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Displayed below are some selected recent viaLibri matches for books published in 1772

        Konvolut Von 7 Schriften Über Den Skandal / Die Verschwörung Kopenhagen 1772 Graf Johann Friedrich Struensee Und Enewold Von Brandt. ( Auch Falkenschiold, Gähler ).

      Diverse Verlage/Drucker, Meist Herzogtum Braunschweig-Lüneburg 1772. Jeweils Erste Deutsche Auflagen Schweinsledereinband Sehr gut. Alle Texte Deutsch. Materiell Sehr guter solider Schweinsleder Einband der Zeit mit kalligraphiertem ( etwas verblichen ) Rückentitel und tadelloser Bindung,, 5 schweinslederne Bundbändel. Schnitt 3seitig sauber eingefärbt. Dieser Band ist in dieser Form ein absolutes Unikat, die einzelnen hier zusammengestellten professionell gebundenen Schriften kaum anders auffindbar. Der Buchblock mit diversem unterschiedlichem Buchschmuck ist einwandfrei, weitestgehend sauber, vereinzelte marginale Verfärbungen.1 Titelseite mit hochadeligem Provenienzstempel. " Ausführliche Nachricht von der geheimen Verschwörung, welche in Koppenhagen in der Nacht vom 16ten auf den 17ten Januar dieses 1772sten Jahres, glücklich entdeckt, und vermittelst göttlichen Beystandes, durch Gefangennahme der Verschworenen , von der Königl. Residenzstadt Koppenhagen und allen Königl. Reichen und Landen ein grosses Unglück abgewandt worden. Nach dem dänischen Originale . 16 Seiten.". - " Merkwürdigkeiten bey der den 17ten Januar 1772 in Coppenhagen vorgefallenen Staatsveränderung. J.A.C. Ode über Dännemarks Errettung. Herrn Dr. Münters erste geistliche Unterredung mit dem inhaftierten Staatsverbrecher, dem unglücklichen Grafen Struensee. Verschiedene Briefe und Ermahnungen von Dr. Adam Struensee an seinen Sohn und Dessen Antwort darauf. Thränen der Wehmuth der bekümmerten Mutter an diesen mißrathenen unglücklichen Sohn.56 Seiten. ". - " Graf Struensees, Brands, Falkenschiolds, Gählers und Justiz-Raths Struensees wahre Unterredung zur Aufmunterung, ihren angelegten Plan auszuführen. Wie auch den Bericht von Beelzebubs Anrede an seiner höllischen Reichsversammlung, und das darauf angefertigte Sendschreiben des Teufels an den Grafen Struensee. Aus dem Dänischen des zu Coppenhagen 1772 bey August Friedrich Stein gedrucktes Exemplar übersetzt ". 16 Seiten. " Seltenes Denkmahl patriotischer Freymüthigkeit, und großmüthiger Königlicher Wahrheitsliebe ; Aufgestellet vom Herrn Conferenzrath, Peter Friedrich Suhm. Nebst der Ode an den Herrn Conferenzrath Peter Friedrich Suhmn. Eine Gegenschrift. Beydes aus dem Dänischen übersetzt. Das beständige Wohl Dännemarks, auf Veranlassung des 17ten Januars 1772 ". 16 Seiten. " Gespräch im Gefängnis zwischen Brand und Struensee, worinnen letzterer einen merkwürdigen Traum erzählt ". 16 Seiten mit interessanter realistischer Vignette neben " Lizifer ". "Urtheile der verordneten Inquisitions-Commission auf dem Schlosse Christiansburg zu Copenhagen den 25. April 1772 über die beyden Staatsverbrecher Johann Friedrich Struensee und Enewold Brand, nebst der Königl. Approbation vom 27.April ". Aus dem Dänischen übersetzt. Itzehoe bey J.C.Büning. 32 Seiten. " Lehren, Begebenheiten und unglückliches Ende der beyden Dänischen Grafen Struensee und Brandf; aus zuverlässigen Nachrichten gezogen, und von einem Freunde der Wahrheit aufgesetzet." 63 Seiten. 10 x 16,5 Cm. 0,23 Kg.

      [Bookseller: Antiquariat Clement]
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        Vorstellung seiner Universal-Historie.

      Göttingen und Gotha, Johann Christian Dieterich., 1772.. 400 Seiten. 12,0 x 19,1 cm, Pappband.. Sehr selten ! Einband stärker berieben und bestossen, Ecken bestossen, unsauber beschnitten, Exlibris auf Innendeckel, Name auf Titel, Eckabschnitt auf Vorsatz (5,5 x 4,5 cm).

      [Bookseller: Ralf Rindle]
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        Daniel secundum septuaginta ex tetraplis origenis. Nunc primum editus e singulari chisiano codice annorum supra DCCC. Cetera ante praefationem indicantur.

      Rom, Typis Propagandae Fidei. 1772. Titel in rot und schwarz mit Vignette von Bombelli. Nach S. 568 eine mehrfach gefaltete Kupferstich-Tafel (Ansicht von Alexandria), Blattgröße ca. 57 x 43 cm. Folio (ca. 28 x 39 cm). Pergament der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild, XLIV, 668 S.. Das Buch Daniel aus dem Codex Chisianus mit mehreren Ergänzungen: Chronologische Tabelle zu Daniel (S. 92), Kommentar des Hippolyt, ein Vergleich der Versionen der Septuaginta und des Theodotion und noch mehrere andere Beiträge. Vier ausführliche Indices am Schluß. Text zweispaltig in Altgriechisch und Latein. - Der Pergamenteinband gut erhalten, nur leichte Alterungsspuren, etwas angeschmutzt bzw. fleckig. Die Goldprägung verblasst. Vorsätze etwas gebräunt und fleckig. Innen weitgehend sauber, stellenweise an den Seitenrändern leicht braunfleckig. Alter handschriftlicher Eintrag auf dem Vorsatz. Kleine Zahl am oberen Rand des Titels.

      [Bookseller: Antiquariat Dr. Wolfgang Wanzke]
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        Missale romanum, ex decreto sacrosancti Concilii Tridentini restitutum S. Pii Pontif. Maximi jussu editum, Clementis VIII. et Urbani VIII. auctoritate recognitum.

      Venedig, Balleoni, 1772.. XXXV, (1), 444, CVII, (1) SS. Durchgehend in rot und schwarz gedruckt. Mit mitpag. radiertem Frontispiz, gest. Titelvignette und 2 ganzs. Textkupfern. (Dabei:) Missae in festis propriis sanctorum patronorum Regni Hungariae, ad formam missalis Romani recusae. Ebd., 1771. 20 SS. Dunkelbraunen Kalbsleder der Zeit mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung (oxydiert) über Holzdeckeln mit abgeschrägten Deckelkanten. Marmorvorsätze. 1 Schließe (von 2). Folio (240:332 mm).. Schön gebundenes venezianisches Missale mit dem "Commune Sanctorum" und den ungarischen Missae proprie. Die schönen Illustrationen teils unbezeichnet; ein Kupfer von Cur. Orsolini signiert. Etwas fingerfleckig; einige wenige Bll. mit stärkeren Läsuren am Unterrand. Der hübsche, kaum beriebene und nur an den Kapitelen etwas bestoßene Einband zeigt an beiden Deckeln das IHS-Monogramm sowie reiches Rankenwerk an Ecken und Kanten, dieses umfaßt von einer Laubstabbordüre; der Rücken mit hübscher floraler Stempelung.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Medicinisch-chymisch und alchemistisches Oraculumdarinnen man alle Zeichen und Abkürzungen welche so wohl in den Recepten und Büchern der Aerzte und Apothecker als auch in den Schriften der Chemisten und Alchemisten vorkommen findet, sondern deme auch ein sehr rares Chymisches Manuscript eines gewissen Reichs *** beygefüget.. Enth. außerdem: Geheimniss aller Geheimnisse oder Clavis sapientiae omnium philosophorum et adeptorum in einem guldenen Kleinod und Compendio veritatis philosophico aus einem uralten Manuscript von Anno 1300 mitgetheilet und ans Licht gestellet..

      Ulm, August Lebrecht Stettin, 1772. 8°, 3 Bl., 1-38 S., 1 Bl., zahlreiche Symbolabbildungen; 2 Holzschnitt-Abb., 38-71 S., 1 Bl., , Kart. d. Zeit m. Rückenschild, Etwas stockfleckig, letztes Bl. m kleinem Abriss (kein Textverlust), einige wenigen Bleistift-Anstreichungen Preis in CHF: 2420. 2. Auflage. Die erste Ausgabe erschien 1755, die dritte 1783. Ferguson II, 84 (kennt nur die Ausgabe von 1755).

      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
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        Geschichte der unter des Herzog von Friedland Oberbefehl von der kayserlichen Armee unternommenen Belagerung der Stadt Stralsund,

      Stralsund, Struck, 1772.. nach authentischen Nachrichten beschrieben und mit vielen Originalbeylagen bewährt. 4 Blatt, 20 Seiten, 292 Seiten, 31 Seiten (Tagebuch der Belagerung der Stadt Stralsund), Halbpergamenteinband der Zeit, 22 x 18 cm,. Einband etwas fleckig, Vorsätze mit alten handschriftlichen Anmerkungen, 1 Blatt im oberen Sechstel fleckig, insgesamt gut erhalten. Beschreibung der erfolglosen Belagerung Stralsund durch kaiserliche Truppen unter Wallenstein (13. Mai bis 24. August 1628).

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        La Nymphomanie ou traite de la fureur uterine. Dans lequel on Explique avec tant de clarte que de methode. Les commencemens & et les progres de cette cruelle maladie dont on developpe les differentes causes. Ensuites on propose les moyens de conduite dans les divers Periodes, & les specifiques les plus eprouves pour la curation.

      Amsterdam, Marc-Michel Rey, 1772.. Kl.8°. XV, 118 S. Kalbsleder d. Zt. auf 5 Bünden mit goldgepr. RTitelschildchen.. Seltene Ausgabe der berühmten Abhandlung über die Nymphomanie, deren Krankheitsverlauf in 3 Stadien eingeteilt wurde: dem Trieb zum Beischlaf, der Melancholie und schließlich der Tobsucht, wo das Gehirn bereits angegriffen ist. Einband etwas berieben, Kanten beschabt. Hübsches Exlibris am Innendeckel (junge Frau mit nacktem Amor). Vorsätze braunfleckig. Etwas angestaubt. Gutes Exemplar. Vgl. Gay-Lem. III, 434. Hayn-Gyn. 15. Laehr II, 665. ---------------------------- Bienville, D.T. de. La Nymphomanie ou traite de la fureur uterine. Dans lequel on Explique avec tant de clarte que de methode. Les commencemens & et les progres de cette cruelle maladie dont on developpe les differentes causes. Ensuites on propose les moyens de conduite dans les divers Periodes, & les specifiques les plus eprouves pour la curation. Amsterdam, Marc-Michel Rey, 1772. Petit in-8. XV, 118 pp. Demi-veau de l'epoque sur 5 nerfs, dos avec piece de titre en lettres dorees. Edition rare de cette etude sur la nymphomanie. Reliure frottee, bords epidermes. Joli ex-libris au contre-plat (jeune femme avec Amor nu) Gardes avec taches brunes. Un peu poussiereux. Bel exemplaire. Voir Gay-Lem. III, 434. Hayn-Gyn. 15. Laehr II, 665. ---------------------- English description available on request.

      [Bookseller: Antiquariat Ars Amandi]
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        Beschreibung seiner Reise nach der Nordsee, wie er in den Jahren 1767 und 1768 an die Küsten von Island, Grönland, Färoer, Shetland, der Orkneys und Norwegen gethan.

      Leipzig, Crusius, 1772.. Aus dem Französischen übersetzt. Mit gestochenem Frontispiz und 2 gefalteten Kupferkarten, 3 Blatt, 342 Seiten, Lederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückenschild, 19,5 x 12 cm,. Einband leicht berieben, innen etwas gebräunt, Frontispiz, Titel, das letzte Blatt und die Karten etwas stärker. Seltene erste deutsche Ausgabe, zuerst 1771 in Paris erschienen. "Zum Schutz ihrer Fischfangflotte entsandte die französische Kriegsmarine jeden Sommer auch eine Fregatte in die Gewässer um Island. Die Schiffsbesatzung hatte außerdem den Auftrag, die Küsten zu vermessen. Als erste segelten die Schiffe "La Folle" und "L'Hirondelle" 1767/68 unter dem Kommando von Yves Joesph de Keguelen-Tremarec, der später die nach ihm benannte Inselgruppe im südlichen Indischen Ozean entdeckte." (Neumann, Island S. 85). Das Frontispiz zeigt einen Nordländer im Kampf mit einem Bären, die Karten die norweg. Küste und die Nordsee mit der Reiseroute.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Oeuvres philosophiques et dramatiques de M. Diderot, 6 Bände (tomes, vols)

      Amsterdam 1772.. XXXII, 335, XII, 372, 159, 90, 180, 387, 438, XII, 336 S. Vollständiges Werk in 6 Bänden. Mehrfarbig marmorierte Pbde. mit goldgeprägtem Rückentitel auf rotem Rückenschild. Tome premier: Principes de la Philosophie Morale, ou Essai de M. S*** sur le Merite et la vertu, Avec des Reflexions. Tome second: Lettre sur les Sourds et Muets, A l'usage de ceux qui entendent & qui parlent. Avec des additions. Tome troisieme: Pensees sur L'Interpretation de la Nature. Tome quatrieme: Le Fils Naturel, ou les Epreuves de la Vertu, comedie en cinq Actes et en Prose, Avec l'Histoire veritable de la Piece. Tome cinquieme: Le Pere de Fanille, Drame en cinq actes et en Prose - De la Poesie dramatique, a Monsieur Grimm. Tome sixieme: M'emoires sur differens Sujets de Mathematiques. Alle Titelblätter mit gestochener Vignette. Außerdem mit 16 ganzseitigen Illustrationen sowie geometrischen Figurentafeln, davon 4 ausfaltbar (avec 16 illustrations pleine page; with 16 full-page illustrations).. Sehr gutes Exemplar; Seiten überwiegend sauber, nur einzelne Seiten leicht fleckig; auch die Illustrationen in sehr gutem Zustand (tres bon copie, pages plutot propres, avec seulement quelques taches; les illustrations en excellent etat; very good copy, pages mostly clean, nearly without foxing; also the illustrations in excellent condition). Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats (bitte Art.-Nr. auf der Angebotsseite in das Suchfeld eingeben).

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
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        L'anarchie medicinale, ou la Medecine consideree comme nuisible a la societe.

      Neuchatel, 1772.. 3 volumes in-12, pleine basane brune de l'epoque, dos a nerfs ornes de caissons fleuronnes, pieces de titre de veau vert bronze, filet d'encadrement a froid sur les plats, tranches marbrees (dos leg. frottes, qqs traces de gal. de vers sur les plats), (2), 418, 3 p. d'errata ; (2), 387 p. et 287, (1) p. de table, (2) p., (2) p. d'errata des tomes II et III. Edition originale. Medecin et botaniste, Emmanuel Gilibert (1741-1814) propose, dans cet ouvrage, une reforme en profondeur de la medecine et se montre favorable a une specialisation de sa profession pour endiguer le "charlatanisme" qui sevissait. A la suite de cet ouvrage fondateur, Gilibert fut distingue par le grand Haller qui en fit l'eloge dans ses 'Bibliotheques anatomiques et chirurgicales': "L'auteur presente un tableau fidele et anime de tous les abus qui deshonore l'art de guerir ; il peint des plus vives couleurs l'ignorance, le monopole, le charlatanisme et la mauvaise foi des pharmaciens, des chirurgiens et des medecins eux-memes". Gilibert, qui fut appele par Stanislas II, roi de Pologne, pour reorganiser l'ecole de Medecine de Grodno puis de Vilna, devint par la suite medecin de l'Hotel-Dieu de Lyon et maire de la ville. (Biographie Medicale, IV, p. 424. France Litteraire, III, p. 352. INED, 2031). Les errata des tomes 2 et 3 sont relies en fin du volume III. Bon exemplaire, interieur tres frais..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Del'Homme et de la Femme, Consideres physiquement dans l'etat du Mariage - in zwei Bänden.

      Lille, J.B.Henry, 1772.. 1. Aufl. xii, 384; 485 Seiten mit 11 (statt 12) Kupfertafeln, 8°, Hardcover/Pappeinband. Einband etwas berieben, leicht altersfleckig, insgesamt guter und sauberer Zustand. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Über Aphrodisiaka, Impotenz, Sterilität, die Ehe im Allgemeinen, männl. u. weibl. Anatomie etc.

      [Bookseller: Antiquariat Deinbacher]
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        Neues A, B, C, Buch, nebst einigen kleinen Uebungen und Unterhaltungen für Kinder.

      Leipzig, Crusius, 1772/73.. Mit gestochenem Titel- und Schlußvignette, 9 Kupfertafeln mit 27 Abbildungen von J. D. Schubert, 2 Titelblättern, 100 Seiten, Halbledereinband der Zeit, 17,5 x 11 cm,. Einband etwas berieben, sonst gut erhalten. Erstmals 1772 erschienen und in der Folge mehrfach aufgelegt. Das hübsch illustrierte unterhaltsame ABC gilt heute als "eines der ersten weltlichen Lesebücher für Schüler" (Frank 1976, in B./E. 833 und siehe ausführlich zum Werk ebenda 830-834). Die Tafeln vorne nach dem Titelblatt eingebunden. Wie bei Wegehaupt sind acht der ABC-Tafeln zu vier Blatt zusammengefügt. Danach folgt das Titelblatt von 1772. Titel mit Besitzvermerk "Frederique de Pölnitz".

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        La nouvelle maison rustique, ou Economie generale de tous les biens de campagne; la maniere de les entretenir et de les multiplier; donnee ci-devant au public par le Sieur Liger. Dixieme ed., augmentee considerablement, & mise meilleur ordre; avec la vertu des simples, l'apothicairerie, les decisions du Droit Francois sur les Matieres Rurales; et enrichie de Figures en Taille-douce.

      Paris, Desaint 1772.. 2 Bände. 26 x 20 cm. VIII, 760; VII, 756 S., [1] Bl. Mit 37 teils gefalteten Kupferstichtafeln und ca. 35 Textholzschnitten. Zeitgenössisches marmoriertes Ganzleder mit jeweils zwei Lederrückenschildern und reicher Rückenvergoldung. Einbände etwas berieben und bestossen, mit kleinen Beschädigungen. Frontispiz auf altem Papier faksimiliert, alter handschriftlicher Besitzeintrag eines Hufschmiedes auf dem Titelblatt des zweiten Bandes. Etwas gebräunt, vereinzelt etwas fleckig.. Mennessier de la Lance II, 110. Thiebaud 597. Diese Ausgabe nicht bei Goldsmiths'-Kress, vgl. no. 10417 (1768) und 11249.5-1 suppl (1775). Zehnte Ausgabe eines der erfolgreichsten Bücher über Landwirtschaft, erstmals 1700 erschienen, auch mit Beiträgen zur Seidenraupenzucht, Pferden, Weinbau, Mühlen etc. Für ein Gebrauchsbuch gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Fritzen]
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        Orlando Furioso. (Opere).

      Venezia, Ant. Zatta 1772-73.. 4 Bde. in 7 geb. 2°. (380 x 270 mm.). 11 Bll., LX S., 63 Bll.; 100; 111; 118; 98; 123; 130 Bll. Mit 7 gest. Tit., 51 Kupfertaf., 83 Textkpf., 46 Initialen. Gesprenkelte Ldr.-Bde. d. Zt. m. Rückengoldpräg. u. Rückensch. Florale Linienvergold. auf den Deckeln. [Vortitel in Bd. I: Opere].. Graesse I, 199; Gamba 61; vgl. Ebert 1029; Brunet I, 437; ADB I, 92 - Extrem seltene Folio-Ausgabe, auf schwerem Büttenpapier gedruckt. Nur ein weiteres Vergleichsexemplar ist in der Biblioteca Marciana in Venedig nachweisbar. "Un exemplaire in-fol. en 4 vol. impr. sur velin, et que l'on croit etre unique..." (Brunet). Die vorl. Ausgabe unterscheidet sich von der häufiger vorkommenden Quart-Augabe durch die reichen, wechselhaften Randillustrationen, die jede Seite umgeben. Nachträglich ist noch ein Registerband erschienen. "Cette edition enrichie de notes a ete sur la derniere reimpression de Pitteri. On en tire plusieurs exempl. gr.-in-fol." (Graesse). Die Kupfer gest. v. G. Zuliani, B. Crivellari, G. Zampini, F. Fanbrini, I. Leonardis, Giuseppe Danioto, Tomaso Baratti, Giacomo Malosso nach Aloys Passega Ferrar, P. Ant. Novelli, Gius. Zaise. - Der Text entstammt der sog. "Barotti edition" (Venedig, Pitteri 1766), die nach Gamba "in molta reputazione, e fu utile allo stampatore Antonio Zatta, che la prese ad esemplare per la sua ristampa di Venezia, 1772" war. Am Anfang steht eine Biographie Ariostos von Giovanni-Andrea Barotti, eine Taf. mit faksim. Handschrift Ariostos.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Teutsches Nachbarliches Staatsrecht,

      Frankfurt und Leipzig, Mezler, 1772.. Nach denen Reichs-Gesezen und dem Reichs-Herkommen, wie auch aus denen Teutschen Staats-Rechts-Lehrern, und eigener Erfahrung... . 4 Blatt, 713 (falsch 613) Seiten, 5 Blatt, Marmoriertes Leder der Zeit mit zwei Rückenschildern, 22 x 19 cm, Frankfurt und Leipzig, 1773. Angebunden : Derselbe : Teutsches Auswärtiges Staats-Recht. Nach denen Reichs-Gesezen (etc., wie oben). 4 Blatt, 475 (falsch 477) Seiten, 6 Blatt,. (Neues Teutsches Staatsrecht, Bände 19 und 20). Einband leicht berieben, einige Blatt teils gebräunt, sonst gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Beschreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen und im Lande selbst gesammleten Nachrichten abgefasset.

      Kopenhagen, N. Möller, 1772.. Kl.-4°. XLVII + 3 n.n. + 431 + 1 S. Priv. HLd. der Zeit.. EA. Mit allen Karten und Tafeln: 2 gestochenen Vignetten, 6 Karten, 19 Tafeln (davon 2 Schrifttafeln) und eine Stammtafel. - Fachmännisch restaurierter Band. Leichte Schimmelbildung wurde chemisch beseitigt, durchgeführt in einer Restaurierwerkstätte der Albertina, Wien. - Der aus einer Bauernfamilie stammende Niebuhr, (1733 - 1815), studierte seit 1757 Mathematik und Astronomie an der Univ. Göttingen und trat 1761 als Mitglied einer dänischen Expedition eine Reise an, die ihn über Ägypten, Jemen und Syrien bis nach Indien führte. Als einziger Überlebender dieser Reise kehrte er 1767 über Mesopotamien, Iran und Kleinasien nach Deutschland zurück. In den folgenden Jahren widmete sich Niebuhr der Auswertung des gesammelten Materials und der Arbeit an seiner Reisebeschreibung nach Arabien (3 Bde., 1774-78). 1778 trat er die Stelle eines Landschreibers in Meldorf an. (DBE) - Hier die erste Ausgabe dieser Reisebeschreibung.

      [Bookseller: Antiquariat Weinek]
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        Beschreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen und im Lande selbst gesammleten (!) Nachrichten... Kopenhagen, Möller (Drucker) für Breitkopf in Leipzig, 1772. XLVII S., 1 Bl., 431 S. Mit 2 gestoch. Vign. u. 25 (3 alt- bzw. grenzkolor.) teils gefalt. Kupferstichtafeln und 1 doppelblattgr. Stammtafel. Gr.-8°. Neuerer Hlwd. (Kap. leicht bestoßen, Rücken etw. fleckig).

      1772. . Lipperheide Lc 6; Gay 3589; Henze III, 602-11; Embacher 217 u. 352.- Erste Ausgabe des klassischen Werks über Arabien.- Von der 1761-1767 durchgeführten Expedition kehrte Niebuhr als einziger Überlebender mit reichem geschichtlichen, ethnographischen und archäologischen Material zurück, das er 'geordnet der wissenschaftlichen Welt übergab... Durch ihn beginnt die neuzeitliche Kenntnis vom Orient' (Henze).- Die Tafeln mit Trachten, Ansichten, kufischen Schriftzeichen (koloriert), Münzen (cf. Lipsius-L. 285), Gebrauchsgegenständen u.a.- Tafel 21 rechts knapp beschnitten (etwas Bildverlust).

      [Bookseller: Antiquariat Schramm]
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        Beschreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen u. im Lande selbst gesammelter Nachrichten.

      Kopenhagen bei Nic. Möller 1772 in kl.folio (28 x 22 cm).. Einschl. Titel: XLVII, (1), 431, (1) pp. Einspalt. Druck mit vielen arab. Schriftzeichen. Dazu 2 radierte Vignetten, 1 Stammtafel u. 25 Kupfer (teils gefaltet). Die Tafeln zeigen Bauwerke (z. B. Mekka u. Medina), Geräte, Trachten (dav. 1 gefaltete Kopie), eine Kriegsübung (Kopie), Münzen u. Schriftzeichen (dav. 2 in Kopie) u. 6 Karten (teils vielfach gefaltet, bis 60 x 40 cm u. 80 x 25 cm groß + die große 'Ymen'-Karte mit zeitgenöss. Grenzkolorit). Moderner Interims-Ppbd, breitrandig u. unbeschn., vereinzelt stockig, angestaubt u. fingerfleckig, im übrigen so gut wie unbenutzt, vor allem bei den Karten. - Die Exped. begann im Januar 1761 in Kopenhagen u. nach hier kam der Autor 1767 als einzig Überleb. zurück. Die anderen 4 Weggefährten - den riesigen Strapazen nicht gewachsen - verstarben hintereinander, alleine 3 im Sommer 1763 innerhalb von 3 Monaten. - Der Autor war der erste Forschungsreis., der auf Landreisen astronom. Längenbestimmung. durch Messung d. Mond-Sterne-Abstände durchführte. Von besond. Interesse sind seine Aufzeichn. über die Keilschrift Die beiden gr. Karten - Jemen u. Rotes Meer - sind Spitzenleist. wissenschaftlicher Kartographie; sie wurden - teils nach Vorzeichn. von (Claude Eman.) Martin (vgl. ThB XXIV 155, Martin scripsit, betr. Jemen-Karte) - 1772 v. (Bertrand) de Fehrt (1723-74, vgl. ThB XI 348 zu 'Fehrt') in Kupfer gestochen. Die 'Rote-Meer-Karte' blieb Jahrz. lang für die Schiffahrt das exakteste nautische Instrument. - Henze III 602 ff - Embacher p 217 u. 352 - Engelmann I p 127 - Cox I 237/38 - Gay p 262/63 Nr. 3589 - Brunet IV 74/75 + VI 1086/87 Nr. 20.581/82/83 - Graesse IV 674 - Ebert II 201 Nr. 14.794/95 - Re III Nr. 304 = Re Bu 15/77. - Zu Carsten Niebuhr weiter: DBE VII 403 - ADB XXIII 661 ff - NBG XXXVIII 26 ff..

      [Bookseller: Antiquariat Remigius]
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        'Asia secundum novas celeberrimi de l'Isle Proiectiones aliorumque recentissimorum Geographorum observationes concinnata cura et sumtibus M. Alb. et G.Fr. Lotter Aug. Vind.':.

      . Altkolorierter Kupferstich n. Guillaume de L' Isle b. Matthäus Albrecht Lotter und Georg Friedrich Lotter in Augsburg, um 1772, 48 x 56,5 (Bilder zum Artikel auf meiner Homepage, oder bei Anfrage - pictures on my homepage or after request). Tooley's Dic. of Mapm. Rev. Ed. K - P, S. 158f. - Zeigt Asien als Kontinent. - Oben links Titelkartusche. - Unten links Meilenzeiger. - Sehr selten!

      [Bookseller: Antiquariat Norbert Haas]
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        La Lusiade o sia La scoperta delle Indie Orientali fatta da' Portoghesi di Luigi Camoens. Chiamato per la sua eccellenza il virgilio di Portogallo. Scritta da esso celebre autore nella sua lingua naturale in ottava rima, Et ora nello stesso metro tradotta in italiano da N.N. Piemontese. Insieme con un ristretto della vita del medesimo autore, e con gli argomenti aggiunti al poema da Gianfrancesco Barreto. [Mit dem schönen gestochenen Frontispiz von Vittorio Boasso (zwei Segelschiffe)]

      Torino, Fratelli Reycends Libraj in principio di Contrada nuova 1772. XXIV, 304 S. (S.305 - 308 Catalogo), Frontispiz von Vittorio Boasso 8°, Papp-Einband der Zeit mit zwei durchgezogenen Bändern 1. italienische Ausgabe / first italian edition, - Einband etwas angestaubt und minimal fleckig; leichter Wurmfraß (nur) an den Innendeckeln; innen sauber; insgesamt ist diese erste italienische Ausgabe gut erhalten..

      [Bookseller: Versandantiquariat Kerstin Daras]
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        COLECCION DE LAS APLICACIONES QUE SE VAN HACIENDO DE LOS BIENES, CASAS, Y COLEGIOS QUE FUERON DE LOS REGULARES DE LA COMPAÑIA DE JESUS, EXPATRÍADOS DE ESTOS REALES DOMINIOS

      Lima: En la Oficina de la Calle de S. Jacinto, 1772-1773.. Lima: En la Oficina de la Calle de S. Jacinto, 1772-1773.. Two volumes. [56],207,[5]pp. plus fourteen unpaginated leaves which appear between sections; [158],306,[3]pp. plus five unpaginated leaves which appear between sections. Small quarto. Contemporary limp vellum, lettered on spine. Bookplate on front pastedowns. Several ex-lib. ink stamps on titlepages, one of which has been cut away from text and the page subsequently backed with paper. Some light foxing. About very good. An important collection of documents on the Jesuit order in Peru, which primarily discusses the dispersal of the Order's property after their expulsion from America. The Jesuits were expelled from Peru, as well as other Spanish and Portuguese possessions, in 1767. Also included here are the constitutions of several schools which were under their provision. Published in two parts, both of which are present here. MEDINA (LIMA) 1338, 1358. VARGAS UGARTE 2056, 2078.

      [Bookseller: William Reese Company - Americana]
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        Eigenh. Brief (Fragment) mit U. ("Johann Adolf Schlegel")

      Hannover, 23. I. 1772.. 2 SS. Folio.. Schlußteil eines Schreibens an einen namentlich nicht genannten "Geheimdekammerrath" mit der Bitte um "Fürsprache und Empfehlung" für einen Magister Crusius, der u. a. auf der Thomasschule "zugleich mit dem itzigen Professor Morus, und noch einem dritten eine Probelection auf das Conrectorat gehalten [habe]; wo aber diese Stelle keinem davon zu Theile geworden, weil man einen Collegen von der Nicolsschule in dieselbe versetzet" hätte. "Auch beim Cantorate der Fürstenschule Grimma ist er mit einem andern zu Probe aufgestellet worden, der, weil er in der Musik für stärker gehalten worden, diese Stelle bekommen hat [...] Ueberdieß weiß ich auch, wie viel das Urtheil unsers sel. Gellerts, der noch dazumal an mich schrieb, daß er meine ältern Söhne für glücklich schätzen würde, wenn sie seines [d. i. Crusius'] Unterrichts genießen könnten, bei Ihnen gelte [...] Auf den sel. Gellert noch einmal zu kommen; sollte es nicht gut seyn, wenn auf den Fall, daß der Druck einer Auswahl aus dem luciusschen Briefwechsel noch beliebet würde, noch irgendein andrer interessanter Briefwechsel des sel. Gellerts mit einem oder etlichen von seinen andern Freunden hinzukäme, der mehrere und wichtigere Briefe des sel. Gellerts enthielte, und also das einigermaßen erstattete, was dem erstern, der wenige nur von ihm wird in sich fassen können, abginge? Der mit dem sel. Rabner wird vermuthlich den rabnerischen Briefen schon eingerücket seyn. Freylich wohl gehört bey denen, die noch im Leben sind, die Einwilligung des andern Theiles dazu Aber eine Art von Beleidigung möchte es scheinen, wenn man die Einwilligung sich zuvor erwirkte, und hernach Bedenken fände, Gebrauch davon zu machen. Es müßte also wohl vorläufig im Allgemeinen eine Prüfung und auch vielleicht eine Wahl bey dergleichen Correspondenz vorangehen; die man zur leichtern Erlangung der Einwilligung zugleich ihm vorlegen könnte. Wären nicht Sie, mein theuerster Herr Geheimdekammerrath, mit wichtigen Geschäfften überhäuft, so wird jeder mit mir wünschen, daß diese Beurtheilung von Ihnen selbst geschehen möchte [...]". - Des weiteren über einen seiner Brüder, der sich "in seiner Einsiedeley ziemlich wohl [befinde]; noch immer zufriedner, als viele andre sich da befinden würden. Sein nothdürftiges Auskommen hat er zwar; aber doch ists eine wahre Einsiedeley. An dem Orte selbst hat er keinen Umgang, als seinen Amtmann, und der besitzet mehr Fähigkeit, mit der unvernünftigen Creatur zu conversiren, als daß er zu einem vernünftigen Umgange nur leidlich seyn sollte". - Gegen Ende kommt Schlegel noch auf seinen ältesten Sohn zu sprechen: "Ich nehme mir die Freyheit, hier ein paar Versuche von meinem ältesten Sohne bey zu schließen. - - Wie? Nichts, als ein paar Gelegenheitsgedichte? Und die noch dazu von einem siebenzehnjährigen Jünglinge? Komisch genug! Doch da Sie selbst Vater sind, stelle ich mir vor, daß Sie die Schwachheit eines Vaters darinnen werden übersehen können". - Beschlossen wird der Brief in der Hoffnung, der Angesprochene würde doch noch einmal dazu kommen, "das schöne Project einer empfindsamen Reise nach Pyrmont auszuführen. Sie würden an meinem Hause die Lage einer Einsiedeley finden; obgleich freylich nicht die Stille und Einsamkeit derselben; denn bevölkert ist es genug. Meine liebe Frau steht itzt in der Erwartung, in ein paar Monaten zum zehntenmale Mutter zu werden; und bis auf den ältesten, den die Blattern hinweggeraffet, habe ich sie durch Güte der Vorsehung noch alle beysammen". Nicht ganz anderthalb Monate darauf sollte Johann Adolf Schlegels Sohn Friedrich zur Welt kommen. - Christian Fürchtegott Gellert hatte Schlegel, der bis zu Gellerts Tod als engster Freund sein Leben und Schaffen begleiten sollte, im Jahre 1743 kennengelernt; Gellerts Briefwechsel mit Christiane Caroline Lucius hatte im Oktober 1760 begonnen und sollte bis zu seinem Tod Anfang Dezember 1769 fortdauern; mit dem Schriftsteller und Publizisten Gottlieb Wilhelm Rabener (1714-71) - den Gellert schon von seiner Schulzeit in St. Afra in Meißen her kannte und der auch Mitte der 40er Jahre neben Gellert und Schlegel ein Mitarbeiter der Wochenschrift "Neue Beyträge zum Vergnügen des Verstandes und des Witzes" (kurz: "Bremer Beyträge", so nach ihrem fingierten Erscheinungsort benannt) gewesen war - unterhielt Gellert gleichfalls regen Schriftverkehr. Schlegels hier aufgeworfene Frage nach einer "Prüfung und auch vielleicht eine Wahl bey dergleichen Correspondenz" gewinnt im Kontext zusätzlich dadurch an Bedeutung, daß zu Beginn des Jahres 1761 Briefe von Gellert und Rabener ohne deren Einverständnis veröffentlicht worden waren, unter denen sich u. a. ein Brief Gellerts über ein Gespräch mit Friedrich II. und der sog. "Husarenbrief" an die Gräfin von Schönfeldt befunden hatten. - Mit kl. unbed. Randläsuren und zwei winzigen Löchlein; papierbedingt stärker gebräunt, im ganzen jedoch gut erhaltenes Blatt. - Beiliegend eine alte Antiquariatsbeschreibung.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Gedichte von einem pohlnischen Juden. [Und:] Anhang zu den Gedichten eines pohlnischen Juden. 2 Teile in einem Band.

      Mietau-Leipzig, Jakob Friedrich Hinz, 1772.. 8°. Mit 2 (wiederh.) Holzschn.-Titelvignetten. 96; 32 S. - Vorgeb. - Matthisson, Friedrich von. Auserlesene Gedichte. Herausgegeben von Joh. Heinr. Füssli. Zürich, Orell, Gessner, Füssli und Compagnie, 1791. Mit gest. Titelportrait. X, 113 (1) S., 1 Bl., Ldr. d. Zt. m. reicher Rückenverg., goldgepr. Rückenschild u. dreiseitigem Farbschnitt.. Ad 1) Erstausgabe [gleichzeitig Erstlingswerk] dieser seltenen Gedichtsammlung des deutsch-jüdischen Militärarztes und Lyrikers Isaschar Falkensohn Behr (1746-1817), der als der erste deutschsprachige jüdische Dichter gilt. - Vorliegende Gedichtsammlung wurde vom jungen Johann Wolfgang von Goethe am 1. September 1772 im Frankfurter Gelehrtenanzeiger rezensiert, d. h. verrissen: verhasste Mittelmässigkeit'. Behr widmete dieses Werk Friedrich Ewald von Fircks, dem kurländischen Landrat des Landkreises Pilten, der ihn mit anderen Freimaurern gefördert hatte. Friedrich von Matthisson nahm in seinem 1805 in Zürich veröffentlichten 9. Band seiner lyrischen Anthologien mehrere Gedichte Behrs auf. - Ad 2) Erstausgabe; auf starkem Papier gedruckt. - Einband etw. berieben u. bestoßen. Vorsatzbl. mit älteren Bleistiftnotizen. Vorderes Vorsatzbl. gelöst. Unterschiedlich gebräunt. - Ad 1) Goedeke IV/1, 493, 10, 1 u. 3; Holzmann/B. II, 5403; Kippenberg 3038. - Ad 2) Goedeke V, 429, 1; Wilpert/G. 7.

      [Bookseller: Antiquariat Wolfgang Friebes]
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        Fullständig fruentimmers färge-bok, jämte åtskilliga oeconomiska försök och konster til fläckars uttagande, skins färgande, lacks tilwärkande, med mera.

      Ifrån danskan öfwersatt och med någon tilökning förbättrad. På egen bekostnad utgifwen af Carl Gustaf Berling. Lund, C. G. Berling, 1772. 8:o. (4),48,39-54,65-245,146-49,250-311,314-414,(20) s. Häftad i nött och blekt samtida marmorerat pappomslag. Ryggen delvis defekt och med "1772" skrivet upptill. Främre omslaget med en reva vid ryggen nedtill. Enstaka fukt- och småfläckar. Fuktfläck upptill i inre marginalen och i övre marginalen från början till s. 40 och sporadiskt därefter. Solkig över hela sidan på en del håll, t.ex. på s. 134. Fläckar i texten på s. 297-98, 303-04 och 370-78, den sistnämnda aningen störande.. Sahlin Förteckning över svensk färgerilitteratur 48. Den mest omfångsrika av äldre färgeriböcker utgivna i Sverige

      [Bookseller: Mats Rehnström]
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        Beschreibung von Arabien. Aus eigenen Beobachtungen und im Lande selbst gesammelten Nachrichten abgefasset.

      Copenhagen, Nikolaus Möller, 1772.. 4to. XLVII, (1), 431, (1) pp. With 24 engr. plates (several folding and with touches of colour) and large engr. map of Yemen. Original boards with. ms. title spine.. First edition. Includes Niebuhr's famous map of the Yemen and Arabic specimens from the Qur'an, with added hand colouring to indicate vowel sounds. "L'on voit [...] sur la IV et V planche, une feuille copiee d'un Koran, qui est ecrit sur du parchemin et conserve comme un grand thresor dans la collection de livres faites par l'Academie Dsjamea el ashar a Kahira, parce qu'on croit, que le Calife Omar l'a ecrit de sa propre main. Mais quand Omar ne l'auroit pas ecrit, cette feuille est toujours tres ancienne et par la-meme remarquable" (Chauvin). The famous account of the Royal Danish Expedition (1761-67) to the Middle East, Egypt, Persia and India, the first scientific expedition to this area. Niebuhr's "work on Arabia was the first European attempt at a complete account of Arabia, its people and their way of life. He amassed a vast quantity of factual information which he relates in a simple unrhetorical fashion, distinguishing clearly between things observed personally and things learned from others. The expedition, which lasted six years, was sponsored by the Danish king, and included the brilliant Swedish scientist, Peter Forsskal, who died while in Yemen" (Cat. Sotheby's, 13 Oct 98, lot 1010). Of the five scientists, Carsten Niebuhr (1733-1815) was the sole survivor, and his work represents an important contribution to the study of the Middle East. His map of the Yemen, the first exact map of the area ever, remained the standard for the next 200 years. "Niebuhr's comprehensive description [...] was the best and most authentic of the day. Many subsequent travellers have acknowledged their debt to him, and only on a few minor points have they shown him to be in error. He was scientifically and philosophically minded, cautious and steady, and hardly the man to masquerade in Mekkah or wander with the Bedouins, but few contributed more solidly to the study of Arabia" (Atabey cat., 1st French ed.: Copenhagen, 1773). - Insignificant edge tear to final map. A fine, untrimmed copy with broad margins, spotless throughout. - Macro, Bibliography of the Arabian Peninsula, 1699. Howgego I, N25 (p. 752). Graesse IV, 674. Lipperheide Lc 6. Cf. Chauvin X, 128. Hesse III, 611. Weber II, 548. Gay 3589. Not in Atabey.

      [Bookseller: Antiquariat Inlibris, Gilhofer Nfg. GmbH]
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        Geschichte und gegenwärtiger Zustand der Elektricität, nebst eigenthümlichen Versuchen. Nach der zweyten vermehrten und verbesserten Ausgabe aus dem Englischen übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von J. G. Krünitz.

      Berlin und Stralsund, Lange, 1772.. (24 x 19,5 cm). (10) XXXII, 517 S. Mit 8 gefalteten Kupfertafeln. Moderner Halblederband im Stil der Zeit mit reicher Rückenvergoldung.. Erste deutsche Ausgabe der bis dahin umfangreichsten Geschichte der Elektrizität. "This is the first extensive history of electric discovery and theory; it is a storehouse of information..." (Wheeler/Gift). - Priestley beschreibt hier auch eine Reihe neuer, von ihm selbst durchgeführter Experimente wie z.B. "Experimente über die runden Flecken...", in dem er die nach ihm benannten Ringe schildert. - Stellenweise leicht stockfleckig bzw. gebräunt, sonst gut erhalten. - DSB 11, 139; The Bakken 98; Ronalds 412; vgl. Wheeler/Gift 453 (4.Auflage)

      [Bookseller: Antiquariat Gerhard Gruber]
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        Geschichte und gegenwärtiger Zustand der Elektricität, nebst eigenthümlichen Versuchen. Nach der zweyten vermehrten und verbesserten Ausgabe aus dem Englischen übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von Johann Georg Krünitz.

      Berlin und Stralsund, G. A. Lange, 1772.. 4°. 8 gefaltete Kupfertafeln, (5 Bl.), XXXII, 517 S. Halbpergamentband der Zeit mit Rückenschild.. Erste deutsche Ausgabe. - Ronalds 412; Wheeler Gift 453: "This is the first extensive history of electric discovery and theory; it is a storehouse of information; first edition 1767." - Mit umfangreicher Geschichte der Elektrizität und Beschreibung von Experimenten, die der Autor selbst durchführte. Die der vorliegenden Übersetzung zugrunde liegende zweite Ausgabe mit zahlreichen Ergänzungen auch aus Werken deutscher Autoren sowie einer Zusatztafel. Im Anhang die Anmerkungen der französischen Original-Ausgabe von 1771 in deutscher Übersetzung. "Priestley's electrical work is mostly sound, and much of it is brilliant. It shows him at his best. The History of Electricity supplies an excellent account of previous work both treated historically and summarised systematically, and his own reflexions and experiments... He anticipated therein Henry Cavendish C. A. de Coulomb in the important suggestion that the law of electric attraction is that of the inverse square, deducing this from an experiment suggested by Franklin" (D.N.B.). - Titel mit Eckabschnitt und überklebtem Stempel. Sehr gut erhalten.

      [Bookseller: Antiquariat im Hufelandhaus GmbH vorm. L]
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        Die türkische Bibel, oder des Korans allererste teutsche Uebersetzung aus der arabischen Urschrift selbst verfertigt. Frankfurt, Garbe 1772. 8°. 876 S., 2 w. Bll. mit gestoch. Titelporträt, HLdr. d. Zt. mit Rsch.

      . . Enay 152 - Graesse IV, 44 - Ebert 11526.- Erste Ausgabe der ersten deutschen Koranübersetzung aus dem arabischen Urtext.- Das Porträt zeigt den Propheten Mohammed.- Etw. gebräunt u. braunfleckig, Ebd. etwas berieben, sonst gutes Ex.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Biblia, das ist: Die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments, durch Doctor Martin Luther in das Deutsche übersetzt, und jetzo mit des seligen Mannes schönen Vorreden, jeden Capitels lehrreichen Summarien, nöthigen Parallel-Stellen, beygefügten vielen Erklärungen und Gebetern auf das neue versehen (...) Mit des berühmten Herrn Johann Arndts Unterricht von Lesung der Bibel. Nebst schönen Kupfern. Samt einer Vorrede Herrn Johann Christian Klemmen..

      Schaffhausen, Johann Conrad Müller, 1772. 2°, Fronti, 7 Bl., 940 S., 5 Kupfertaf.; Fronti., 263 S., 16 Bl., Leder der Zeit, Grünschnitt, Rückenprägung u. Rückenschild, Deckel berieben, innen durchgehend stockfleckig, einige Seiten wasserrändig. Insgesamt doch ein gutes Exemplar. Preis in CHF: 1320.

      [Bookseller: Antiquariat Peter Petrej]
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        Die türkische Bibel, oder des Korans allererste teutsche Uebersetzung aus der Arabischen Urschrift selbst verfertiget: welcher Nothwendigkeit und Nutzbarkeit in einer besonderen Ankündigung hier erwiesen

      Franckfurt am Mayn, Johann Gottlieb Garbe, 1772.. 18 x 11c, zeitgenöss. Halbleder, goldgeprägter Rückentitel, Exlibris auf Spiegel, mehrere Vorbesitzereinträge alter Hand; 876 S. (fehlt gestochenes Frontispiz), auf den letzten beiden weißen Bl. ausführliche Notizen von alter Hand. Graesse IV, 44 - Pfannmüller S. 210 - Seltener Druck der sogenannten "Türkischen Bibel". Diese erste Koran-Übersetzung aus dem arabischen Urtext mit allen 114 Suren und 2 Registern wurde in den "Frankfurter Gelehrten Anzeigen" zwar als "elende Produktion" bezeichnet, ist aber trotzdem von Goethe u.a. gern und häufig benutzt worden. David Friedrich Megerlin (1699-1778) war ein evangelischer Theologe, besuchte die Klöster in Blaubeuren und Maulbronn, studierte in Tübingen, war ab 1729 Rektor in Mömpelgard und 1735-1736 Pfarrer am Kloster in Maulbronn. 1747 Pfarrer und Superintendent in Güglingen. Später Pfarrer und Rektor in Laubach. 1769 Pfarrer in Frankfurt/Main. Sein Ziel war, mit dieser Übersetzung den Koran als "Lügen- und Fabelbuch" zu entlarven. Den Propheten Muhammad bezeichnet er als "der große Antichrist" und den Islam als "eine politische Scheinreligion". Der Kupferstich von Zell mit dem Titel "Muhammad der falsche Prophet" fehlt hier leider

      [Bookseller: Versandantiquariat Am Osning]
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        Conchyliologie oder Abhandlung von den Schnecken, Muscheln und andern Schaalthieren welche in der See, in süssen Wassern und auf dem Lande gefunden werden. Aus dem Französischen übersetzt und mit Anmerkungen vermehret. 2 Tle. in 1 Band. Wien, Krauß 1772. Fol. 1 Bl., XII, 302 S., 82 S., LVIII, 7 Bll., mit gestoch. Titel und 40 Kupfertafeln, Ldr. d. Zt. mit Rsch. und reicher Rvg.

      . . Cobres 415, 8 - Nissen 147 - Fromm 7157 - vgl. DSB I, 244: "This work, illustrated with beautiful plates, was a great success." - Erste deutsche Ausgabe.- "Eines der besten, gründlichsten und vollkommensten Werke in diesem Fache" (Cobres); "ausgesprochenes Prachtwerk" (Nissen), das sich der Entwicklungsgeschichte der Conchylien widmet.- Die Tafeln mit mehreren, meist symmetrisch angeordneten Abbildungen. Mit zwei ausführlichen Registern am Schluß.- Tafeln mit hs. Erklärungen, Text stellenw. leicht gebräunt, wenig fleckig, Ebd. etw. berieben, Kapital und Ecken etw. ergänzt, insges. schönes Exemplar.# Rare first German edition.- Splended work about snails, clams and other shellfish.- Plates with several mostly symmetrically arranged illustrations. With two detailed registers at the end.- Plates with ms. explanations, text browned here and there, hardly soiled.- Contemporary calf with spine label and gilt back, turn-in and corners restored, binding partly scratched and scuffed.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Emilia Galotti

      Berlin/Osnabrück, Christian Friedrich Voß/in der Schmidtschen Buchhandlung, 1772/1781.. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen. Beigebunden: J. M. (Justus Möser): Ueber die deutsche Sprache und Litteratur. Schreiben an einen Freund nebst einer Nachschrift über die National-Erziehung der alten Deutschen betreffend. mit einer gestochenen Titelvignette, Kapitel- und Schlußvignetten. EA. (W/G II 55 für Lessing/ W/G II/21 für Möser), Pp. (Privateinband), Farbschnitt, 152/55 S.. Pappband geringfügig berieben, -kanten beschabt/-ecken bestoßen, Lessing-Teil stellenweise stockfleckig/feuchtigkeitsrandig (nicht wellig)/etwas unfrisch. Der beigebundene Teil etwas unfrisch, braun-/stockfleckig und stellenweise mit dünnen Tintenanstreichungen/-anmerkungen, sonst gut erhalten. In dieser gemeinsamen Bindung, beide als Erstausgaben, eine Rarität.

      [Bookseller: HESPERUS BUCHHANDLUNG & VERSANDANTIQUARI]
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        Usong, histoire orientale (...). Traduit de l'Allemand [par Seigneux de Correvon].

      Paris, Valade, 1772.. In-12, plein veau glace de l'epoque, dos lisse orne de compartiments fleuronnes et cloisonnes, piece de titre de maroquin bordeaux, roulette sur les coupes, tranches jaspees (petits accrocs en tete du dos), xii, 346, (2) p. d'approbation et privilege. Une des trois editions publiees l'annee de la premiere francaise, dans la traduction de Seigneux de Correvon, donnee quelques mois apres l'originale allemande. Utopie politique, par le celebre scientifique d'origine suisse. Dans une Perse ideale, Usong incarne l'exaltation des valeurs du prince philosophe, de l'esprit des Lumieres et de la justice sociale. Il prend soin de l'agriculture et de l'elevage, offre du betail aux pauvres, fait construire routes et ponts, favorise le commerce et les sciences, repand l'education pour tous et maintient le clerge sous la ferule de l'Etat. Haller se serait depeint lui-meme sous le nom d'Oel-Fu (p. 198-204). (Hartig & Soboul, 'Utopies', p. 62. Trousson, 'Voyages aux pays de nulle part', p. 137). Joli exemplaire, bien relie a l'epoque, imprime sur papier bleute..

      [Bookseller: Librairie Hatchuel]
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        Usong, Histoire Orientale.

      Paris, Valade et Lausanne, Grasset 1772.. XII, 346 (2) S. Ldr. d. Zt. m. Rückengoldpräg. u. vergold. Stehkanten. Ecken berieb.. vgl. W.- G.² 24; vgl. Goed. IV/1, 24, 4 (EA.) - Erste französ. Ausgabe, ein Jahr nach der dt. EA. erschienen. Trad. de l'Allemand par Seigneux de Correvon.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Memoires historiques, politiques et militaires sur la Russie, depuis l'annee 1727 jusqu'a 1744. Avec un Supplement, contenant une idee succincte du militaire, de la marine, du commerce ... Avec la vie de l'auteur par M. Huber.

      Lyon, 1772.. XLIV,(4) 366 (4); 428 Seiten. Mit 10 gefalteten Plänen und Karten. Halbleder der Zeit. - Berieben und bestoßen. Minimal stockfleckig (auch die Karten.). Die Karten mit kleinen, teils hinterlegten Einrissen in den Knickfalten. Mit handschriftlichem Namenszug C.M. Schönmeyer auf Vorsätzen.. Erste Ausgabe. - Mannstein, der bis 1745 zuerst in der russischen und später in der preußischen Armee diente, kämpfte in den russisch-türkischen Kriegen auf russischer Seite. Er war verwickelt in die Absetzung Herzogs Biron von Kurland, dem Vormund Iwans, den er kurzerhand verhaften ließ. - Eine Karte zeigt das Gebiet des russisch-türkischen Krieges (Ukraine, Krim). - Cat. Russica I, 354; Ebert 12974; Graesse IV, 368; ADB XX, 248f.

      [Bookseller: J.J. Heckenhauer e.K.]
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        Fables ou Allegories philosophiques.

      Paris, Delalain, 1772.. Gr- 8°, circa 22 x 15 cm. Engraved title by E. de Ghendt, XXIV pp. incl. title with engraved vignette by Ponce, 176 pp., 3 ff., with 2 engraved vignettes by Lingee and Masquelier, 1 plate by De Launay, all after Marillier Red marocco with gilt spine and covers (probably around 1920 but in the style of the epoque). " Cioranescu 25111; Cohen/R. 313; Fürstenberg 10. First edition. "Premiere edition des Fables et premier essai d'illustration pour ce livre, avec le concours des artistes habiles qui devaient creer l'annee suivante l'un des plus agreables livres du XVIIIe siecle. Les frontispices et fleurons... sont naturellement ici en premieres epreuves" (C./R.). "

      [Bookseller: Antiquariat Thomas Rezek]
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        Grundsätze der Moralphilosophie. Übers. & mit Anmerkungen versehen v. Christian Garve.

      Leipzig/ Dyckische Buchhandlung. 1772. kl. 8°. 420 S. Priv. Einband. Einband an den Kanten leicht berieben; Seiten altersbedingt gebräunt; bei einer Seite fehlt unten rechts ein kleineres Stück; ansonsten guter Zustand! Wohlerhaltenes Exemplar!

      [Bookseller: Eugen Küpper Versandantiquariat]
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        Novissimum chronicon antique monasterii ad Sanctum Petrum Salisburgi ordinis Sancti Benedicti. Exhibens ordinem chronologicum & abbatum, qui per XII. Saecula ab anno 582. Usque ad annum respective 1782.

      Vienna Joseph Wolff 1772. First edition First Edition. Folio. pp. [40].683, [21]. Illustrated. Title printed in red and black with engraved vignette of St. Peter's Monastery in Salzburg. Double column Latin text (occasional passages in German) with decorative chapter head and tail pieces. The dedication to Count Sigismund Christoph von Schrattenbach First Bishop of Salzburg contains an ornate half page engraved portrait of the Count. The text includes 76 portrait engravings representing each of the abbots of St. Peter's from St. Rupert who founded the monastery in the late 6th or 7th century c.e. down to Beda Seeauer who became Abbot in 1753. Five small illustrations representing early monograms, seals or symbols are also included with the text. Bound in period quarter vellum with speckled paper boards - rubbed, shelf-worn; the board paper is peeling or worn away in some spots. The binding is sturdy. All edges of the book block are dyed red. The interior is generally clean with some minor scattered foxing and age-toning. A miniscule notation in an early hand is located at the end of the first paragraph in the second column of p. 95. A name plate and an early inscription are present on the inside front cover. St. Peter's Benedictine Monastery in Salzburg is one of the oldest monasteries in the Germanic lands. Beda Seeauer (1716-1785) who was Abbot of St. Peter's compiled this extensive chronicle of the Salzburg diocese from old sources and continued it up to his own time. The chronicle (which starts with the year 582 c.e.) contains much early source material pertinent to the medieval era as well as to later times. Uncommon. [Potthast - Wegweiser p. 1558 (under Vita St. Ruperti); Holzmann & Bohatta 9452]. Hardcover.

      [Bookseller: Robert McDowell Antiquarian Books]
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        Neue physikalische und mathematische Belustigungen oder Sammlung von neuen Kunststücken zum Vergnügen, mit dem Magnete, mit den Zahlen, aus der Optik sowohl, als aus der Chymie, nebst den Ursachen derselben, ihren Wirkungen und den dazu erfoderlichen Instrumenten. Aus dem Französischen [von Johann Christoph Thenn] des Herrn Guyot. Dritter [und angebunden: Vierter] Theil.

      Augsburg, Eberhard Kletts sel. Wittwe 1772;. (EA); 2 Teile in 1; ca 19x12 cm; (20) 242 (10 - hier eine Lage verbunden!) mit 23 (2 teilkoloriert) Kupfertafeln; (32) 242 (6) Seiten mit 11 Kupfertafeln und 3 gest. Tabellen; Halbledereinband d. Zt. mit Rückenschild (Einband stärker bestoßen und an den Kanten beschabt, Vorsätze etwas leimschattig, Seiten ganz vereinzelt geringfügig braunfleckig; durchaus gutes Exemplar); (EA);.

      [Bookseller: Antiquariat Hilbert Kadgien]
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        Voyage autour du monde par la fregate du roi La Boudeuse et la flute L'Etoile en 1766, 1767, 1768 & 1769, Seconde Edition (2. Aufl.), Augmentee, Tome Premier (Bd. 1), Paris 1772.

      Paris, Saillant & Nyon, 1772.. Seconde Edition (2. Aufl.) XLIII, 336 S. Enthalten sind 6 mehrfach gefaltete, teils großformatige Karten. Brauner Original-Ganzlederband mit goldgeprägtem Rückentitel auf rotem und grünem Lederrückenschild sowie grazilen ornamentalen Goldprägungen. Buchdeckel mit umlaufender goldener Prägeleiste. Dreiseitiger Goldschnitt. Vorsätze mit Buntpapierbezug. Band 1 (v. 2) des berühmten Reiseberichts des Comte de Bougainville, der 1766 im Regierungsauftrage die erste von Franzosen unternommene Weltumsegelung unternahm. Bougainville (1729 - 1811), der über vielseitige Begabungen verfügte - so verfasste er unter anderem ein mathematisches Werk über Integralrechnung - nahm von 1756 an in Französisch-Kanada am Krieg gegen Großbritannien teil. 1764 gründete er eine Kolonie auf den Falkland-Inseln, die später an Spanien abgetreten wurde. Am 5. Dezember 1766 brach er, begleitet von Naturforschern, Astronomen und Kartographen, als Kommandant der Fregatte Boudeuse und der Korvette Etoile zu seiner Reise um die Erde auf. Er segelte durch die Magalhaesstraße zu den Samoainseln, weitere Stationen waren die Hebriden, Neuguinea und die Molukken, bevor er schließlich über das damals niederländische Batavia am 16. März 1769 nach St.-Malo zurückkehrte. Bougainvilles ausführlicher, mit Kartenzeichnungen reich illustrierter Reisebericht ist eines der faszinierendsten Reisedokumente dieser Zeit und beeinflusste maßgeblich den seinerzeitigen Forschungs- und Wissensstand über die Südsee-Region. James Cook bezeichnete Bougainvilles Buch 1773 als "die nützlichste und auch unterhaltsamste Beschreibung einer Reise durch dieses Meer, die bis jetzt erschienen ist". Das idealisierte Bild, das Bougainville dabei vom Leben der Südsee-Insulaner zeichnete, trug wesentlich zur Popularisierung der Naturlehren Rousseaus bei. Die hier im ersten Band vorliegend zweite Auflage des Werkes mit umfassenderem Text als die 1771 erschienene Erstauflage.. Ein Gelenk mit kleiner Einkerbung (1,2 cm), sonst sehr guter Zustand des schönen, repräsentativen Bandes. Leder glänzend und frisch wirkend, lediglich gering berieben, Ecken etwas bestoßen. Kleiner Ausschnitt am Vortitelblatt (augenscheinlich Entfernung eines Besitzereintrags). Seiten sauber und nahezu fleckenfrei. Karten wegen der Mehrfachfaltung partiell an den Ränder etwas geknittert. In toto sehr schönes Exemplar des ersten Bandes dieser berühmten Reisebeschreibung. Weitere Fotos auf der Homepage des Antiquariats.

      [Bookseller: Das Konversations-Lexikon - Fachantiquar]
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        "Ursprung der Wallfart u: l: f: Rhein umb das Jahr nach Christi geburt 1414".

      . Grau lavierte Federzeichnung auf Bütten von F.A. Weiß, rechts unten signiert und datiert 1772, 32 x 42 cm.. In Bleistift quadrierte Vorlage für einen Kupferstich, der vermutlich zum Jahr der Renovierung und Neuausstattung 1772 erschienen ist oder erscheinen sollte. Die Darstellung im Halbkreis in einem mit Rocaillen geschmückten Rahmen zeigt die Wallfahrtskirche mit darüber schwebendem Gnadenbild. Oben ein fünfzeiliges Schriftband mit der Historie des Gnadenortes. Der noch heute frequentierte Wallfahrtsort Maria Rain liegt im Ostallgäu bei Nesselwang auf einer Anhöhe links der Wertach. - Mit Faltspur, etwas fleckig, im Rand 2 kleine Löchlein.

      [Bookseller: Peter Bierl Buch- & Kunstantiquariat]
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        Oeuvres. Avec des eclaircissemens historiques donnes par lui-meme, & rediges par M. Brossette; augemntees .. par M. de Saint-Marc.

      Amsterdam, D. J. Changuion, 1772.. Nouvelle edition. 5 Bde. 8°. Mit 5 gest. Titelvignetten und 3 gest. Frontipizen (Bde. 1-3). Etwas späteres rotes Halbleder, Rückenvergoldung.. Sander 199. - Gresammelte Werke von Boileau-Despreaux (1636-1711), in einer Amssterdamer Ausgabe. Das erste Frontipiz ist nach Bernard Picart, die anderen nach N. van der Meer. - Es fehlen die beiden Frontispizen zu Bd. 4 und 5, Einbandkanten gering berieben.

      [Bookseller: EOS Buchantiquariat Benz]
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        Collection d'oiseaux les plus rares graves et dessines d'apres nature, pour servir d'intelligence a l'histoire naturelle et raisonnee des differens oiseaux qui habitent le globe....Pour servir de suite a l'Histoire des Insectes & Plantes de Mademoiselle de Merian

      Paris, L. C. Desnos, 1772. Imperial Folio. 1 Frontspiz, 2 nn. Bl., 64 S., 1 Bl. 85 Kupferstiche. Ganzledereinband mit Rückenvergoldung. (Berieben und bestossen mit kleinen Fehlstellen an den äusseren Kapitalen und an den Ecken / Some rubbing and damage at spine extremes and corners). 3 Teile in einem Band.. Nissen 484, Sitwell: Fine Bird Books. - Desnos Ausgabe des Jonston und Robert Werkes als Anhang an Maria Sybilla Merian's 'Histoire des Insectes de Surinam'. Die Rückenschilder des Folianten 'Histoire Generale des Insectes, Tom I' bezeichnen den ersten Teil der Desnos Ausgabe von Maria Sybilla Merian's Insekten von Surinam. Dieser Teil ist komplett ausgeschlachtet und enthält keinen Kupferstich. Die Textseiten sind teilweise beschnitten und lose. Der zweite Teil beinhaltet die Desnos Ausgabe von Jonston's Werk welches ursprünglich als Lateinische Ausgabe von Matthäus Merian im Jahre 1650 publiziert wurde. Es enthält die Kupfer 1-62 mit jeweils einer Seite französischer Erklärungen. Der dritte Teil enthält die 23 Kupfer von Nicolas Robert, mit den Vögeln der königlichen Menagerie von Versailles welche ebenfalls 1650 mit den Jonston Kupfern aufgelegt wurden. Insgesamt enthält der Band 85 Kupfer in kräftigem und scharfen Abdruck. Der Jonston und Robert Teil ist komplett und sehr gut erhalten. Sitwell bezeichnet dieses Ausgabe als 'sehr seltenes Buch' in seiner Publikation 'Fine Bird Books'. - Der erste Teil von Maria Sybilla Merian ist ausgeschlachtet und enthält keine Kupfer, die Textseiten sind teilweise beschnitten und lose. Der zweite und dritte Teil (Jonston and Robert) ist vollständig und in ausgezeichnetem Zustand. Die Kupfer haben einen kräftigem und scharfem Abdruck. - Desnos edition of Jonston's highly important work as a continuation of Maria Sybilla Merian's 'Histoire des Insectes de Surinam'. The volume is labelled 'Histoire Generale des Insectes, Tom I'. First part is Maria Sybilla Merian's Desnos' edition of the Insects of Surinam without any plates. Some text pages are cutted with text loss, some leaves are loose. Second section is the Desnos edition of Jonston's work, includes plates 1-62, copies of those executed by Kaspar and Matthäus Merian for the 1650 Latin edition. The third section, describing birds in the 'Menagerie Royale', contains plates I-XXIII, engraved by Nicolas Robert. The entire set contains 62 by Jonston and 23 plates by Robert. Fine copy, plates in sharp and dark impressions. Jonston and Robert part is complete in text and plates. Sitwell called this edition 'A very rare book' in his publication 'Fine Bird Books' from 1990. - First part has no plates left, some text pages are cut and loose. Second and third part (Jonston and Robert) is complete and in fine condition. Plates have dark and sharp impression.

      [Bookseller: Götzfried Antique Maps]
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        Code de Medecine Militaire, pour le service de terre. Ouvrage utile aux Officiers, necessaire aux Medecins des Armees & des Hopitaux Militaires. En trois parties. La premiere traite de la sante des Gens de Guerre; la seconde, des Hopitaux Militaires; & la troisieme, des Maladies des gens de Guerre.

      Paris, Chez J. P. Costard 1772.. 3 parties en 5 vols. (cpl.). Kl.-8°. XLII, 3 Bll. 336, und XIV, 5 Bll., 366, (1 Falttabelle im Text), und XII, 2 Bll., 342, und 2 Bll., VI, 336, und 4 Bll., 448 SS. HLdr. d.Zt. a. 5 Bünden mit 2 Rückenschildchen u. Rückenvergoldung, Deckelbezüge in Kiebitzpapier. Erste (einzige) Ausgabe / Edition originale et seule. Einbände etwas bestossen und berieben, sanft restauriert (Kapitale rep., 2 Rückenschilder und 1 Überzugpartie ersetzt). Unterschiedlich etwas Altersspuren, Seiten verschiedentlich leicht gebräunt, gelegentlich etwas (feuchtigkeits-)fleckig, Bd. 4 im Kopf- und Bundsteg stellenweise blass feuchtigkeitsrandig (wenig gravierend). Alters- und Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren, zeitgenöss. Besitzervermerk a. Titeln. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes und gepflegtes Exemplar / quelques (modestes) traces d'humidite et d'age, nom du proprietaire ancien aux titres; en tout assez bon et propre exemplaire bien soigne.. Teil 3 in 3 Bänden. - Nicht bei Graesse; u.a. nicht in SNB, swissbib und DNB (gemäss VK GBV nur in 3 Bibliotheken Deutschlands, darunter die Staatsbibliothek zu Berlin). - Jean Colombier aus Toul (1736-1789) war "Docteur-Regent de la Faculte de Medecine en l'Universite de Paris, Membre de celles de Douay & de Rheims [Reims], ancien Chirurgien-Major du Regiment du Commissaire General de la Cavalerie" (so im Titel; s. auch K. Sudhoff, Kurzes Handbuch der Geschichte der Medizin, 1922, p. 485, mit den Lebensdaten). - Colombiers Werk widmet sich vorab der Organisation und Administration des militärischen Sanitätswesens und der dafür notwendigen Infrastrukturen (Bände 1 u. 2). Hinzu kommen ausführlichere und einlässlichere Darstellungen und Erwägungen zu den häufigsten Krankheiten physischer und psychischer Natur, die in den damaligen Armeen auftraten. Breiteren Raum nehmen dabei die verschiedensten Arten von Fieber ein (Band 3), sodann Erkrankungen nach Körperpartien, Koliken, Entzündungen sowie verschiedene Krankheiten der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels ('De la Diarrhee', 'Du Pissement du sang'; Bd. 4), ferner chronische Krankheiten (darunter Rheumatismus und Wassersucht, aber auch Depressionen und sogar Heimweh: 'De la Melancolie & de la Maladie du Pays'), epidemische, Ansteckungs-, Mangel- und abschliessend venerische Krankheiten ('Des Maladies contagieuses & virulentes non aigues', 'Du Scorbut', 'Du Mal venerien', 'De la Gonorhee virulente', etc.; Band 5). Es handelt sich also definitiv nicht um eine 'praktische Kriegsmedizin' oder gar spezifische 'Kriegschirurgie' quasi in der Nachfolge von Ambroise Pare mit Methoden zur Behandlung von (Kriegs-) Verletzungen, sondern um eine Pathologie im Rahmen von Militär und Armee und den daraus abzuleitenden Massnahmen. - Die Tabelle in Band 2 stellt eine Vorlage dar für den umfangreichen und detaillierten 'Cadastre qu'on doit mettre a la tete du lit de chaque malade'. -- "Eine Armeehygiene als Wissenschaft existiert seit dem 18. Jahrhundert. [..] Eine wohlorganisierte Pflege der Truppen in sanitärer Beziehung durch ständige Einrichtungen beginnt erst mit der Errichtung stehender Heere in Frankreich, zunächst während des 16. Jahrhunderts. Hier [..] gelangte das Heeressanitätswesen [..] zu einer hohen Entwicklungsstufe." (Sudhoff, loc. cit.). "Das französische Heer war [..] in mehrfacher Hinsicht eines der besten der Epoche. Die Louvoisschen Traditionen waren noch nicht zerstört, und nur die französische Intendantur brachte es fertig, richtige Feldlazarette mit Ärzten zu organisieren, während sich die anderen Heere mit primitiven Hospitälern und unwissenden Feldscheren begnügen mussten." (E. Daniels, Geschichte des Kriegswesens, 5: Das Kriegswesen der Neuzeit. Dritter [3.] Teil, 1912, p. 108. Die Ausführungen beziehen sich auf die Zeit des Siebenjährigen Krieges 1756-1763). - Die Tatsache, dass eine eigentliche Militärmedizin sich erst kurz vor Mitte des 18. Jahrhunderts formierte und der Autor des vorliegenden Werkes mit wenig über fünfzig Jahren relativ jung schon verstarb, mag erklären, weshalb dieser mitsamt seinen Publikationen und trotz seiner Bedeutung in der französischen Armee heute höchstens noch den Fachspezialisten bekannt ist. Dabei zählt der 'Code de Medecine Militaire' zu den wertvollsten frühen und wegweisenden Arbeiten überhaupt auf diesem Gebiet. "Medecins, chirurgiens, pharmaciens, veterinaires des armees avaient largement participe au mouvement scientifique qui renouvelait les sciences biologiques au XVIIIe siecle. [..] L'exercice de la chirurgie d'armee faisait aussi le sujet de traites complets, comme celui qui fut publie par Ravaton en 1758. [..] Le grand ouvrage francais sur la matiere ne sera publie qu'en 1772. Ce sera le 'Code de Medecine Militaire' de Jean Colombier, en cinq volumes, suivi trois ans plus tard des 'Preceptes sur la sante des gens de guerre' du meme auteur. [..]. Quant aux medecins-chirurgiens, qui prefigurent la polyvalence future, le futur general de la Revolution [Joseph Servan, en 1780] voyait leur place dans les unites, a raison d'un medecin-chirurgien et de deux aides medecins par bataillon. Ces idees etaient partagees par certains haut responsables du Service de Sante. Colombier, alors inspecteur general, les avait deja developpees dans son Code de Medecine militaire en 1772." (J. Guillermand et al., Histoire de la Medecine aux Armees, 1, 1982, p. 452 u. p. 468 f. Zum Standpunkt Colombiers in der Frage der Spitäler und in der Diskussion organisatorischer Fragen, sowie zur allgemeinen Weiterentwicklung auf diesem Gebiet, soweit Colombier noch betreffend vgl. ebd. p. 469 und p. 473).

      [Bookseller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel]
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        Recueil de planches sur les sciences, les arts liberaux, et les arts mechaniques (Tome 2 / Premiere Partie).

      Livorno, Troisieme edition. 1772.. Mit 207 Kupfertafen (die 26 doppelblattgroßen Tafeln doppelt nummeriert - die 233 auf dem Titel genannten "planches"). Ohne durchlaufende Paginierung der Textseiten, Pergamentband der Zeit, 41 x 29 cm,. Einband etwas angestaubt und fleckig, innen sauber. Teiltafelband der italienischen Ausgabe der großen Enzyklopädie Diderots. Der vorliegende Teilband enthält vorwiegend Artikel und Tafel zu Handwerk und Industrie.

      [Bookseller: Antiquariat H. Carlsen]
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        Tour in Scotland MDCCLXIX.

      London, White 1772.. 2nd. edition. gr.-8°. VII (1) 331 (1) S. with 18 copperplate engravings. Ldr. d. Zt./Contemp. calf. m. goldgeprägt. Rückensch. Kanten berieb. Einbd. etw. fleckig.. Thomas Pennant (1726 in Whitford, Flintshire - 1798) war ein walisischer Naturwissenschafter, Ornithologe, Zoologe und Altertumsforscher. Er machte mit verschiedenen Zoologen, wie William Borlase, Reisen durch die ganze Welt. 1757 wurde er, nach Fürsprache durch Carl von Linne, in die königliche Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala aufgenommen. Die Taf. zeigen Vögel, Fische, Krabben, Landschaften, Burgen etc.

      [Bookseller: Antiquariat Burgverlag]
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        Herrn von Buffons Naturgeschichte der Vögel. Aus dem Französischen übersetzt, mit Anmerkungen, Zusätzen und vielen Kupfern vermehrt durch Friedrich Heinrich Wilhelm Martini (später: Bernhard Christian Otto).

      Berlin, Joachim Pauli, 1772-1790.. 16 in 15 Bänden (von 35+2), 8° (19x12), Band 1: [6],XXXVI;276 S. (21 recte 20 Kupfer); Band 2: 255 S., (39 Kupfer); Band 3: X,256 S. (17 recte 18 Kupfer); Band 4: 280 S. (24 Kupfer); Band 5: 314 S. (40 Kupfer); Band 7: 362 S. (46 Kupfer); Band 8: 342,IV,18,III S., (47 Kupfer); Band 9: (VI),255 S. (34 Kupfer); Band 10: 282,VI S. (33 Kupfer); Band 11: VIII,342 S. (30 Kupfer); Band 12: 296,VI,II S. (48 Kupfer); Band 13: 245,IX S. (mit 42 Kupfern); Band 14: 296,(VIII) S. (56 Kupfer); Band 15: 276,(IV) S. (25 Kupfer); Band 16: 256,(VIII) S. (53 Kupfer); Band 17: 236,(IV) S. (23 Kupfer); einheitl OHldrbde d.Zt (HFrz) auf 5 Bünden mit geprägt RSchild, gelegentlich etwas bestossen, gepflegte Exemplare in kompletter Originalerhaltung,. [Nissen, Illustrierte Vogelbücher; 159].-- die Französische Originalausgabe 'Histoire natuelle des oiseaux' des Compte de Buffon erschien 1770-86 in der Imprimerie Royale in 10 Bänden mit 1008 Kupfern.-- die vorliegende deutsche Ausgabe komplettierte sich erst 1809; es erschienen insgesamt 35 Bände + 2 Supplements mit 1683 Kupfern.-- hier vorliegend 16 Teile in 15 Bänden: 1/2 (Doppelband) (Adler/Falken), 3 (Eulen), 4 (Hühner), 5 (Hühner, Haslhuhn, Fasan, Pfau) 7 (Raben, Dohlen, Elstern, Heher, Raker, Paradiesvögel), 8 (Stare, Pirole, Drosseln, Ziemer), 9 (Amseln), 10 (Kernbeißer, Kreuzschnabel, Krummschnabel, Kardinal, Sperling, Fink, Kanarienvogel, Zeisig), 11 (Hänfling, Finken, Zeisig, Stiglitz), 12 (Tangara, Ortolan, Ammern), 13 (Gimpel), 14 (Fliegenschnäpper, Lerchen), 15 (Nachtigal, Grasmücken, Rotkelchen, Weißkehlchen), 16 (Weißschwänze, Bachstelzen, Feigenfresser, Zartschnäbel, Pitpit, Haubenkönig), 17 (Meisen).-- jeweils mit Titelillustration, teils Frontispiz und insgesamt 578 Kupfern.--

      [Bookseller: Antiquariat an der Stiftskirche : Bad Wa]
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        Historischer und geographischer Atlas von Europa in zwei und achzig Blättern. Berlin, Nattorf, 1837. Quer Gr. 4°. Gest. Titel, 1 Bl. Kartenverzeichniss u. 82 grenzkol. Kupferstichkarten Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Deckelschild.

      . . Tooley IV, 226.- Der in Wien geborene F. W. Streit (1772-1839) war Ingenieur u. Mathematiker in der preussischen Artillerie sowie v. 1807-08 Direktor des Geographischen Institutes in Weimar, für dessen Atlas er 6 neue Karte von Europa entwarf.- Mit einer Übersichtskarte v. Europa sowie zahlr. (tls. mehrteil.) Detailkarten; u.a. Schweiz (2), Deutschland (28), Österreich (5), Dalmatien, Böhmen, Mähren,, Siebenbürgen, Italien (6), UK (4), Russland (4teilig), Polen (2), Skandinavien (5), Türkei, Griechenland, Spanien u. Portugal (4teilig).- Titel mit Braunfleck, tls. etw. gebräunt od. braunfleckig, Ebd. leicht berieben, insges. gutes, vollständiges Ex.

      [Bookseller: Antiquariat Johannes Müller]
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        Le Temple de Gnide (.) Nouvelle Edition, Avec Figures Gravees par N. Le Mire, des Acad. de Vienne en Autriche et de Rouen, D'apres les Deßins de Ch. Eisen. Le Text Grave par Drouet...

      Paris, Le Mire 1772.. Gr.-8°. (3) Bll., 7 Ss., (1) S. (weiß), 104 Ss. + (16) Bll. Mit insgesamt 16 nicht paginierten Kupfertafeln, Frontispiz, Titel und 1 Kopfstück, alle gestochen von Le Mire nach Eisen; der Text durchgehend gestochen von Drouet. Braunes genopptes Maroquin des 19. Jahrhunderts (Vorderdeckel schwach fleckig) mit dreifachen Deckelfileten, breiter Stehkantenbordüre, Rückenvergoldung und goldgeprägtem Rückentitel; Kopfgoldschnitt. Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. Das Prosawerk "Le Temple de Gnide", ein Frühwerk Montesquieus, greift einen mythologischen Stoff auf und stellt ihn unter die Fiktion einer neuen Übersetzung. Der Autor hat den kurzen Text "Cephise" selbst als Anhang zum "Temple" bezeichnet, und so findet er sich auch am Ende unserer Ausgabe. Eisens Illustrationen (neben Frontispiz und Titel je eine zu den 7 Gesängen des "Temple" und 2 zu "Cephise") gelten als seine besten überhaupt (Lewine: "In the plates artist and engraver both appear at their best". Ray: "With regard to suavity and grace Eisen never surpassed these plates". Salomons: "These magnificent illustrations are some of the finest Eisen ever drew"). Lt. Salomon, Cohen / R.. und anderen liegen sie in unterschiedlichen Zuständen vor: In unserem Exemplar sind alle im normalen Druck mit Text und Nummern enthalten, und zusätzlich sind die zu den 7 Gesängen des "Temple" im Abzug ohne Text und ohne Nummern eingebunden (daher die Gesamtzahl von 16 Kupfertafeln). Es handelt sich bei letzteren wohl um äußerst seltene Probeabzüge (Lewine: "The unlettered proofs are worth a fancy price, still more so the etchings, which are excessively rare". Salomons: "A few very rare scarce sets of plates before letters exist...a complete set may be regarded as unique...") auf anderem (festerem) Papier; außerdem hat man sie - vielleicht um eine bessere Bildwirkung zu erzielen, weil man sie möglicherweise als Einzeldrucke anbieten wollte - mit der unbedruckten Rückseite über eine Leerplatte laufen lassen, so dass ein erhabener Quetschrand entstanden ist; das Kupfer zum ersten Gesang liegt in dem Abzug ohne Text und Nummer zusätzlich in einem sehr frühen Zustand mit einer kleinen Bildabweichung vor, nämlich "before the lowering of the drapery" (Salomons). Die zweite Illustration zur "Cephise" findet sich mit zwei unterschiedlichen Unterschriften; in unserem Exemplar lautet sie: "La chaleur va les faire renaitre...". "Suivant Cohen, c'est cette derniere qu'il faut preferer" (Tchemerzine; ähnlich Salomons). Vorderer Spiegel mit eingeklebter Bindermarke (" FRANZ "), Vorsatz mit Exlibris. Ein sehr sauberes Exemplar, das so gut wie nicht gebräunt ist und nur ganz wenige etwa stecknadelkopfgroße braune Fleckchen aufweist. 1 Bl. mit kleiner Papierfehlstelle im weißen Rand, die Ss. 46 und 47 mit Abdruck des Lesebändchens im Falz. Salomons S. 138/39; Cohen / R. 726/7; Tchemerzine VIII, 455; Brunet III, 1860; Lewine 367; Ray I, 32; Fürstenberg S. 282/3..

      [Bookseller: Antiquariat Büchel-Baur]
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        Manuscript letter to his patron Marcassus de Puymaurin, written on the eve of the Kerguelen voyage

      Paris,: 26 March, 1772.. Paris,: 26 March, 1772.. Closely written two-page letter, 212 x 167 mm., address panel with red wax seal intact; old folds, very good. Intriguing personal letter by Pierre-Marie FranÁois de PagËs, French naval officer who sailed with Kerguelen in hopes of settling what would prove to be the mythical Southern Continent. In the letter PagËs talks about his meetings with influential political figures including the Minister of the Marine, discusses his plans for a publication based on his travels, and comments on how he has now been dispatched to Brest to help see the outfitting of a new voyage, that is, the second voyage to the southern hemisphere of Kerguelen. He did ultimately publish the account discussed in this letter as part of his book Voyages autour du monde (1782), now rare, but of central importance for his account of his own circumnavigation of 1767-1771, as well as the account of the second Kerguelen voyage and his later experiences on whaling ships in the North Sea.Manuscript material relating to any of the French officers involved in these poorly conceived early French voyages is naturally very rare, and this personal and revealing letter is particularly interesting because its recipient Puymaurin was an important patron and supporter of PagËs' career.PagËs (1748-1793) was already a seasoned naval officer when, in 1766, while stationed in Haiti, he was granted leave to travel the world and make observations. He travelled to New Orleans, up the Mississippi to Louisiana, made an important crossing of Texas and Mexico and then sailed to Java, India, Central Asia and Palestine before returning to Marseilles in December 1771. His experience held him in good stead, and he was soon in Paris being granted meetings with very high French officials and planning a book of his peregrinations.This letter is written right in the middle of his Parisian interlude, and shows PagËs petitioning for ongoing work, and in fact trying to rustle up further support for his proposed book. He writes that he has met the Archbishop of Toulouse (an odd admission until one works out that the Archbishop, ...tienne Charles de LomÈnie de Brienne (1727-1794), was an important political figure of his day, later the finance minister of Louis XVI). In a long passage PagËs goes on to detail how he has been kept waiting by the Minister of the Marine (then Pierre ...tienne Bourgeois de Boynes), but still has high hopes of his voyage account being approved, although it now seems that he will have to delete all of the references to the more secret aspects of the French navy and marine fortifications - no doubt because of their political sensitivity. The comments on his meetings with de Boynes are significant because it was PagËs' relationship with this senior Minister which led directly to his appointment with Kerguelen. Hence, PagËs continues, he has been summoned to the Naval base in Brest, to take advantage of his long experience, for the outfitting of a new voyage. This was, of course, the second Kerguelen expedition, which sailed from Brest in March 1773, but was many months in the planning.At the time of writing PagËs was in Paris, but the letter is addressed to some of his friends in Toulouse. The Baron Nicolas Joseph Marcassus de Puymaurin (1718-1791) was a member of a wealthy and distinguished family and an important political figure in Toulouse. He was acquainted with royal circles, and PagËs (born in Toulouse) must have been his protÈgÈ. The letter also mentions a Mr. d'Arguier, another Toulousain, with an interest in astronomy and science. D'Arguier corresponded with scientists from France and overseas, and must have had a great interest in the results of PagËs' voyages.PagËs did of course sail on the disastrous second voyage of Kerguelen to the Southern Continent in 1773-1774. In 1771 Kerguelen had made his first southern hemisphere voyage, returning in triumph to announce that he had discovered the Great Southern Land, when in fact he had only discovered a wind-swept Antarctic island, now called Kerguelen or "Desolation" Island. The second expedition was an expensive failure, and brought to an end, at last, the long-held French belief in "Gonneville land", a mythical continent based on the accidental southern discoveries of the French sailor De Gonneville at the beginning of the sixteenth century. (J. Dunmore, French Explorers in the Pacific, pp. 196-249). PagËs was no admirer of Kerguelen, and would later be an important and highly critical witness at his former commander's court-martial regarding the dismasting of their vessel during a storm.Hill, 1285 (English edition only); Spence, 887.

      [Bookseller: Hordern House Rare Books]
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