloured or in chromolithography. This work contains the contributions of all the famous French naturalists of the 19th century, in many cases the first publication(s) of these authors, or at least in their first editions, and often their most important research and results. In the Annales, for instance, Cuvier published his important series on molluscan anatomy, while his rival Lamarck contributed with his monograph of the fossil shells of the Paris Basin. Ornithology is well-represented. For instance: De Blainville "Le Dodo, autrement Dronte (Didus ineptus L.)" with four lithographed plates one being a beautiful hand-coloured head of the dodo by G. de Bièrre. Another important "first" is Geoffroy St-Hilaire's "Descriptions des mammifères nouveaux ou imparfaitement connus: famille des singes" with eight lithographed plates of which two are coloured, one of which is the chimpanzee (Pan troglodytes L.) and appears to be the first monograph, antedating that of Owen by seven years. A herpetological treasure is De Blainville's "Description de quelques espèces de reptiles de la Californie". Throughout each series there is also a great deal on entomology, and more on conchology/malacology, including palaeontology, ichthyology and studies on crustaceans. Authors included are Cuvier, Valenciennes, Audouin, Lamarck, Becquerel, H. and A. Milne-Edwards, Brongniart, Jussieu, Tulasne, De Serres, Duméril, Thouin, Deleuze, Fourcroy, Vauquelin, a.o. Among the entomological titles, for example, are the following works by Lyonet: "Anatomie de différentes especes d'insectes" (a long series, with plates by W. de Haan), Lacordaire's "Essai sur les coléoptères de la Guyane Française"; an illustrated paper by Boisduval on Macrolepidoptera from Madagascar, Mauritius and Réunion, inaptly titled "Considérations générales"; Audouin and Brullé's "Description des espèces nouvelles ou peu connues de la famille des cicindelètes", with nice large hand-coloured plates, Raffray's "Coléoptères de la famille des paussides"; Paul Gervais' paper titled "remarques sur la famille des scorpions et description de plusiers espèces nouvelles de la collection du Muséum", and more. Père David, the first westerner to see a deer named after him as well as the giant panda, published his travel diaries in the Nouvelles Archives, with many zoological observations, and this came with a string of papers by Vaillant, Sauvage, Heude, and others on the specimens of birds, fish, molluscs and other animals he collected. Over the years many papers included in this series have been sold separately for considerable prices. In all, it can be stated that these publications by the natural history museum of Paris do not only contain a great deal of zoological, palaeontological, geological and (bio)chemical observations and discoveries, but also provided a platform for many new ideas and concepts about how the natural world is organized and how it is developing. Some rubbing to boards, and especially to spine ends. T [Attributes: Soft Cover]

      [Bookseller: Antiquariaat Schierenberg]
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        Specimens of British Minerals, Selected from the Cabinet of. with general descriptions of each article

      London: W. Bulmer and Co. 1802 - First edition, 2 volumes, 4to. 54 fine hand coloured aquatint plates in splendid condition. Uncut in contemporary marbled boards with plain paper spines and manuscript volume numbers, recently restored using the original materials. A handsome set. M.P. for Fowey for nearly 40 years, Rashleigh's collection ".remains unrivalled for its content of Cornish specimens. The upper zones of the rich Cornwall deposits were being exploited when Rashleigh formed the collection and he obtained a tremendous variety of unusual and rare minerals, many of them known only from this region and several only from his specimens. [This work] achieved his ambition to provide accurate coloured illustrations of minerals-the first successful attempt in Britain" (ODNB).

      [Bookseller: Bow Windows Bookshop (ABA, ILAB)]
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        Arithmétique universelle de Newton, traduite du Latin en Français; avec des notes explicatives, par Noel Beaudeux.

      - Paris, Bernard, An X, 1802. Two volumes in two. 4to (26.5 x 19.5 cm). xxiv, 252; 257 pp., 14 engraved folding plates (eleven in volume I, three in volume II). Contemporary uniform full calf with gilt tooled borders and gilt stamp of the "Prix du Concours général de l'Academie de Paris" on both boards of both volumes. Spines with gilt floral vignettes and titles, floral borders and floral dentelles, marbled flyleaves, all edges gilt.l "Il serait superflu de vanter le mérite d'un Ouvrage de Mathématiques sorti des mains du Grand Newton" (Prelim. p. i). Rare first French edition of his "Arithmetica Universalis" published originally in 1707 by Newton's assistant William Whiston and based on his algebraic lectures given at Cambridge during the years 1673-1683. In a beautiful binding with some wear to front panels and minor expert repairs. Small paper restoration on the title and first 12 pp. of volume 1 and some faint brown spots. Overall a very good copy. Brunet IV, 49; Gray, 286. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Antiquariaat Schierenberg]
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        Elementi di architettura militare del maresciallo Giuseppe Parisi. Seconda edizione. Tomi I, II, III e IV.

      Nella Stamperia Simoniana. In 8, pp. VII+261+12 tavv. contenenti 57 figg. xilog., 320+9 tavv. conteneti 37 figg. xilog., 263+7 tavv. conteneti 42 figg. xilog., 285+8 tavv. contenenti 87 figg. xilog. Tomo I° stampato in Napoli, Presso Donato Campo, 1802. Tomi II e III rilegat. m. pelle fregi e oro. Tomi I e IV rilegat. cartoncino modesto. Sul frontesp. dei 4 tomi vignetta raffigurante elmo su scudo e didascalia 'Casan. del Guer. inc.'. Tomi I e IV cop. e dorso con strappi e mancanze e parz. slegati. Tomi II e III abrasioni e mancanze alla pelle del dorso e cerniere parz. staccate, il tomo III è privo di tassello. I 4 tomi presentano rare fiorit. sparse ed alcuni aloni soprattutto alle tavv. del tomo IV.

      [Bookseller: Nuovi Quaderni di Capestrano]
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        Aus den gewerbswissenschaftlichen Ergebnissen einer Reise in Frankreich - Denkschrift über einen im Auftrage der königlich württembergischen Regierung im Auslande gemachten Ankauf von Musterwaaren, welche württembergischen Gewerbsleuten als Vorbilder dienjen sollen, sowie über die Mittel zu Erreichung des damit beabsichtigten Zwecks und zu Hebung des vaterländischen Gewerbsfleißes überhaupt, namentlich durch entsprechende Einrichtung des gewerbswissenschaftlichen Unterrichts und durch Aufhebung des Zunftwesens.

      8 (22x15), XXI, 592 S., mit einigen Textholzschnitten, Hldr d.Zt.mit goldRPräg, gering bestossen, teils etwas stockfleckig, fest sauber und gepflegt, Moriz Mohl (1802-1888) deutscher Nationalökonom und Wirtschaftspolitiker, 1841 ernannt zum Obersteuerrat in Stuttgart.-- Er bereiste fünf Jahre lang Frankreich, um die dortigen staatswirtschaftlichen Verhältnisse zu studieren und die verschiedensten Gewerbeerzeugnisse einzukaufen, die den Grundstock für das Musterlager des ehemaligen Landesgewerbemuseums in Stuttgart bildeten. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse legt er in vorliegendem Werk vor und fordert darin drei Punkte zur Belebung des württembergischen Gewerbelebens: die Einführung der gewerblichen Bildung, die Aufhebung des Zunftwesens und genügenden Zollschutz (in Wort und Schrift war er der tätigste Vorkämpfer der Schutzzollpartei).-- Zieht insbesondere Folgerungen für Geißlingen (Steige), Göppingen und [Schwäbisch] Gmünd und Ulm.-

      [Bookseller: Antiquariat an der Stiftskirche : Bad Wa]
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        1802 History of Decline & Fall of Roman Empire ROME Famed Edward Gibbon 12v SET

      London : Printed by A. Strahan, Printers Street, for T. Cadell Jun. and W. Davies, in the Strand, 1802. “New edition.” - 1802 History of Decline & Fall of Roman Empire ROME Famed Edward Gibbon 12v SET “Lo, there appeared a truly classic work: a history not majestic like Livy, nor compressed like Tacitus; not stamped with character like Clarendon; perhaps not so deep as Robertson’s ‘Scotland,’ but a thousand degress above his ‘Charles’.” – Allibone, on Gibbon’s ‘History’ (v. II, p. 1827) Originally printed in 1776, “The History of the Decline and Fall of the Roman Empire” was written in six volumes by Edward Gibbon. It has maintained its status as one of the most important literary achievements of the 18th-century and saw numerous editions. This book’s popularity was partly due to it become the model used by modern historians and historical authors. This led to Gibbon being considered the first modern historian on the Roman Empire. This ‘new edition’ is printed in twelve volumes and includes a frontispiece of Gibbon in volume I. Early 19th-century examples of this title are exceedingly rare and should be considered a ‘staple’ in every library or collection. Item number: #750 Price: $950 GIBBON, Edward The history of the decline and fall of the Roman Empire London : Printed by A. Strahan, Printers Street, for T. Cadell Jun. and W. Davies, in the Strand, 1802. “New edition.” Details: • Collation complete with all pages: 12 volumes. • Binding: Leather; tight & secure • References: Allibone, Critical Dictionary • Language: English • Size: ~8.5in X 5.5in (22cm x 14cm) Our Guarantee: Very Fast. Very Safe. Free Shipping Worldwide. Customer satisfaction is our priority! Notify us with 7 days of receiving, and we will offer a full refund without reservation! Photos available upon request. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Schilb Antiquarian]
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        A New Geographical, Commercial, And Historical Grammar And Present State Of The Several Empires And Kingdoms Of The World¿ By A Society In Edinburgh The Astronomical Part Collected From The Works Of James Ferguson F.R.S. Enriched With The Late Discoveries Of Doctor Herschel.

      Alexander Kincaid, Edinburgh 1802 - 2 vols. 4th edition. 48 maps, plates & astronomical diagrams (mostly folding). Contemporary full suede, nicked at top of both spines. These early maps include a couple of the Pacific & New Holland and a fine folding frontispiece world map showing the two hemispheres. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Anah Dunsheath RareBooks ABA ANZAAB ILAB]
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        1802-1804 complete Works of Shakespeare,1st U.S. w/ Johnson's,1st subscription

      Munroe & Francis, Boston 1802 - An important set in American printing history. The second Shakespeare set printed in America, & the first to include Johnson’s preface, printed in Boston by Munroe and Francis, completed with a highly manual process using handmade paper, manual pressings and imported ink and type. The 1st American book set produced through subscription funding. Subscription list (in volume 8) includes John Quincy Adams. Provenance of American Engineering, Loammi Baldwin Jr. His signature and imprint appear in several of the books. Also, he is listed in the subscribers. This is the 1st edition set, and popularity was such that two more editions were produced. In a copy of the third edition, formerly belonging to his son, C. S. Francis, and now in the Lenox Library, is the following memorandum of D. Francis, the publisher: "In 1802 Munroe and Francis issued proposals for publishing an edition of Shakespeare in serial numbers, two to a vol., at 50 cts. per No. — 16 numbers. Two editions were printed of the above. A third edition was demanded, and we added the Poems, making 18 numbers. These editions were all printed from types ; of course we set every edition, as stereotype was not then known. The presswork was mostly done by Munroe and Francis personally, on a hand-press with inking balls of sheepskin, the ink distributed by hand. These volumes are a specimen of the paper and print Paper demy-size (19X 20), costing 5 dolls, a ream ; made by hand. Ink and type imported, none worth using being made here. The engravings were executed by Dr. Alexander Anderson, of New York." Condition of the Set NOTE: My set was missing Volume 3 so I purchased a Volume 3 to complete the set. It has slightly different decoration of its boards and spine, although from the same 1st edition. 12mo, books measure 17 x 10 cm. Entire set is 27 cm wide. Volume 1 – Leather worn and joints cracked. Gilt and spine faded. Name written on 1st white sheet. Some yellowing, staining and foxing throughout. Damp stains at top of title page but seems to only go a couple of pages back. Pages 9 and 10 (one leaf) is torn, the top two inches loose in the block. Several edge tears. Binding is holding together. I do not find writing in the text block although I did not look at every page. Volume 2 – Leather bumped and worn. Gilt and spine fading. Joints cracked. Rear hinge cracked, bindings holding rear board on. Gilt faded. Name written on 1st white sheet. Some yellowing, staining and foxing throughout. Binding is holding together. No writing. Volume 3 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing. Volume 4 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing. Names written on 2nd white sheet. Volume 5 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing in text block. L Baldwin signed the endpages in this volume in 1804. Volume 6 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing. Names written on 2nd white sheet. Volume 7 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing. Name written on 1st white sheet. Volume 8 – Leather worn. Gilt and spine faded. Front joint cracked. Some yellowing, staining and foxing. Binding is holding together. No writing. Name written on 1st white sheet. Name written on 2nd white sheet above stamp of Loammi Baldwin. Pages 35-42 of Hamlet have a tear although all paper present. Several signatures of the book stick out (were not trimmed). 5442 [Attributes: First Edition; Signed Copy; Hard Cover]

      [Bookseller: Rare Tome]
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        Titles of the Laws Passed by the General Assembly of North-Carolina

      1802 - N.p.: S.n., 1802. 17 1/2 x 10 3/4 inches. Broadside Listing the 116 Laws Passed by the North Carolina General Assembly in 1802 [Broadside]. [North Carolina]. Titles of the Laws Passed by the General Assembly of North-Carolina, At Their Session which Commenced on the 15th of November, And Ended the 18th of December, 1802. N.p.: S.n., c.1802. 17-1/2" x 10-3/4" broadside, text in four columns divided by rules, illegibly docketed on verso. Light browning and foxing, vertical and horizontal fold lines, a few clean tears and wear at folds, cellotape repairs to verso, several small areas of loss to text (largest about 3/4 inch), left edge trimmed unevenly unevenly, faint dampstaining to bottom edge. $1,500. * Intended for public locations, this broadside lists of 116 laws passed in the session which ran from 15 November to 18 December 1802. Highlights are a law "to prevent the vile practice of Duelling," and an act "for the relief of the Tuscarora Nation of Indians." Laws 37, 38 and 100 relate to slave insurrections: levying a tax "for defraying the expences incurred in suppressing the late insurrection of the Negroes"; repealing a law which compensated "the owners of outlawed and executed slaves" of certain counties; and "to prevent conspiracies and insurrections among the Slaves." This appears to be an unrecorded broadside. No copies listed on OCLC.

      [Bookseller: The Lawbook Exchange, Ltd., ABAA ILAB]
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        Kupferstich- Karte von 2 Platten von Jäck nach D.F. Sotzmann bei S. Schropp, "General Karte von den König. Preussischen Staaten nach den neuesten und zuverlässigsten Hülfsmitteln auf das genauste entworfen. und herausgegeben im Jahre 1799".

      - mit altem Grenzkolorit, dat. 1802, 62,5 x 105 Bedeutende Karte des Königreich Preussen, zweite nach dem Frieden von Luneville herausgegebene Ausgabe (EA erschien 1799); reicht von Memel im Norden bis Ansbach im Süden, von Kleve im Westen bis Grodno im Osten; kalligrafischer Titel unten rechts, mit französischem Kopftitel. In 21 Segmenten auf Leinen aufgezogen. Unten links eine kleine Insetkarte von "Neufchatel und Valagin". [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: Antiquariat Nikolaus Struck]
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        Ornithologisches Taschenbuch von und für Deutschland oder kurze Beschreibung aller Vögel Deutschlands für Liebhaber dieses Theils der Naturgeschichte. Erster Theil [welcher die Landvögel enthält]. Zweyter Theil [welcher die Wasservögel enthält]. [Dritter Theil, welcher Zusätze und Verbesserungen zu dem 1sten und 2ten Theile und die Abbildungen der Gattungs-Kennzeichen der Vögel enthält].

      Leipzig, Richter [Tl. III Gleditsch] 1802-03 [-12]. - 3 Teile in einem Band. 15 x 10 cm. [2] Bl., XIV S., [1] Bl., S. [XV] - XXXIV, 250 S.; [1] Bl., S. 253 - 462, 462a), 462b), [463] - 550; IV S., S. [551] - 612, [1] Bl. Mit insgesamt 46 teils mehrfach gefalteten Kupferstichen ([19], [20], VII). Zeitgenössisches Halbleder mit Rückentitel in Goldprägung. Rücken erneuert. Papier etwas gebräunt und teils etwas fleckig. Zwischentitel teils verbunden. Die S. (V)- XIV der Vorrede faksimiliert bei. Die großen Faltkupfer der Ergänzungsteils mit hinterlegten Rissen. Ohne das Titelblatt zum dritten Teil, der hier (wie intendiert) als Anhang verstanden und beigebunden wurde. Nissen, C. Illustrierte Vogelbücher 81. Erste Ausgabe mit 1802 datiertem Haupt- und Reihentitel. Der zweite Teil mit Haupt- und Reihentitel 1803. Mit der ca. 10 Jahre später erschienenen seltenen Text- und Kupferstichnachlieferung (S. 551-612), betitelt "Zweyter Anhang", oder auch "Dritter Theil". Entgegen der Angaben auf den Titelblättern liegen sämtliche Kupferstiche hier in unkolorierten Abdrücken vor. Vor allem der mit 7 Faltkupfern bestückte Anhang ist selten und zuletzt 2001 im Jahrbuch der Auktionspreise verzeichnet.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        La médecine clinique rendue plus précise et plus exacte par l'Application de l'Analyse, ou Recueil et résultat d'observations sur les maladies aiguës, faites à la Salpêtrière

      Brosson et Gabon, Paris 1802 - Demi basane havane de l'époque. Dos lisse, portant la pièce de titre. Bon exemplaire. Un volume in-8 (193x121 mm), (4), [ix]-xl, 432 pages et trois tableaux dépliants. Complet. Reliure frottée. Coiffe de tête restaurée. Déchirure sans manque au premier tableau Édition originale. Philippe Pinel est né le 20 avril 1745, à Jonquières près de Castres dans le Tarn, Il est nommé médecin-chef de l'Asile de Bicêtre en 1793 puis de la Salpétrière en 1795. Traitant les aliénés comme des malades et non comme des prisonniers, il est considéré comme le père de la psychiatrie moderne. Pinel effectua un travail important de classement et de description systématique des maladies, s'appuyant sur la méthode analytique décrite par les naturalistes et les anatomistes comparés. Pour les maladies mentales Pinel suit l'ordre établit par Cullen. "La médecine clinique" contient la description des cas rencontrés à la pitié salpétrière. Il permet de mieux compendre la méthode de Pinel. ___________________________________________________________________________________ ______________________________ENGLISH_DESCRIPTION______________________________ ___________________________________________________________________________________ Contemporary quarter havana sheepskin. Flat spine, titled in gilt on lettering-piece. 8vo (193x121 mm), (4), [ix]-xl, 432 pages and 3 folding table. Complete. Binding a little rubbed. Head of spine repaired. Tear without lack on the first folding table First edition. Pinel was the Professor of Medicine in Paris and Head of the Salpetriere; he is remembered for his revolutionary and humane treatment of the insane and the work in which he described and advocated this treatment. One of the foundins of the psychiatry Pinel's contemporaries regarded him as a master of internal medecin. In 8 466g. [Attributes: First Edition; Hard Cover]

      [Bookseller: Eric Zink Livres anciens]
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        THE RISE, PROGRESS, AND EFFECT OF THE CLAIM OF THE PROPRIETORS OF THE CONNECTICUT GORE, STATED AND CONSIDERED.

      Hartford: Printed by Hudson & Goodwin, . 1802 - 29pp. Gathered signatures, stitched, as issued. Untrimmed. Tanned. Minor dampstaining on titlepage. A good copy in original state. Called "another" edition by Howes, after the first of 1799, of which the present work is apparently an abridgement. Like the 1799 version, this pamphlet examines the history and rights of title to these lands on the southwestern border of New York, which had already been contested between New York and Connecticut for many years preceding this document. VAIL 1186. HOWES C678. AMERICAN IMPRINTS 2998.

      [Bookseller: William Reese Company - Americana]
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        Nouvelle théorie de la formation des filons. Application de cette théorie à l'exploitation des mines, particulièrement de celles de Freyberg ... Nouvelle édition ...Paris, Villiers, 1802. 8vo. Original publisher's blue wrappers, untrimmed.

      Ward 2306; for the author: DSB XIV, pp. 256-264. Second, corrected edition of d'Aubuisson's French translation of Werner's famous Neue Theorie von der Enstehung der Gänge mit Anwendung auf den Bergbau. A renowned mineralogist, "Werner is best known for his contribution to the founding of geology as a science" (DSB). The present work describes a theory of the origin of ore deposits. "Werner formulated basic questions about the origin and history of veins and their contents, established critera for determining the relative age of veins and vein materials, and presented a comparative study of the structure of veins and rock masses" (DSB). The translator and editor, Jean François d'Aubuisson, was a student of Werner's. The front wrapper nearly detached, but otherwise in very good condition and untrimmed.

      [Bookseller: ASHER Rare Books (Since 1830)]
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        La Fable de Psyché. Figures de Raphael

      Caractères de Henri DIDOT, Paris 1802 - Grand in-4. 176 pages + 32 planches hors-texte, numérotées, qui ont été dessinées et gravées au trait, d'après Raphaël, par Dubois et Marchais, sous la direction de Girodet. Se trouve chez 1) Dubois et Marchais, peintres ; 2) Henri Didot, graveur ; 3) J.B. Fournier. Deuxième page de garde avec (ex-libris ?) « Bibliothèque de Champy, fils aîné ». Textes simultanés en latin et en français. Aurait été tiré à 300 exemplaires. Superbe reliure d'époque, dos à 5 nerfs, fleurons, marocain rouge, dorures, les 3 tranches dorées, probablement oeuvre du relieur Jean-Claude Bozerian (1762-1840). Couverture rigide. Etat : très bon, état d'ancienneté. Couverture : très bon, état d'ancienneté, coins très légèrement frottés, dorures encore fraîches, même sur les petites tranches des plats de couverture, encore bonne aussi sur les tranches (pages), petites marques du temps (griffures, accrocs légers) sur les plats. Intérieur : bon, état d'ancienneté. Rupture de mors au frontispice (voir photo), seul accident notable. Oxydations présentes sur toutes les pages, plutôt en bordure et plus ou moins conséquentes en nombre, tonalité plutôt claire et légère. 33 x 24.5 x 2.7 cm 1600g. [Attributes: Hard Cover]

      [Bookseller: ABC - Eric Girod]
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