Historia Septem Sapientum Romanae, deutsch: Hie nach volget ein gar schoen Cronick und histori, Ausz den geschichten der Roemern. (GW 12857, H 8727)
Strassburg, Johann Prüss, um 1478 / 79. Type 1.. Einspaltiges, 35-zeiliges O-Inkunabelblatt mit einem kolorierten Holzschnitt (12,5 x 9 cm). Blatt etw. fleckig. Blattgröße: 17,5 x 23,7 cm. Incunabula text woodcut leaf.. Sehr seltenes Inkunabelblatt aus der zweiten deutschsprachigen Ausgabe in der "abendländischen Normalform" der "Geschichte der sieben weisen Meister". Der älteste erhaltene Text der zyklischen Rahmenerzählung persischer Herkunft, ist vermutlich in der Mitte des 12. Jhd. entstanden. Die Rahmenfabel erzählt die Geschichte eines Prinzen, der von seiner Stiefmutter, deren Liebe er verschmäht hat, verleumdet und daraufhin durch den Vater zum Tode verurteilt wird. Weil ihm Schweigen auferlegt ist, verzögern sieben Weise die Hinrichtung des Prinzen durch das Erzählen von Geschichten, bis sich der Prinz verbal verteidigen kann. Der Unschuldige wird gerettet und die Verleumderin wird bestraft. Das Werk umfasst 66 Blätter und ist digitalisiert: http://www.digitale-sammlungen.de/~db/0002/bsb00027804/images/ (Vgl. Blatt 10) Von dieser Ausgabe des Drucker Prüss ist nur ein Exemplar erhalten geblieben.
[Bookseller: Versandantiquariat Christine Laist]
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