La Croze, M(athuin) V(eyssiere de):
Histoire du Christianisme des Indes.
les Freres Vaillant & N. Prevost, La Haye (Den Haag) 1724 - La Haye (Den Haag), les Freres Vaillant & N. Prevost, 1724. 14 n.n. + 570 + 54 S. OLd. der Zeit, auf vier Bünden. EA. In franz. Sprache. Mit dem Frontispiz, drei gestochenen Tafeln und der gefalteten Karte "Cotes de Malabar et de Coromandel" sowie der Titelvignette. Der Titel ist in Rot und Schwarz gedruckt. Graesse IV, 65. Streit VI, 261. - Besitzsign. a. V. u. fl. Blatt, V. leimschattig, Ebd. berieben u. Gbrsp., leicht stockfleckig, etw. gebräunt, Kapitale m. kl. Fehlstellen. - VEYSSIÈRE DE LA CROZE, (1661 - 1739), geboren in Nantes, heuerte in jungem Alter als Schiffsjunge auf einem französischen Schiff an und fuhr in die Antillen, wo sich sein Vater, ein Kaufmann aus Nantes, zu dieser Zeit aufhielt. Nach Frankreich zurückgekehrt, trat V. im Jahr 1677 in den Benediktinerorden (Congrégation de S.Maur) ein und absolvierte sein Noviziat in der Abtei Saint-Florent-de-Saumur. Anschließend studierte er humanistische Wissenschaften unter der Leitung von Jacques Lopin im Kloster Saint-Martin von Marmoutier sowie Theologie unter Michel Piette im Kloster Saint-Vincent-du-Mans. Im Jahr 1682 legte er Profeß ab und kam in die Abtei von Saint-Germain-des-Prés. Unzufrieden mit seinem Prior A. de Loo, der gegen die wissenschaftlich arbeitenden Mönche eingestellt war, weil sie durch die Studien von ihren religiösen Pflichten abgelenkt wurden, verließ V. Ende Februar 1696 heimlich die Abtei und versteckte sich in Paris im Haus eines protestantischen Freundes namens Groddek. Anfang Mai 1696 begab sich V. nach Basel. In der Folgezeit kam er nach Deutschland, wo er eine Ehe eingegangen und zur protestantischen Kirche übergetreten ist. Er ist in Berlin gestorben, als Bibliothekar des preuß. Königs. (BBKL, XII, Sp. 1314f.) Französisch
[Bookseller: Antiquariat Weinek]
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