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Die Arhythmie als Ausdruck bestimmter Funktionsstörungen - Wenckebach, Karel Fr - 1903. [1229767]
- Leipzig, Verlag von Wilhem Engelmann, 1903, 8°, (8), 193, (1) pp., mit 7 gefalt. Tafeln und 20 Figuren im Text, Halbpergamenteinband d.Zt., mit rotem Rückenschild und Rückenvergoldung. Selten -Erste Ausgabe! - - Besondere Verdienste erwarb er sich um die Erforschung von Herzrhythmusstörungen, die er - noch vor der Entwicklung der Elektrokardiographie - meisterhaft klinisch diagnostizierte und erforschte. 1903 entstand so seine Monografie "Die Arrhythmie als Ausdruck bestimmter Funktionsstörungen des Herzens". - - "Im Jahre 1903 erwähnt Wenckebach Fälle, wo immer zwei Systolen in demselben Abstande aufeinanderfolgen und wo nach dem zweiten Schlage die kompensatorische Pause vollständig fehlt. Damals stand zur Analyse nur der Arterienpuls und das Kardiogramm zur Verfügung, und so meinte Wenckebach, daß es sich um zwei identische Systolen handle, die zweite also keine E.-S. sei; er trennte diese Form als echte Bigeminie oder Zwillingstätigkeit des Herzens von der falschen, durch E.-S. hervorgerufenen ab. Später, nachdem unsere Kenntnis von der unregelmäßigen Herztätigkeit durch das Studium des Venenpulses und des Elektrokardiogramms wesentlich gefördert worden war, mußte dieser Standpunkt aufgegeben werden, und so will Wenckebach in seinem zweiten Buche (Unregelmäßige Herztätigkeit, 1914, p.139) den Namen Bigeminie nur für jene Fälle reserviert wissen, wo die abnorme Systole regelmäßig und in festem zeitlichen Verhältnis zur vorangehenden Normalsystole auftritt. Die Beschränkung des Ausdrucks Bigeminie auf die Fälle mit ganz genau gleichbleibender Kupplung ist deshalb nicht nötig. Es gibt Fälle, wo immer eine Normalsystole mit einer E.-S. abwechselt, wobei die Kupplung aber kleine Schwankungen zeigt, und ich habe Fälle gesehen, wo die ventrikulären E.-S. einer Bigeminie von zwei Reizpunkten ausgingen, was aus dem Elektrokardiogramm zweifellos hervorging. Jede von den beiden Formen hatte ihre konstante Kupplung, aber sie waren untereinander verschieden. Es ist nicht angezeigt, Fälle mit etwas schwankender Kupplung aus der Gruppe der Bigeminien auszuschließen, und heute ist es wohl allgemein üblich, von Bigeminie dann zu sprechen, wenn eine Normal-systole mit einer E.-S. wechselt. In den meisten Fällen von kontinuierlicher Bigeminie ist ja die Kupplung ohnehin ganz oder fast ganz konstant." A. Bethe, G. v. Bergmann, G. Embden, A. Hrsg.: Handbuch der normalen und pathologischen Physiologie: 7. Band / Erste Hälfte ., C. J. ROTHBEROER: Allgemeine Physiologie des Herzens, p.618 - - Rare . First Edition! Karel Frederick Wenckebach (1864-1940), a Dutch physician, was a friend of Einthoven and of Mackenzie, and his pioneer work on the arrhythmias was done like Mackenzie's with the polygraph before the advent of the clinical electrocardiograph. He was the first to recognise extrasystoles in man and "Wenckebach's period" in partial heart block. He was professor of Medicine at Groningen, later at Strasbourg and finally at Vienna." Bedford - - Bedford No. 523 (only engl. Ed. 1904) [Attributes: First Edition; Hard Cover]
      [Bookseller: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com]
Last Found On: 2016-10-16           Check availability:      ZVAB    

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