BARTOLUS de Saxoferrato (1313-1357),
Commentarius in Codicem Iustinianum: "de summa trinitate" glossa "quod si Bononiensis".
Pavia, Basel, Lyon u.a., Froben und andere Drucker, 1508-1914. - Sammelband mit Auszügen aus den Kommentaren der wichtigsten Kommentatoren zur Statutentheorie: BALDUS de Ubaldis, PAULUS de Castro, ALEXANDER Tartagnus et JASON de Mayno. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2007). 298 S. 16 Teile in einem Hlwd. IPR-2 ISBN: 3-936840-78-4 BARTOLUS on the Conflict of Laws. Translated into English by Joseph Henry BEALE, Royal Professor of Law in Harvard University. Cambridge & London, Harvard University Press - Humfrey MIlford - Oxford University Press. 1914. Bartolus de Saxoferrato (1313/14-1357) begann schon mit 14 Jahren in Perugia bei Cinus de Sighibuldis das Studium der Rechtswissenschaft. Seit Herbst 1333 studierte er in Bologna, wo er 20jährig den Doktorgrad erwarb. Nach praktischer Ttäigkeit als Assessor der Podestà in Todi, in Cagli bei Perugia und in Pisa, lehrte Bartolus Zivilrecht, und zwar seit 1339 in Pisa und von 1342 bis zu seinem Tode in Perugia. Bartolus genoss schon zu Lebzeiten hohe Autorität und erlangte mit seinem Kommentaren nach seinem Tode legendäre Bedeutung. Bis in das 18. Jahhrundert hinein wurden seine Commentarii allgiert und galten in ganz Europa als common sense". Baldus de Ubaldis (1327-1400), Schüler von Bartolus in Perugia, lehrte dort von 1347 bis zu seinem Tode, unterbrochen nur durch die Lehrtätigkeit in Pisa (1357-58), Florenz (1358-64) und Padua (1376-79). Paulus de Castro (1360/62-1441), Schüler von Baldus de Ubaldis in Perugia, promovierte 1385 in Avignon und lehrte Zivilrecht in Avignon, Siena, Florenz, Bologna und Padua. Alexander de Tartagnis (um 1424-1477), Schüler von Paulus de Castro in Bologna, lehrte Zivilrecht großteils in Bologna, unterbrochen durch seine Lehrtätigkeit in Ferrara (1457-61) und in Padua (1467-70). Jason de Mayno (1435-1519), Schüler von Alexander Tartagnus in Bologna, lehrte ab 1467 meist in Pavia, unterbrochen durch eine Lehrtätigkeit in Padua (1485-88) und in Pisa (1489). Bartolo di Sassoferrato (1313/14-1357), famous commentator, studied in law at Perugia and Bologna and was judicial assessor at Todi and Pisa before in 1343 settling as a law teacher at Perugia. He acquired immense authority as an expositor of Roman law and his reputation endured for centuries. He developed the theory of statutesm as exceptions from the generality of application of the Roman law, a study which contains the seeds of modern principles of intenational private law. Anthology of the essays of the most famous commentators about the theory "De statutis" from the 14th until the 16th century. Translation of Beale: Mit zwei Abbildungen, Portrait von Bartolus und den großen Juristen als Rechtslehrer während einer Vorlesung. Gedruckte Widmung: To the UNIVERSITY of PERUGIA, where the seed of legal knowledge was sown in the mind of Bartolus, and brought forth fruit an hundred-fold.BEALE stellt seiner Übersetzung eine längere "Introduction" voran, die Leben und Werk von Bartolus de Saxoferrato gewidmet ist: "BARTOLUS de Saxoferrato is the most imposing figure among the lawyers of the middle ages. To him, in particular, is ascribed the first and standard statement of the doctrines of the Conflict of Laws."Die Übersetzung erfolgt zum ersten Titel des Codexkommentars von Bartolus: BARTOLUS, Commentary upon Justinian`s Code, De Summa Trinitate, gloss "quod si Bononiensis". 800 Jahre liegt es zurück, das eine kleine Anmerkung in der Glossa Magna von Accursius (umm 1185-1263) zum Corpus iuris civilis eine Entwicklung in Gang setzte, die heute in den Zeiten der Globalisierung und der transnationalen Rechtsregelungen wieder an Bedeutung zunimmt. Dem juristischen Fachgebiet kommt nicht nur diese stolze Tradition zu, auch haben die bedeutendsten nationalen wie internationalen Juristen sich mit dem Internationalen Privatrecht oder Kollisionsrecht beschäftigt: Accursius, Bartolus de Saxoferrato und mit ihm fast alle Koryphäen des Spätmittelalters, in der frühen Neuzeit: Argentré, Tiraqueau, Voet, Huber oder die deutschen Juristen wie Brunnemann, Stryk oder Coc [Attributes: Hard Cover]
[Bookseller: VICO Antiquariat und Verlag OHG]
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