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Physikalisches Wörterbuch. 11 Bände in 21 - Gehler, Johann Samuel Traugott - 1825. [1205293]
Leipzig, Schwickert, 1825 -1845. Neu bearbeitet von Brandes, Gmelin, Horner, Muncke, Pfaff. √úber 16.000 Seiten mit allen ausgewiesenen Karten (6) und Kupferstichtafen (273). 23 x 15 cm, neueres Halbleder mit umlaufendem Rotschnitt Einb√§nde berieben. Einheitliche, neuere Halblederb√§nde mit R√ľckenschild und 3 falschen B√ľnden. Vors√§tze neuer. Besitzerstempel auf Titel. Gelegentlich etwas fleckig. Wenige Karten falsch zusammengelegt. Durch die Neubindung sauber und gut. Insgesamt ein sch√∂nes Exemplar.\"Johann Samuel Traugott Gehler (* 1. November 1751 in G√∂rlitz; ¬Ü 16. Oktober 1795 in Leipzig) war ein deutscher Physiker und Jurist.Johann Samuel Traugott Gehler war der Sohn des Johann Wilhelm Gehler, der B√ľrgermeister von G√∂rlitz war. Nach dessen Tod folgte der 15-j√§hrige Gehler seinem Bruder nach Leipzig. An der Universit√§t Leipzig erwarb er sich gediegene Kenntnisse in den Naturwissenschaften und alten Sprachen. Er h√∂rte unter anderem bei Johann Heinrich Winckler und Johann August Ernesti. Sein besonderes Interesse aber galt der Mathematik.Dennoch begann er 1768 mit dem Studium der Rechte. Nach diesem Studium arbeitete er 1773/1774 als Hofmeister bei der Erziehung von drei jungen russischen Edelleuten und gab auch Privatunterricht. Dabei erwarb er nebenbei 1774 den Magistergrad und 1776 die venia legendi der Philosophischen Fakult√§t f√ľr das Fach Mathematik. 1777 erlangte er den Doktorgrad der juristischen Fakult√§t.1776 lernte er Maria Rahel Christiane Marschall, die Tochter des verstorbenen Wurzener Stiftsrates Johann Christoph Marschall kennen, die er 1777 heiratete. Diese Ehe brachte ihm ein beachtliches Verm√∂gen und einflussreiche Verwandtschaft ein. In der Ehe wurden sechs T√∂chter und ein Sohn geboren.Gehler befasste sich nun neben seiner mathematischen Lehrt√§tigkeit mit der √úbersetzung und Herausgabe wichtiger physikalischer und mathematischer Werke aus dem Englischen und dem Franz√∂sischen. 1779 wurde er Mitglied der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften und 1785 w√§hlte ihn die Leipziger Oekonomische Societ√§t zu ihrem Ehrenmitglied. Titelblatt des Physikalischen W√∂rterbuchs, Band 11783 gab er seine akademische Laufbahn auf und wurde auf Dr√§ngen von B√ľrgermeister Carl Wilhelm M√ľller Mitglied des Leipziger Rates der Stadt. Als Ratsherr erf√ľllte er vor allem Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht von Handwerksinnungen, verschiedener Kassen und der Eisleben-Mansfeldischen Berg- und H√ľttenwerke. 1787 und 1793 vertrat er Leipzig auf s√§chsischen Landtagen. 1786 wurde er ins Leipziger Oberhofgericht als Beisitzer berufen.Gehler war von Jugend an auch den sch√∂nen K√ľnsten zugetan. Schon w√§hrend des Studiums hatte er mit Gleichgesinnten eine ¬ĄGesellschaft dichtender Freunde¬ď gegr√ľndet und in einem von dieser herausgegebenen Band ¬ĄGedichte¬ď unter dem Pseudonym Heph√§stion (H-n) einige Verse ver√∂ffentlicht. 1776 war er Mitbegr√ľnder der Leipziger Gesellschaft Harmonie, in der man sich w√∂chentlich zu Lekt√ľre, Gespr√§chen, aber auch Spiel versammelte. Er war auch Mitbegr√ľnder der Gewandhauskonzerte, die 1781 aus den ¬ĄGro√üen Konzerten¬ď hervorgingen. Bis 1786 war er einer der zw√∂lf ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder der Direktion der Gewandhauskonzerte. Physikalisches W√∂rterbuchBekannt wurde Gehler vor allem durch sein ¬ĄPhysikalisches W√∂rterbuch¬ď (mit vollem Titel Physikalisches W√∂rterbuch, oder Versuch einer Erkl√§rung der vornehmsten Begriffe und Kunstw√∂rter der Naturlehre, mit kurzen Nachrichten von der Geschichte der Erfindungen und Beschreibungen der Werkzeuge begleitet), dessen erste f√ľnf B√§nde er von 1787 bis 1795, also neben seiner administrativen T√§tigkeit, verfasste, und welches das gesamte damalige physikalische Wissen kritisch und verl√§sslich in alphabetischer Folge vorlegte. Nach seinem Tod wurde es in den Jahren 1825 bis 1845 durch Heinrich Wilhelm Brandes, Leopold Gmelin, Johann Caspar Horner, Karl Ludwig von Littrow, Georg Wilhelm Muncke und Christoph Heinrich Pfaff neubearbeitet und in elf B√§nden[3][4] (in mehreren Teilen) verlegt. Da Physik damals als Sammelbezeichnung s√§mtlicher Naturvorg√§nge in Gebrauch war, besch√§ftigt sich das ¬ĄPhysikalische W√∂rterbuch¬ď, anders als der Buchtitel heute vermuten lassen k√∂nnte, allgemein mit naturwissenschaftlichen Themen. So werden neben der Physik im engeren Sinn auch Astronomie und Chemie behandelt.\" (Wikipedia) Versand D: 20,00 EUR
      [Bookseller: G√∂ppinger Antiquariat]
Last Found On: 2016-09-22           Check availability:      buchfreund.de    

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