Ferdinand, Kardinalinfant.- Relacion de las fiestas.
Relacion de las fiestas que en tres, quatro, y cinco de Febrero deste ano mil y seiscientos y treinta y seis, hizieron a su Alteza del senor Infante Cardenal, los senores Carlos Duque de Lorena, y el Principe Tomas de Saboya, co(n) el Conde Picolomini, Maesse de Campo General del Cesar, en Bruselas, en gracia de las muchas vitorias que su Alteza tuvo el ano passado de mil y seiscientos y treinta y cinco.
En Madrid, Con Licencia por la viuda de Iuan Goncalez, 1636. - 4°. Mit kl. Titelhzschn. u. 1 Hzschn.-Init. 8 num. Bll. Mod. Pp. Nicht bei Halle Katalog 70, Newe Zeitungen (1929). Vgl. Hamann, Die Habsburger, S. 115 f.- Ausserordentlich seltene Flugschrift mit Berichten über Siegesfeiern in Brüssel zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges. Über KVK kein Exemplar nachweisbar. Kardinalinfant Ferdinand (geb. 1609 in Madrid, gest. 1641 in Brüssel), Generalgouverneur der südlichen Niederlande, zog an der Spitze seiner spanischen Armee von Mailand in die Niederlande, nachdem er 1634 bei Nördlingen die Schweden besiegt hatte. 1637 suchte er vergeblich das von dem Prinzen von Oranien belagerte Breda zu entsetzen, dagegen erfocht er am 22. Juni 1638 den glänzenden Sieg bei Kalloo über den Grafen Wilhelm von Nassau und erzwang die Aufhebung der Belagerung von Geldern. In den folgenden Feldzügen von 1639 und 1640 mußte sich Ferdiand auf die Defensive beschränken.- Fürst Octavio Piccolomini d'Aragona (geb. 1599 in Florenz, gest. 1656 in Wien) war im Dreißigjährigen Krieg wohl der berühmteste General Wallensteins und der Kommandeur seiner Leibgarde. Er trat 1616 in das kaiserlich-habsburgische Heer ein und kämpfte nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges in Böhmen. 1625 kämpfte er in den Niederlanden. Im Kürassierregiment des Grafen Pappenheim brachte er es zum Obristleutnant, bis er 1627 zum Kommandanten der Leibgarde Wallensteins ernannt wurde. Bis zuletzt verstand er es, Wallenstein in dem Glauben an seine Zuverlässigkeit zu lassen, obwohl er sich rechtzeitig von ihm distanziert hatte und den Zuträger zum Wiener Hof spielte.- Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt aus dem Bericht über die Festlichkeiten: ". dispuesto a encontrarse con la lanca, con la maca y con la espada, y assi se metieron en la placa todo genero de armas para el proposito, que embaracó su Alteza, quica sintiendo como su bisabuelo. por dexar los mas ruidoso para el ultimo dia el Duque de Lorena a cavallo, con los demas mantenedores de su quadrilla. Traían delante quinze trompetas, y unos timbales. luego por padrino el Duque de Abrè, vestido de negro y oro, y consecutivos a el Duque de Lorena, y el Conde de Santa Mur.".- Leicht gebräunt u. etw. braunfleckig. AA - NEUEINGÄNGE Mai 2009 [Attributes: Hard Cover]
[Bookseller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OEG]
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