Zobel, C.
Sachsenspiegel Auffs newe ubersehen, mit Summarijs und newen Additionen, so aus den gemeinen Keyserrechten, und vieler vornemer dieser Lande Doctorn bericht und Rathschlegen,... Durch den Hochgelahrten Herrn Christoff Zobel,... zugericht. Leipzig, Valentinus Vögelinus, 1595. Tit., 4 Bll., DXLIIII (eigentlich 540) Bll., 42 Bll., Kolophon. Mit TVign, 1 Holzschn. m. Wappen u. Schlussvign. Gr.-4°. Blindgepr. Hpgt. d. Zt. m. Rotschn. (berieben).
. . VD 16, D 756; Adams S. 46; STC, 343; Ebert 19711b; ADB XLV, 382f.- Text auf Lateinisch und Deutsch.- Letzte Ausgabe des 'Sachsenspiegel' im 16. Jahrhundert., 5. Ausgabe des Leipziger Juristen Christoph Zobel (1499-1560), posthum überarbeitet von seinem Schüler Georg Menius.- Der Sachsenspiegel, ein Meilenstein deutscher Rechtsprechung, wurde von Eike Repgow im frühen 13. Jahrhundert niedergeschrieben. Zobels Überarbeitung, zusammen mit einer Übersetzung in das Lateinische, wurde erstmals 1535-37 veröffentlicht und war im ganzen 16. Jahrhundert sehr angesehen. Ihre besonderen Eigenschaften sind die zusätzlichen Quellen, wie z.B. die 'Bulla Gregorii' oder das detaillierte 'Repertorium', ein thematischer Index zu dem umfassenden Werk.
[Bookseller: Antiquariat Schramm]
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